Schering-Plough neutral




17.10.03 11:57
Merrill Lynch

Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch bewerten die Aktie des US-amerikanischen Pharmaunternehmens Schering-Plough nach wie vor mit "neutral".

Rebetol habe seine Ziele nicht erreicht. Je 100 Mio. USD Rebetol-Umsatz, der zu Generika-Verkäufen werde, sinke das EPS von Schering-Plough um 0,03 USD. Dies setze voraus, dass Schering-Plough 0,04 USD durch entgangenen Umsatz verliere, aber 0,01 USD aus 20-30prozentigen Generikahonoraren gewinne. Setze man einen Rebetol-Jahresumsatz von 400 Mio. USD, eine Marge vor Steuern von 70% und eine Steuerquote von 20% an, ergebe dies einen Nettogewinn von 224 Mio. USD oder ein EPS von 0,15 USD.

Die Analysten von Merrill Lynch würden weiterhin annehmen, dass das Unternehmen mit Rivers Pharmaceuticals, Teva und Geneva ein theoretisches Honorar von 20-30% auf Rebetol-Gewinne erzielen könne und generisches Rebetol 60% des Markenprodukte koste. Dies ergebe 0,03-0,04 USD für das EPS auf Generika-Honoraren. Sollte statt Rebenol zu 100% das Generikum verkauft werden, bedeute das einen Verlust von 0,11-0,12 USD pro Aktie. Die EPS-Prognose für 2003 und 2004 liege bei 0,40 und 0,35 USD respektive.

Vor diesem Hintergrund halten die Börsenexperten von Merrill Lynch weiterhin an ihrer neutralen Bewertung der durchschnittlich volatilen Aktie von Schering-Plough fest.






 
 
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