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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - CrowdStrike-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Andreas Deutsch vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von CrowdStrike Holdings Inc. (ISIN: US22788C1053, WKN: A2PK2R, Ticker-Symbol: 45C, NASDAQ-Symbol: CRWD) unter die Lupe.
CrowdStrike komme nach dem Auslösen der größten IT-Panne aus dem Entschuldigen gar nicht mehr raus. Nach den Kunden bitte das Cybersecurity-Unternehmen nun seine Mitarbeiter um Verzeihung für die entstandene Mehrarbeit. Der Ärger für Crowdstrike werde noch größer - die Anwälte würden sich in Stellung bringen.
Zehn Dollar seien nicht viel für den Stress, dem die Crowdstrike-Mitarbeiter seit Freitag ausgesetzt seien, um die Folgen des Software-GAUs zu beheben. Dennoch habe sich das CrowdStrike-Management für 10-Dollar-Gutscheine entschieden, um "unsere Dankbarkeit auszudrücken". Crowdstrike übernehme damit den nächsten Kaffee oder Snack - und zwar "spät in der Nacht". Scheine so, als ob das Unternehmen noch mit jeder Menge Überstunden rechne.
CrowdStrike habe inzwischen festgestellt, dass die Test-Mechanismen für das Software-Update eine fehlerhafte Datei durchgelassen hätten, die dann Windows-Rechner habe crashen lassen. Die Systeme würden nun verbessert, so das Unternehmen. Updates sollten künftig Schritt für Schritt ausgespielt werden, damit eventuelle Probleme nicht sofort alle Kunden treffen würden.
Bei der IT-Panne vom Freitag seien schätzungsweise 8,5 Millionen Windows-Computer betroffen gewesen. Besonders stark seien die Folgen im Luftverkehr zu spüren gewesen, aber auch Supermärkte, Krankenhäuser und Fernsehsender hätten Probleme gehabt.
In den USA würden die Anwälte bereits mit den Hufen scharren - im Internet könnten sich Crowdstrike-Aktionäre für Sammelklagen gegen das Unternehmen registrieren. "Bei der Untersuchung geht es darum, ob CrowdStrike gegen Bundeswertpapiergesetze verstoßen hat", schreibe etwa die Anwaltskanzlei Bronstein, Gewirtz & Grossman mit Sitz in New York. Auch Pomerantz LLP sammle Adressen von Anlegern ein - die Kanzlei, die ebenfalls ihren Sitz in New York habe, sei bereits federführend in einem Verfahren gegen Alphabet, in dem es um die Nachhaltigkeit seiner Umsatzentwicklung gehe.
Während die Investoren klagen könnten, sei CrowdStrike in Sachen Schadensersatz bei den Kunden offenbar aus dem Schneider. Das Fachportal "fierce-network.com" verweise auf die CrowdStrike-Geschäftsbedingungen, in denen es heiße: "Keine der Parteien haftet gegenüber der anderen Partei für entgangene Gewinne, Einnahmen oder Einsparungen, entgangene Geschäftsmöglichkeiten, verlorene Daten oder besondere, zufällige Schäden, Folgeschäden oder Strafschadensersatz, selbst wenn die betreffende Partei auf die Möglichkeit solcher Schäden oder Verluste hingewiesen wurde oder solche Schäden oder Verluste vernünftigerweise vorhersehbar waren."
Die Anleger beruhige das nicht, die CrowdStrike-Aktie falle im frühen Donnerstaghandel um 1,7 Prozent auf 253,96 Dollar - seit der IT-Panne sei der Titel um 40 Prozent gecrasht. Jetzt komme es darauf an, ob die Marke von 250 Dollar halte. Tue sie es nicht, könnte es bis in den Bereich 235 Dollar nach unten gehen.
Bei CrowdStrike komme noch ein Belastungsfaktor hinzu: der Imageschaden, der die Kundenbindung und Neukundengewinnung in den nächsten Monaten ziemlich kompliziert machen dürfte. Die Aktie sei unter den Stoppkurs des AKTIONÄR gefallen. Anleger könnten jetzt besser auf den Konkurrenten Palo Alto setzen. Kursziel: 430 Euro, Stopp: 250 Euro. (Analyse vom 25.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze CrowdStrike-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs CrowdStrike-Aktie:
237,50 EUR -0,29% (25.07.2024, 17:13)
NASDAQ Aktienkurs CrowdStrike-Aktie:
257,715 USD -0,16% (25.07.2024, 16:59)
ISIN CrowdStrike-Aktie:
US22788C1053
WKN CrowdStrike-Aktie:
A2PK2R
Ticker-Symbol CrowdStrike-Aktie:
45C
NASDAQ-Symbol CrowdStrike-Aktie:
CRWD
Kurzprofil CrowdStrike Inc.:
CrowdStrike Holdings Inc. (ISIN: US22788C1053, WKN: A2PK2R, Ticker-Symbol: 45C, NASDAQ-Symbol: CRWD) ist ein Anbieter von Cloud-basierten Lösungen zum Schutz von Endgeräten und Cloud-Workloads mit Sitz in Sunnyvale im US-Bundesstaat Kalifornien. (25.07.2024/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Andreas Deutsch vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von CrowdStrike Holdings Inc. (ISIN: US22788C1053, WKN: A2PK2R, Ticker-Symbol: 45C, NASDAQ-Symbol: CRWD) unter die Lupe.
