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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Nun gibt es nach Rheinmetall im DAX und Hensoldt im MDAX auch im SDAX ein Rüstungsunternehmen, so Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär".
Die Aktie von Panzergetriebe-Hersteller RENK (ISIN DE000RENK730 WKN RENK73) - erst seit dem 7. Februar börsennotiert - sei in den Kleinwerte-Index aufgenommen worden. Weichen müssen habe die Aktie von Batterie-Hersteller VARTA (ISIN DE000A0TGJ55/ WKN A0TGJ5). Die beiden Werte würden sich am Feiertag unterschiedlich entwickeln.
Die Anteilsscheine von RENK würden seit diesem Morgen im SDAX die von VARTA ersetzen. Für die Aktien des erst seit Anfang Februar börsennotierten Panzergetriebe-Herstellers gehe es an der Index-Spitze um mehr als vier Prozent nach oben. Vor dem Hintergrund erhöhter Rüstungsanstrengungen diverser Länder habe die RENK-Aktie seit dem Börsengang zeitweilig schon um die Hälfte zugelegt.
Der Batteriehersteller VARTA sei, wie von der Deutschen Börse zuvor angekündigt, aus dem Index entfernt worden. Grund: Wegen eines Hackerangriffs habe VARTA den geprüften Jahresfinanzbericht nicht fristgerecht veröffentlichen können. Um in einem Index der DAX-Familie gelistet zu sein, sei die fristgerechte Veröffentlichung unumgänglich.
Mitte März habe das Unternehmen bekannt gegeben, den Bericht aufgrund des am 13. Februar öffentlich gemachten Hackerangriffs nicht vor dem 30. April vornehmen zu können.
RENK habe weiterhin gute Chancen. Hauck Aufhäuser Investment Banking habe die Aktie Anfang Mai mit einem Kursziel von 35,40 Euro erstmals in die Bewertung aufgenommen. Der Maschinenbauer punkte mit hohen Marktanteilen, habe Analystin Marie-Therese Grübner in einer Studie geschrieben. RENK beliefere nicht nur mehr als 70 Armeen weltweit, sondern sei auch ein wichtiger Zulieferer für vibrationsarme und leise Wasserfahrzeug-Antriebe und biete dank des hohen Auftragsbestands eine sehr gut vorhersagbare Geschäftsentwicklung.
Angesichts der guten Geschäftsperspektiven für Rüstungs-Unternehmen erscheine die RENK-Aktie derzeit deutlich aussichtsreicher als VARTA. Immerhin habe sich das Papier des Batterie-Herstellers von seinen Allzeittiefen unter der 8-Euro-Marke zuletzt nach oben lösen können.
Mit dem Branchen- und Sanierungsexperten Michael Ostermann als neuen Vorstandschef, der Management-Erfahrung im Automotive-Sektor und in der Batterieindustrie mitbringe, könnte in den nächsten Monaten ein Turnaround gelingen. Anleger sollten bei VARTA jedoch weiterhin an der Seitenlinie bleiben. (09.05.2024/ac/a/m)
Die Aktie von Panzergetriebe-Hersteller RENK (ISIN DE000RENK730 WKN RENK73) - erst seit dem 7. Februar börsennotiert - sei in den Kleinwerte-Index aufgenommen worden. Weichen müssen habe die Aktie von Batterie-Hersteller VARTA (ISIN DE000A0TGJ55/ WKN A0TGJ5). Die beiden Werte würden sich am Feiertag unterschiedlich entwickeln.
Die Anteilsscheine von RENK würden seit diesem Morgen im SDAX die von VARTA ersetzen. Für die Aktien des erst seit Anfang Februar börsennotierten Panzergetriebe-Herstellers gehe es an der Index-Spitze um mehr als vier Prozent nach oben. Vor dem Hintergrund erhöhter Rüstungsanstrengungen diverser Länder habe die RENK-Aktie seit dem Börsengang zeitweilig schon um die Hälfte zugelegt.
Mitte März habe das Unternehmen bekannt gegeben, den Bericht aufgrund des am 13. Februar öffentlich gemachten Hackerangriffs nicht vor dem 30. April vornehmen zu können.
RENK habe weiterhin gute Chancen. Hauck Aufhäuser Investment Banking habe die Aktie Anfang Mai mit einem Kursziel von 35,40 Euro erstmals in die Bewertung aufgenommen. Der Maschinenbauer punkte mit hohen Marktanteilen, habe Analystin Marie-Therese Grübner in einer Studie geschrieben. RENK beliefere nicht nur mehr als 70 Armeen weltweit, sondern sei auch ein wichtiger Zulieferer für vibrationsarme und leise Wasserfahrzeug-Antriebe und biete dank des hohen Auftragsbestands eine sehr gut vorhersagbare Geschäftsentwicklung.
Angesichts der guten Geschäftsperspektiven für Rüstungs-Unternehmen erscheine die RENK-Aktie derzeit deutlich aussichtsreicher als VARTA. Immerhin habe sich das Papier des Batterie-Herstellers von seinen Allzeittiefen unter der 8-Euro-Marke zuletzt nach oben lösen können.
Mit dem Branchen- und Sanierungsexperten Michael Ostermann als neuen Vorstandschef, der Management-Erfahrung im Automotive-Sektor und in der Batterieindustrie mitbringe, könnte in den nächsten Monaten ein Turnaround gelingen. Anleger sollten bei VARTA jedoch weiterhin an der Seitenlinie bleiben. (09.05.2024/ac/a/m)
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