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Ende der Halbleiterkrise in Sicht




09.12.21 13:50
BNY Mellon IM

Frankfurt am Main (www.aktiencheck.de) - Die Halbleiterknappheit in diesem Jahr hat dazu geführt, dass mehrere große Automobilhersteller ihre Produktion drosseln mussten, so George Saffaye, Global Investment Strategist bei Newton Investment Management, eine Gesellschaft von BNY Mellon Investment Management.

Dies habe zu einer Verknappung des weltweiten Fahrzeugangebots geführt, wobei die Fahrzeugbestände in den USA besonders gering seien und einige große Automobilhersteller stark unter dem Produktionsengpass leiden würden. In Europa seien die Bestände zwar auch knapp. Die Fahrzeugverkäufe hätten jedoch noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Deshalb habe die Halbleiterknappheit hier weniger drastische Auswirkungen als in den USA.

Nach aktueller Datenlage dürfte sich das Angebot an Halbleitern für die Automobilbranche Anfang bis Mitte 2022 verbessern, da die Halbleiterhersteller derzeit ihre Kapazitäten ausweiten würden. Ein guter Indikator dafür sei, dass die Lieferzeiten bei den Zulieferern von technischer Ausrüstung bereits rückgängig seien. Die Automobilhersteller in den wichtigen Regionen würden dann ihre Lagerbestände für Chips wieder auffüllen können.

Newton Investment Management glaube, dass es langfristig für Unternehmen, die gut im Markt positioniert seien, Chancen gebe, von der Markteinführung neuer Elektrofahrzeuge zu profitieren. Die Lagerbestände an Fahrzeugen seien auf nahezu historische Tiefststände gesunken und hätten zu stabilen Preisen und hohen Margen für die Automobilhersteller geführt. Die hohe Nachfrage könnte auch im Verlauf der nächsten Quartale anhalten.(09.12.2021/ac/a/m)






 
 
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