CrowdStrike komme nach dem Auslösen der größten IT-Panne aus dem Entschuldigen gar nicht mehr raus. Nach den Kunden bitte das Cybersecurity-Unternehmen nun seine Mitarbeiter um Verzeihung für die entstandene Mehrarbeit. Der Ärger für Crowdstrike werde noch größer - die Anwälte würden sich in Stellung bringen.
Zehn Dollar seien nicht viel für den Stress, dem die Crowdstrike-Mitarbeiter seit Freitag ausgesetzt seien, um die Folgen des Software-GAUs zu beheben. Dennoch habe sich das CrowdStrike-Management für 10-Dollar-Gutscheine entschieden, um "unsere Dankbarkeit auszudrücken". Crowdstrike übernehme damit den nächsten Kaffee oder Snack - und zwar "spät in der Nacht". Scheine so, als ob das Unternehmen noch mit jeder Menge Überstunden rechne.
CrowdStrike habe inzwischen festgestellt, dass die Test-Mechanismen für das Software-Update eine fehlerhafte Datei durchgelassen hätten, die dann Windows-Rechner habe crashen lassen. Die Systeme würden nun verbessert, so das Unternehmen. Updates sollten künftig Schritt für Schritt ausgespielt werden, damit eventuelle Probleme nicht sofort alle Kunden treffen würden.
Bei der IT-Panne vom Freitag seien schätzungsweise 8,5 Millionen Windows-Computer betroffen gewesen. Besonders stark seien die Folgen im Luftverkehr zu spüren gewesen, aber auch Supermärkte, Krankenhäuser und Fernsehsender hätten Probleme gehabt.
In den USA würden die Anwälte bereits mit den Hufen scharren - im Internet könnten sich Crowdstrike-Aktionäre für Sammelklagen gegen das Unternehmen registrieren. "Bei der Untersuchung geht es darum, ob CrowdStrike gegen Bundeswertpapiergesetze verstoßen hat", schreibe etwa die Anwaltskanzlei Bronstein, Gewirtz & Grossman mit Sitz in New York. Auch Pomerantz LLP sammle Adressen von Anlegern ein - die Kanzlei, die ebenfalls ihren Sitz in New York habe, sei bereits federführend in einem Verfahren gegen Alphabet, in dem es um die Nachhaltigkeit seiner Umsatzentwicklung gehe.
Während die Investoren klagen könnten, sei CrowdStrike in Sachen Schadensersatz bei den Kunden offenbar aus dem Schneider. Das Fachportal "fierce-network.com" verweise auf die CrowdStrike-Geschäftsbedingungen, in denen es heiße: "Keine der Parteien haftet gegenüber der anderen Partei für entgangene Gewinne, Einnahmen oder Einsparungen, entgangene Geschäftsmöglichkeiten, verlorene Daten oder besondere, zufällige Schäden, Folgeschäden oder Strafschadensersatz, selbst wenn die betreffende Partei auf die Möglichkeit solcher Schäden oder Verluste hingewiesen wurde oder solche Schäden oder Verluste vernünftigerweise vorhersehbar waren."
Die Anleger beruhige das nicht, die CrowdStrike-Aktie falle im frühen Donnerstaghandel um 1,7 Prozent auf 253,96 Dollar - seit der IT-Panne sei der Titel um 40 Prozent gecrasht. Jetzt komme es darauf an, ob die Marke von 250 Dollar halte. Tue sie es nicht, könnte es bis in den Bereich 235 Dollar nach unten gehen.
Bei CrowdStrike komme noch ein Belastungsfaktor hinzu: der Imageschaden, der die Kundenbindung und Neukundengewinnung in den nächsten Monaten ziemlich kompliziert machen dürfte. Die Aktie sei unter den Stoppkurs des AKTIONÄR gefallen. Anleger könnten jetzt besser auf den Konkurrenten Palo Alto setzen. Kursziel: 430 Euro, Stopp: 250 Euro. (Analyse vom 25.07.2024)
Börsenplätze CrowdStrike-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs CrowdStrike-Aktie:
237,50 EUR -0,29% (25.07.2024, 17:13)
NASDAQ Aktienkurs CrowdStrike-Aktie:
257,715 USD -0,16% (25.07.2024, 16:59)
ISIN CrowdStrike-Aktie:
US22788C1053
WKN CrowdStrike-Aktie:
A2PK2R
Ticker-Symbol CrowdStrike-Aktie:
45C
NASDAQ-Symbol CrowdStrike-Aktie:
CRWD
Kurzprofil CrowdStrike Inc.:
CrowdStrike Holdings Inc. (ISIN: US22788C1053, WKN: A2PK2R, Ticker-Symbol: 45C, NASDAQ-Symbol: CRWD) ist ein Anbieter von Cloud-basierten Lösungen zum Schutz von Endgeräten und Cloud-Workloads mit Sitz in Sunnyvale im US-Bundesstaat Kalifornien. (25.07.2024/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 423,77 $ | 418,18 $ | 5,59 $ | +1,34% | 17.04./23:41 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US22788C1053 | A2PK2R | 566,75 $ | 342,76 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
359,75 € | +1,37% | 17.04.26 |
| AMEX | 428,45 $ | +3,07% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 360,35 € | +1,62% | 17.04.26 |
| Hamburg | 356,60 € | +1,57% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 359,85 € | +1,47% | 17.04.26 |
| NYSE | 423,81 $ | +1,36% | 17.04.26 |
| Nasdaq | 423,77 $ | +1,34% | 17.04.26 |
| Hannover | 359,00 € | +1,14% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 358,45 € | +0,91% | 17.04.26 |
| München | 356,95 € | +0,88% | 17.04.26 |
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| 302 | CrowdStrike | 04.03.26 |








