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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, bewertet die Aktie der Sky Deutschland AG (ISIN DE000PREM111 / WKN PREM11) unverändert mit dem Rating "verkaufen".
Am 13. August habe das Unternehmen die Zahlen zum Halbjahr gemeldet. Im zweiten Quartal seien die Umsätze leicht über den Erwartungen der Analysten ausgefallen und die Gewinnreihen leicht darunter. Dies sei durch höhere Kosten bedingt, die mit dem Neustart des Programms unter der Marke "Sky" zusammenhängen würden. Die Zahl der Abonnenten sei im zweiten Quartal mit 2,36 Mio. (Vorquartal: 2,37 Mio.) nahezu stabil geblieben. Die APRU seien auf monatlich 25,20 EUR (Vorquartal: 24,85 EUR) leicht angestiegen.
Das Unternehmen sehe die Umbenennung von Premiere auf Sky bisher als gelungen an. Man rechne mit Zuwächsen beim Kundenstamm. Der Ausblick bleibe erhalten, die Gesellschaft rechne demnach mit den ersten Gewinnen und positiven Cashflows auf Gesamtjahressicht für das Jahr 2011. Im Zusammenhang mit der Umbenennung sei auch das Vertriebsnetz der Gesellschaft auf knapp 8.000 Händler verdoppelt worden.
Insgesamt bleibe festzuhalten, dass bei Sky der Turnaround bisher noch nicht in Sicht sei. Die Entwicklung im dritten Quartal werde deswegen entscheidend sein, da das Unternehmen zum ersten Mal unter der Marke Sky auftrete und zum anderen der neue, entzerrte Bundesligaspielplan greife. Wenn sich das dritte Quartal gut entwickle, lasse dies Rückschlüsse auf die weitere Entwicklung des Unternehmens zu.
Folgende positive und negative Effekte sollten beachtet werden: Viele Bestandskunden, die aktuell noch das alte Bundesligapaket gebucht hätten, würden nach dem Ablauf ihres Vertrages wahrscheinlich ein höherpreisiges Produkt kaufen. Einige frühere arena-Kunden könnten als eigene Kunden gewonnen werden.
Die Kündigungsquote sollte auch im 3. Quartal auf dem jetzigen Niveau bleiben. Positive Cashflows und Gewinne seien für das Jahr 2011 geplant, was nach Erachten der Analysten sehr optimistisch sei. Negativ zu werten sei ein hoher Wettbewerbsdruck durch Kabelnetzbetreiber, Free-TV und Internetanbieter, wie das Produkt "Liga-Total" der Deutsche Telekom AG.
Insgesamt würden die Analysten die operative Entwicklung des Unternehmens weiter unsicher sehen. Der Turnaround des Geschäftsmodells sei noch nicht erreicht.
Anhand ihres DCF-Modells stufen die Analysten vom Bankhaus Lampe die Aktie der Sky Deutschland AG weiterhin mit "verkaufen" ein. Das Kursziel von 2,10 EUR werde bestätigt. (Analyse vom 19.08.2009) (19.08.2009/ac/a/d)
Am 13. August habe das Unternehmen die Zahlen zum Halbjahr gemeldet. Im zweiten Quartal seien die Umsätze leicht über den Erwartungen der Analysten ausgefallen und die Gewinnreihen leicht darunter. Dies sei durch höhere Kosten bedingt, die mit dem Neustart des Programms unter der Marke "Sky" zusammenhängen würden. Die Zahl der Abonnenten sei im zweiten Quartal mit 2,36 Mio. (Vorquartal: 2,37 Mio.) nahezu stabil geblieben. Die APRU seien auf monatlich 25,20 EUR (Vorquartal: 24,85 EUR) leicht angestiegen.
Das Unternehmen sehe die Umbenennung von Premiere auf Sky bisher als gelungen an. Man rechne mit Zuwächsen beim Kundenstamm. Der Ausblick bleibe erhalten, die Gesellschaft rechne demnach mit den ersten Gewinnen und positiven Cashflows auf Gesamtjahressicht für das Jahr 2011. Im Zusammenhang mit der Umbenennung sei auch das Vertriebsnetz der Gesellschaft auf knapp 8.000 Händler verdoppelt worden.
Folgende positive und negative Effekte sollten beachtet werden: Viele Bestandskunden, die aktuell noch das alte Bundesligapaket gebucht hätten, würden nach dem Ablauf ihres Vertrages wahrscheinlich ein höherpreisiges Produkt kaufen. Einige frühere arena-Kunden könnten als eigene Kunden gewonnen werden.
Die Kündigungsquote sollte auch im 3. Quartal auf dem jetzigen Niveau bleiben. Positive Cashflows und Gewinne seien für das Jahr 2011 geplant, was nach Erachten der Analysten sehr optimistisch sei. Negativ zu werten sei ein hoher Wettbewerbsdruck durch Kabelnetzbetreiber, Free-TV und Internetanbieter, wie das Produkt "Liga-Total" der Deutsche Telekom AG.
Insgesamt würden die Analysten die operative Entwicklung des Unternehmens weiter unsicher sehen. Der Turnaround des Geschäftsmodells sei noch nicht erreicht.
Anhand ihres DCF-Modells stufen die Analysten vom Bankhaus Lampe die Aktie der Sky Deutschland AG weiterhin mit "verkaufen" ein. Das Kursziel von 2,10 EUR werde bestätigt. (Analyse vom 19.08.2009) (19.08.2009/ac/a/d)
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