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Europas Börsen schwächer - US-Banken glänzen zum Start der Berichtssaison - Michelin senkt Prognose




15.10.25 09:05
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Nach der Eskalation im Handelsstreit am Freitag und versöhnlichen Tönen von US-Präsident Trump am Sonntag bekräftigte China am Montag seine Entschlossenheit, den Konflikt auszutragen - trotz offener Tür für Verhandlungen, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".

Gleichzeitig seien neue Hafengebühren für US-Frachtschiffe in Kraft getreten, während die USA Gebühren für chinesische Schiffe erhoben hätten. Entsprechend hätten die europäischen Aktienmärkte nach einem positiven Wochenstart am Montag gestern wieder Verluste verbucht.

• DAX -0,64%; MDAX -1,23%; TecDAX -1,00%

Dies habe zunächst auch für die Wall Street gegolten. Mit dem Satz "Auf Grundlage der uns vorliegenden Daten lässt sich sagen, dass sich der Ausblick für Beschäftigung und Inflation seit unserer Sitzung im September vor vier Wochen nicht wesentlich verändert hat" von US-Notenbank-Chef Powell habe sich hier aber die Stimmung verbessert. Die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen sei hierdurch befeuert worden und habe den Streit zwischen den USA und China überlagert. Zudem hätten US-Banken die Quartalsberichtssaison mit überzeugenden Zahlen eröffnet. Schlussendlich hätten die US-Indices den Handel uneinheitlich beendet.

• Dow Jones +0,44%; S&P 500 -0,16%; NASDAQ Comp. -0,76%

Im September habe der Frankfurter Flughafen 6 Mio. Passagiere gezählt - ein Plus von 2,2%. Treiber seien die späten Sommerferien in Süddeutschland gewesen. Konzernweit sei das Passagieraufkommen beim Flughafenkonzern Fraport um 5,3% auf 20,5 Mio. Reisende gestiegen. Das Frachtvolumen habe leicht zugelegt (+0,6%), die Flugbewegungen hätten um 5,5% zugenommen. Einzige Ausnahme: Lima mit einem Rückgang von 2,8%.

Der französische Reifenhersteller Michelin habe seine Prognose für das operative Ergebnis 2025 drastischer als erwartet auf EUR 2,6 Mrd. bis EUR 3,0 Mrd. gesenkt. Zuvor seien EUR 3,4 Mrd. in Aussicht gestellt gewesen. Begründung: schlechter als erwartete Geschäftsbedingungen auf dem nordamerikanischen Markt. Die Papiere des Unternehmens seien eingebrochen. Der Newsflow habe auch die Aktien der Wettbewerber Continental und Pirelli belastet. (15.10.2025/ac/a/m)








 
 
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