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Aktien: Samsung verliert Marktführerschaft an SK Hynix - Süßwarenbranche in der Krise




09.07.25 09:21
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Nach einem erfreulichen Wochenauftakt legte der deutsche Aktienmarkt auch gestern zu, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".

Investoren hätten sich erleichtert gezeigt, dass US-Präsident Trump die Frist zur Einführung neuer Zölle verschoben und sich zu Verhandlungen mit den europäischen Handelspartnern bereit erklärt habe.

Die Wall Street habe sich dagegen leichter aus dem Handelsgeschehen verabschiedet. Anleger hätten zwischen der Sorge vor neuen Zöllen und der Hoffnung auf erfolgreiche Zoll-Verhandlungen geschwankt.

• DAX +0,55%; MDAX +1,01%; TecDAX +1,14%
• Dow Jones -0,37%; S&P 500 -0,07%; NASDAQ Comp. +0,03%

Ein schleppender Absatz von Hochleistungsspeichern für Künstliche Intelligenz (KI) habe Samsung in Q2 einen unerwartet starken Gewinneinbruch eingebrockt. Der Konzern habe dafür die US-Beschränkungen für Technologie-Exporte nach China verantwortlich gemacht. Für Analysten seien allerdings hausgemachte Probleme der Grund für diese Entwicklung gewesen. Wegen Wertberichtigungen auf Lagerbestände sei der operative Gewinn vorläufigen Berechnungen zufolge um 56% auf umgerechnet 2,86 Mrd. EUR eingebrochen. Der einst weltgrößte Anbieter von Speicherchips habe dem Branchendienst Counterpoint Research zufolge zudem unlängst seinen Spitzenplatz an den Erzrivalen SK Hynix verloren. Dieser beherrsche inzwischen 36% des Marktes für klassische DRAM-Speicherchips. Dahinter würden Samsung mit 34% und Micron mit 25% rangieren.

Geopolitische Unsicherheiten, steigende Kosten und mehr Bürokratie würden die deutsche Süßwarenindustrie belasten. Rund 45% der Unternehmen würden nach den ersten vier Monaten im laufenden Jahr von einer sinkenden Ertragslage berichten, 42% würden über rückläufige Absätze klagen, wie der Branchenverband BDSI zu einer Umfrage unter den gut 200 Herstellern von Süßwaren und Knabberartikeln mitgeteilt habe. Als größte Kostentreiber würden die Firmen gestiegene Personalkosten (90%), höhere Preise für Rohstoffe (80%), teure Energie (40%) und Logistikkosten (32%) nennen. (09.07.2025/ac/a/m)








 
 
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