Erweiterte Funktionen
Hannover (www.aktiencheck.de) - An Europas Aktienmärkten setzte sich die schlechte Stimmung vom Vortag fort, so die Analysten der Nord LB.
Die Zahlen von Apple (ISIN US0378331005/ WKN 865985), Amazon (ISIN US0231351067/ WKN 906866) und Intel (ISIN US4581401001/ WKN 855681) hätten - wenngleich sie nicht schlecht ausgefallen seien - dem hohen Erwartungsdruck nicht standhalten können und weltweit den Technologiesektor nach unten gezogen. Hinzu hätten sich Rezessionsängste gesellt. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) habe die psychologisch wichtige Marke von 18.000 Zählern nicht mehr verteidigen können und rutsche mit -2,3% so stark wie seit 13 Monaten nicht mehr nach unten.
Auch die Wall Street habe nach schwachen Daten vom US-Arbeitsmarkt, die auf einen enttäuschenden Einkaufsmanagerindex aus der Industrie vom Donnerstag gefolgt seien, den Negativkurs mit starken Abschlägen fortgesetzt. Heute Nacht seien auch die asiatischen Börsen aus Angst vor einer Rezession in den USA weiter eingebrochen. So habe in Japan der Nikkei-Index (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) um weitere 4,6% nachgegeben, nachdem er am Freitag bereits um 5,8% abgesackt sei.
Der DAX sei um -2,33%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -2,15% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -2,01% gesunken.
Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -1,52%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -1,84% und der NASDAQ Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -2,43% gefallen.
Die British-Airways- und Iberia-Mutter IAG (ISIN ES0177542018/ WKN A1H6AJ) habe ihre Übernahmepläne für die spanische Air Europa abgeblasen. "Der Vorstand hat beschlossen, dass es im aktuellen regulatorischen Umfeld nicht im besten Interesse der Aktionäre wäre, die Transaktion fortzusetzen", habe es bei IAG geheißen. Der Konzern werde eine Gebühr von EUR 50 Mio. an Air Europa zahlen.
Dank einer gestiegenen Erdöl-Förderung habe Exxon Mobil (ISIN US30231G1022/ WKN 852549) einen überraschend hohen Quartalsgewinn erzielt. Das Nettoergebnis sei in Q2 um rund 17% auf USD 9,24 Mrd. geklettert. Der Produktionsschub sei insbesondere auf die Übernahme des Schieferöl-Förderers Pioneer zurückzuführen gewesen. Auf dieser Basis habe das Unternehmen sein Produktionsziel für 2024 auf 4,3 Mio. Barrel Öl-Äqui-valente pro Tag angechoben.
Konkurrent Chevron (ISIN US1667641005/ WKN 852552) habe dagegen unter niedrigeren Margen im Raffinerie-Geschäft gelitten. Der Konzerngewinn habe mit USD 4,4 Mrd. die Markterwartungen verfehlt.
Die infolge schwacher Wirtschaftsdaten steigende Wahrscheinlichkeit für sinkende US-Leitzinsen habe den USD gegenüber dem EUR geschwächt.
Kryptowährungen seien am Freitag deutlich eingebrochen. So seien bspw. Bitcoin und Ethereum auf ein Mehrmonatstief gesunken. Neben Sorgen vor einer Eskalation im Nahen Osten verpuffe der "Trump-Effekt" nach steigenden Umfragewerten von Kamala Harris im US-Präsidentschaftswahlkampf. Donald Trump habe versprochen, die USA zur "Krypto-Hauptstadt des Planeten und zur Bitcoin-Supermacht" zu machen.
Ölpreise hätten aufgrund der verstärkten Rezessionsängste kräftig nachgegeben. (05.08.2024/ac/a/m)
Die Zahlen von Apple (ISIN US0378331005/ WKN 865985), Amazon (ISIN US0231351067/ WKN 906866) und Intel (ISIN US4581401001/ WKN 855681) hätten - wenngleich sie nicht schlecht ausgefallen seien - dem hohen Erwartungsdruck nicht standhalten können und weltweit den Technologiesektor nach unten gezogen. Hinzu hätten sich Rezessionsängste gesellt. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) habe die psychologisch wichtige Marke von 18.000 Zählern nicht mehr verteidigen können und rutsche mit -2,3% so stark wie seit 13 Monaten nicht mehr nach unten.
Auch die Wall Street habe nach schwachen Daten vom US-Arbeitsmarkt, die auf einen enttäuschenden Einkaufsmanagerindex aus der Industrie vom Donnerstag gefolgt seien, den Negativkurs mit starken Abschlägen fortgesetzt. Heute Nacht seien auch die asiatischen Börsen aus Angst vor einer Rezession in den USA weiter eingebrochen. So habe in Japan der Nikkei-Index (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) um weitere 4,6% nachgegeben, nachdem er am Freitag bereits um 5,8% abgesackt sei.
Der DAX sei um -2,33%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -2,15% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -2,01% gesunken.
Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -1,52%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -1,84% und der NASDAQ Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -2,43% gefallen.
Dank einer gestiegenen Erdöl-Förderung habe Exxon Mobil (ISIN US30231G1022/ WKN 852549) einen überraschend hohen Quartalsgewinn erzielt. Das Nettoergebnis sei in Q2 um rund 17% auf USD 9,24 Mrd. geklettert. Der Produktionsschub sei insbesondere auf die Übernahme des Schieferöl-Förderers Pioneer zurückzuführen gewesen. Auf dieser Basis habe das Unternehmen sein Produktionsziel für 2024 auf 4,3 Mio. Barrel Öl-Äqui-valente pro Tag angechoben.
Konkurrent Chevron (ISIN US1667641005/ WKN 852552) habe dagegen unter niedrigeren Margen im Raffinerie-Geschäft gelitten. Der Konzerngewinn habe mit USD 4,4 Mrd. die Markterwartungen verfehlt.
Die infolge schwacher Wirtschaftsdaten steigende Wahrscheinlichkeit für sinkende US-Leitzinsen habe den USD gegenüber dem EUR geschwächt.
Kryptowährungen seien am Freitag deutlich eingebrochen. So seien bspw. Bitcoin und Ethereum auf ein Mehrmonatstief gesunken. Neben Sorgen vor einer Eskalation im Nahen Osten verpuffe der "Trump-Effekt" nach steigenden Umfragewerten von Kamala Harris im US-Präsidentschaftswahlkampf. Donald Trump habe versprochen, die USA zur "Krypto-Hauptstadt des Planeten und zur Bitcoin-Supermacht" zu machen.
Ölpreise hätten aufgrund der verstärkten Rezessionsängste kräftig nachgegeben. (05.08.2024/ac/a/m)
|










