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Apple kündigt Neuerungen an - Deutsche Telekom baut Mehrheit an T-Mobile US aus




11.06.24 09:50
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Der Tech-Konzern Meta Platforms (ISIN: US30303M1027, WKN: A1JWVX, Ticker-Symbol: FB2A, NASDAQ-Symbol: META) arbeitet an einer auf Europa zugeschnittenen generative KI, die sprachliche, geografische und kulturelle Besonderheiten der Region widerspiegeln soll, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Die Trainingsdaten für diese Sprachmodelle dürften ausschließlich aus Europa stammen, wobei vor allem öffentlich gepostete Beiträge von Nutzern der Meta-Netzwerke Facebook und Instagram verwendet werden sollten. Um die Privatsphäre der Verbraucher zu wahren, sollten private, nur mit Freunden oder der Familie geteilte Inhalte, hierfür nicht verwendet werden. Die Aktien hätten mit einem Plus von knapp 2% deutlich zugelegt.

Apple (ISIN: US0378331005, WKN: 865985, Ticker-Symbol: APC, NASDAQ-Symbol: AAPL) habe gestern Neuerungen auf hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC angekündigt: Der Konzern werde seine Computerbrille Vision Pro bald auch in Deutschland verkaufen, wobei der Marktstart für den 12. Juli geplant sei. Der Kaufpreis solle bei EUR 3.999 starten. Neben der virtuellen Realität (VR) sei das Apple-Headset aber auch dafür ausgelegt, digitale Inhalte mit der realen Umgebung zu mischen. Zudem solle die Technologie von ChatGPT integriert werden, wodurch das iPhone und andere Geräte viele neue KI-Funktionen bekommen und auch die Sprachassistentin Siri schlauer werden solle. Außerdem lasse Apple Nutzer künftig Kurznachrichten in Gebieten ohne Mobilfunk-Empfang über eine Satelliten-Verbindung verschicken. Das werde sowohl für iMessage-Chats zwischen Apple-Geräten als auch für klassische SMS funktionieren. Die Investoren hätten sich aber unbeeindruckt gezeigt und die Aktien rund 1,9% tiefer geschickt.

Der US-Arzneimittelhersteller Eli Lilly (ISIN: US5324571083, WKN: 858560, Ticker-Symbol: LLY, NYSE-Symbol: LLY) könne auf eine Zulassung seines Alzheimermittels Donanemab in den USA hoffen. Ein Beratergremium bei der US-Gesundheitsbehörde FDA habe dem Medikament einen Nutzen bei Patienten in frühen Krankheitsstadien attestiert. Die endgültige Entscheidung über eine Zulassung von der FDA werde aber erst gegen Ende des Jahres erwartet. Die Aktien hätten um 1,8% zugelegt.

Die Deutsche Telekom (ISIN: DE0005557508, WKN: 555750, Ticker-Symbol: DTE, NASDAQ OTC-Symbol: DTEGF) habe den Anteil an ihrer lukrativen Tochter T-Mobile US (ISIN: US8725901040, WKN: A1T7LU, Ticker-Symbol: TM5, NASDAQ-Symbol: TMUS) aufgestockt. Das DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900)-Unternehmen habe rund 6,7 Mio. T-Mobile-Aktien für je USD 99,51 vom japanischen SoftBank-Konzern (ISIN: JP3436100006, WKN: 891624, Ticker-Symbol: SFT, Tokio Stock Exchange-Symbol: 9984, NASDAQ OTC-Symbol: SFTBF) gekauft. Dabei habe die Deutsche Telekom die verbliebenen Kaufoptionen genutzt, die bereits 2020 mit SoftBank ausgehandelt worden seien. Die Aktien hätten den Tag 0,1% höher beendet.

Laut Elon Musk werde Tesla (ISIN: US88160R1014, WKN: A1CX3T, Ticker-Symbol: TL0, NASDAQ-Symbol: TSLA) in diesem Jahr kein modernisiertes Model Y auf den Markt bringen. Tesla habe seine in die Jahre gekommenen Modelle nur langsam aufgefrischt, da die hohen Zinssätze die Verbrauchernachfrage zusehends gedämpft hätten. Die weltweiten Fahrzeugauslieferungen des E-Auto-Pioniers seien im ersten Quartal zum ersten Mal seit fast vier Jahren zurückgegangen. Die Aktien hätten 2,1% nachgegeben. (11.06.2024/ac/a/m)







 
 
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