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Anleger behalten die Nerven




01.04.19 09:15
IG

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Anleger hierzulande scheinen hinsichtlich des Brexit-Dramas resistenter zu werden, so Christian Henke, Senior Market Analyst bei IG, in seinem aktuellen "Market Update".

Von der immer konfuser werdenden Situation in Großbritannien zeige sich der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) unbeeindruckt. Schützenhilfe habe es in der zurückliegenden Woche von der Wall Street gegeben. Die Marktteilnehmer würden auf ein Ende des Handelskonflikts mit China hoffen. Darauf würden die Finanzmärkte aber schon recht lange warten.

Vorbörslich sehe die IG Group den DAX bei 11.620 Punkten, rund 0,8% über dem Schlusskurs der Vorwoche.

Termine des Tages

Konjunkturdaten

EWU: Verbraucherpreise (11:00 Uhr)

USA: Einzelhandelsumsatz Februar (14:30 Uhr)

USA: ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (16:00 Uhr)

Charttechnik

DAX: Abwärtstrendkanal wieder gen Norden verlassen

Die Anleger könnten sich bei der einfachen 50-Tage-Durchschnittslinie bedanken. Die besagte Glättungslinien sei Ende März erreicht und verteidigt worden. Davon habe sich der DAX nach oben entfernt. Im weiteren Verlauf der vergangenen Woche hätten dann die obere Abwärtstrendkanallinie sowie die waagerechte Trendlinie bei 11.420 Punkten zurückgewonnen werden können. Nun könnte es in Richtung des ehemaligen Aufwärtstrends bei aktuell 11.580 Zählern gehen. Darüber lägen im Tageschart das einstige Zwischenhoch bei 12.677 Punkten sowie die fallende einfache 200-Tage-Linie bei 11.687 Zählern.

EUR/USD: Markantes Verlaufstief erneut überrannt

Das Zwischentief bei 1,1301 USD habe zuletzt wieder im Mittelpunkt des Interesses gestanden. Die genannte Unterstützung sei erneut der Angebotsseite in die Hände gefallen. Und zum widerholten Mal könnte es zu einem Test des 61,8%-Fibonacci-Levels bei 1,1190 USD kommen. Knapp darunter liege im Tageschart des Euro zum US-Dollar die horizontale Trendlinie bei 1,1159 USD.

Gold: Nächster Rückschlag

Am Donnerstag vergangener Woche habe sich die charttechnische Situation wieder verschlechtert. Der Goldpreis sei an diesem Tag unter die waagerechte Trendlinie bei 1.296 USD gerutscht. Die Gegenoffensive am darauf folgenden Tag sei ohne Erfolg geblieben. Die nächsten Ziele auf dem Weg gen Süden seien das 38,2%-Fibonacci-Niveau bei 1.275 USD sowie die untere Aufwärtstrendkanallinie bei aktuell 1.273 USD. (01.04.2019/ac/a/m)








 
 
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