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Die Wertpapierexperten von "Investor-Village" raten Anlegern sich von den MLP-Aktien (WKN 656990) zu trennen.
Der Finanzdienstleister Marschollek, Lautenschläger und Partner zähle zu den erfolgreichsten Unternehmen Deutschlands. Der Höhenflug der Aktie habe MLP im vergangenen Jahr sogar zur Aufnahme in den DAX verholfen. Doch die Erfolgsstory könnte bald ein jähes Ende finden. Die Anleger-Zeitschrift "Börse Online" unterstelle in ihrer aktuellen Ausgabe MLP, seine Bilanzen seit Jahren schöngefärbt zu haben. Das Unternehmen habe es mit Bilanztricks geschafft, Schulden in Gewinne umzumünzen.
Stein des Anstoßes seien die sogenannten "Finanzierungsrückversicherungen". MLP gebe einen Teil der abgeschlossenen Lebensversicherungen an Rückversicherer weiter. Diese würden dafür an den Prämien beteiligt. Die Prämienzahlung folge allerdings erst später, die Rückversicherer würden MLP damit eine Art Darlehen gewähren.
Nach Recherchen der "Börse Online" Redakteure solle MLP die Prämien als Erlöse in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen haben, ohne die Verbindlichkeiten auf der Passivseite der Bilanz aufzuführen. Die nicht aufgeführten Schulden beliefen sich nach Magazinangaben auf über 150 Mio. Euro. Ohne die Erlöse aus den Finanzierungsrückversicherungen fiele der Gewinn der letzten Jahre um etwa ein Drittel niedriger aus.
MLP habe den Bericht umgehend dementiert. Das Unternehmen weise darauf hin, dass diese Form der Bilanzierung in der Branche üblich sei und gegen keine Gesetze verstoße. MLP habe diese Vorgehensweise schon vor Monaten gegenüber Analysten offengelegt.
Das Image des Finanzdienstleisters sei angekratzt. MLP hätte von sich aus mit offenen Karten spielen sollen - nicht nur gegenüber einer handvoll Analysten. Das Unternehmen bilanziere bereits seit 10 Jahren auf diese Art und Weise. Vor dem Enron-Skandal wären die Auswirkungen der Bekanntgabe weit weniger drastisch gewesen.
Die Anleger hätten MLP gestern für diese Dummheit bestraft. Die Aktie habe 16 Prozent ihres Wertes verloren. Die Volatilität der Aktie werde in den nächsten Wochen ansteigen. Das Unternehmen könne nur hoffen, dass die Mehrzahl der Anleger der Argumentation von "Börse Online" letztlich nicht folgen werde. Ansonsten sei der gestrige Einbruch nur der Anfang gewesen.
Die hohe Bewertung von MLP mache die Aktie anfällig für weitere Kursabschläge. Ohne die Erlöse aus den Finanzrückversicherungen würde das KGV von 40 auf 60 ansteigen. Mit einem angeschlagenen Image könne MLP diese Bewertung niemals rechtfertigen.
MLP-Aktionäre sollten sich zur Sicherheit eine Weile von ihren Aktien trennen und die weitere Entwicklung abwarten, so die Analysten von "Investor-Village".
Der Finanzdienstleister Marschollek, Lautenschläger und Partner zähle zu den erfolgreichsten Unternehmen Deutschlands. Der Höhenflug der Aktie habe MLP im vergangenen Jahr sogar zur Aufnahme in den DAX verholfen. Doch die Erfolgsstory könnte bald ein jähes Ende finden. Die Anleger-Zeitschrift "Börse Online" unterstelle in ihrer aktuellen Ausgabe MLP, seine Bilanzen seit Jahren schöngefärbt zu haben. Das Unternehmen habe es mit Bilanztricks geschafft, Schulden in Gewinne umzumünzen.
Stein des Anstoßes seien die sogenannten "Finanzierungsrückversicherungen". MLP gebe einen Teil der abgeschlossenen Lebensversicherungen an Rückversicherer weiter. Diese würden dafür an den Prämien beteiligt. Die Prämienzahlung folge allerdings erst später, die Rückversicherer würden MLP damit eine Art Darlehen gewähren.
Nach Recherchen der "Börse Online" Redakteure solle MLP die Prämien als Erlöse in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen haben, ohne die Verbindlichkeiten auf der Passivseite der Bilanz aufzuführen. Die nicht aufgeführten Schulden beliefen sich nach Magazinangaben auf über 150 Mio. Euro. Ohne die Erlöse aus den Finanzierungsrückversicherungen fiele der Gewinn der letzten Jahre um etwa ein Drittel niedriger aus.
Das Image des Finanzdienstleisters sei angekratzt. MLP hätte von sich aus mit offenen Karten spielen sollen - nicht nur gegenüber einer handvoll Analysten. Das Unternehmen bilanziere bereits seit 10 Jahren auf diese Art und Weise. Vor dem Enron-Skandal wären die Auswirkungen der Bekanntgabe weit weniger drastisch gewesen.
Die Anleger hätten MLP gestern für diese Dummheit bestraft. Die Aktie habe 16 Prozent ihres Wertes verloren. Die Volatilität der Aktie werde in den nächsten Wochen ansteigen. Das Unternehmen könne nur hoffen, dass die Mehrzahl der Anleger der Argumentation von "Börse Online" letztlich nicht folgen werde. Ansonsten sei der gestrige Einbruch nur der Anfang gewesen.
Die hohe Bewertung von MLP mache die Aktie anfällig für weitere Kursabschläge. Ohne die Erlöse aus den Finanzrückversicherungen würde das KGV von 40 auf 60 ansteigen. Mit einem angeschlagenen Image könne MLP diese Bewertung niemals rechtfertigen.
MLP-Aktionäre sollten sich zur Sicherheit eine Weile von ihren Aktien trennen und die weitere Entwicklung abwarten, so die Analysten von "Investor-Village".
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 7,97 € | 7,91 € | 0,06 € | +0,76% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0006569908 | 656990 | 9,12 € | 5,85 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
7,88 € | -1,01% | 17.04.26 |
| Hannover | 7,93 € | +2,72% | 17.04.26 |
| München | 7,93 € | +2,59% | 17.04.26 |
| Hamburg | 7,93 € | +2,06% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 8,01 € | +1,39% | 17.04.26 |
| Xetra | 7,97 € | +0,76% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 7,89 € | -0,38% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 7,86 € | -0,63% | 17.04.26 |
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