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Aktienmärkte: Die Luft wird spürbar dünner




06.03.24 09:24
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - An den Aktienmärkten wird die Luft spürbar dünner, so die Analysten der Nord LB.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,10% und der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) um -1,04% gesunken.

Mit einer eigenen Handelsplattform für Kryptowährungen (Deutsche Börse Digital Exchange (DBDX)) mache die Deutsche Börse (ISIN DE0005810055/ WKN 581005) jetzt Binance, Bitcoin.de und Coinbase Konkurrenz. DBDX sei vollständig reguliert und umfasse neben dem Handel auch die Abwicklung und die Verwahrung von unterschiedlichen Cyber-Währungen wie bspw. Bitcoin oder Ethereum. Bisher habe der Handel mit Cyber-Devisen über kaum oder lax regulierten Online-Plattformen stattgefunden. Der Kollaps der Börse FTX (gegründet durch Sam Bankman-Fried) sei vielen Anlegern noch in schlechter Erinnerung.

Der Agrar- und Pharmakonzern Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) plane eine Strategieanpassung in den nicht enden wollenden Glyphosat Prozessen. "Neue Ansätze innerhalb und außerhalb der Gerichtssäle sollen verfolgt werden." Dies beinhalte laut Konzernchef Anderson auch eine intensivierte Zusammenarbeit mit anderen Akteuren im Bereich der Politik. Eine Veränderung der Konzernstruktur stehe aufgrund der mit ihr einhergehenden Kosten momentan dagegen nicht zur Disposition. An der Börse seien die Aussagen nicht gut angekommen. Bayer-Aktien seien auf das tiefste Niveau seit 07/2005 (EUR 25,88) gefallen.

Devisenhändler würden ihr Pulver trocken halten und gespannt auf neue Leitzinsimpulse in der heute anstehenden Rede Powells vor dem Kongress warten. Der EUR/USD sei am Dienstag entsprechend nicht recht vom Fleck gekommen.

Die Krypto-Währung Bitcoin befinde sich im Höhenrausch. Seit Beginn des Jahres 2023 schlage eine Vervierfachung zu Buche. YTD habe sich bereits ein Plus von 62% akkumuliert. Allein am Montag sei die Kryptowährung um 7% gesprungen. Zwischenzeitlich sei ein neues Rekordhoch von USD 69.171 erreicht worden.

Und auch Gold taste sich nicht nur an sein Rekordhoch von USD 2.135,39 heran sondern egalisiere es am Dienstag auch gleich. Die Feinunze festige den zu Beginn der Woche geglückten Sprung über die Marke von USD 2.100 und sei auf bis zu USD 2.142 gestiegen.

Die Verlängerung der freiwilligen Förderkürzungen im Ölkartell OPEC+ verpuffe. Sorgen über die chinesischen Konjunktur (rückläufiges BIP-Wachstum) würden den Ölmarkt überlagern. Öl habe weiter nachgegeben. (06.03.2024/ac/a/m)







 
 
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