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Bonn (www.aktiencheck.de) - Die Mischung von Abwärtsrisiken für die Inflation, die sich aus einem höheren Wechselkurs, niedrigeren Ölpreisen und dämpfenden Auswirkungen auf den Handel ergeben, und andererseits Risiken für das Wirtschaftswachstum, die auf die Unsicherheiten infolge der US-Zollpolitik und die sich verschlechternden Finanzierungsbedingungen zurückzuführen sind, veranlasste die EZB zu einer Senkung ihres Einlagensatzes um weitere 25 Basispunkte auf 2,25%, so die Analysten von Postbank Research.
Nach der Zinsentscheidung würden sich die Marktteilnehmer wieder stärker auf die Wirtschaftsdaten konzentrieren. Am Dienstag werde das Verhältnis von Staatsverschuldung zum BIP der Eurozone für das Jahr 2024 veröffentlicht, und das vorläufige Verbrauchervertrauen für April dürfte analysiert werden, inwieweit die Unsicherheiten aufgrund der Zölle bereits die Stimmung trüben. Diese Aspekte würden wahrscheinlich auch die Analyse des Einkaufsmanagerindex (EMI) vom Mittwoch beherrschen. Die Leistungszahlen für den Bausektor und die Handelsbilanzdaten für Februar seien wahrscheinlich noch nicht betroffen gewesen. Die Kfz-Neuzulassungen der Eurozone für März dürften hingegen genau beobachtet werden, da die Einzelheiten der US-Zölle auf Automobile noch sehr ungewiss seien.
Umfragebasierte Stimmungsdaten dürften auf Anzeichen dafür untersucht werden, wie stark sich die durch die Zölle hervorgerufene Unsicherheit dämpfend auswirke. (Ausgabe vom 22.04.2025) (23.04.2025/ac/a/m)
Nach der Zinsentscheidung würden sich die Marktteilnehmer wieder stärker auf die Wirtschaftsdaten konzentrieren. Am Dienstag werde das Verhältnis von Staatsverschuldung zum BIP der Eurozone für das Jahr 2024 veröffentlicht, und das vorläufige Verbrauchervertrauen für April dürfte analysiert werden, inwieweit die Unsicherheiten aufgrund der Zölle bereits die Stimmung trüben. Diese Aspekte würden wahrscheinlich auch die Analyse des Einkaufsmanagerindex (EMI) vom Mittwoch beherrschen. Die Leistungszahlen für den Bausektor und die Handelsbilanzdaten für Februar seien wahrscheinlich noch nicht betroffen gewesen. Die Kfz-Neuzulassungen der Eurozone für März dürften hingegen genau beobachtet werden, da die Einzelheiten der US-Zölle auf Automobile noch sehr ungewiss seien.
Umfragebasierte Stimmungsdaten dürften auf Anzeichen dafür untersucht werden, wie stark sich die durch die Zölle hervorgerufene Unsicherheit dämpfend auswirke. (Ausgabe vom 22.04.2025) (23.04.2025/ac/a/m)
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