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Michael Seufert, Analyst der Nord LB, empfiehlt die Aktie der HypoVereinsbank zu verkaufen.
Im Großen und Ganzen habe die HypoVereinsbank (HVB) auf operativer Ebene die Markterwartungen erfüllen können. Statt der ausgewiesenen 642 Mio. EUR hätte die Bank einen Gewinn nach Steuern und Minderheitsanteilen von 1.163 Mio. EUR erzielt, wären nicht die Sonderbelastungen in Höhe von 693 Mio. EUR angefallen, die sich aus Kosten für den Konzernumbau (546 Mio. EUR) und Sonderabschreibungen für das Kreditportfolio (147 Mio. EUR) zusammensetzen würden.
Im Vergleich zum Vorjahr würden die bedeutenden Ertragskomponenten klare Steigerungen aufweisen. Somit lägen sie sowohl im Rahmen der Managementprognose als auch im Rahmen der Analystenerwartungen. Sowohl der Provisionsüberschuss mit 3.240 Mio. EUR (+14%) als auch das Handelsergebnis mit 926 Mio. EUR hätten sich besonders dynamisch entwickelt. Einen bescheideneren Anstieg von 4% auf 5.885 Mio. EUR habe der Zinsüberschuss ausgewiesen.
Die Risikovorsorge sei wieder einmal höher als vom Konsens geschätzt ausgefallen. Ebenso habe der Anstieg der Verwaltungskosten negativ überrascht. Hauptgewinnbringer bleibe die österreichische Tochter Bank Austria mit ihrem Schwerpunkt Osteuropa. Es scheine fast sicher, dass die UniCredit noch in diesem Jahr die Bank Austria aus der HVB ausgliedern und sich direkt einverleiben werde. Aufgrund der Übernahme durch die UniCredit habe sich der Streubesitz der HVB auf gerade noch 6% reduziert. Deswegen sei der Wert auch vom DAX in den MDAX abgestiegen. Die Aktie bleibe angesichts des geringen Streubesitzes und der sich erst langsam abzeichnenden Unternehmensausrichtung innerhalb des UniCredit-Konzerns anfällig für Spekulationen und eine erhöhte Volatilität.
Die Analysten der Nord LB bewerten die Aktie der HypoVereinsbank weiterhin mit "verkaufen".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Im Großen und Ganzen habe die HypoVereinsbank (HVB) auf operativer Ebene die Markterwartungen erfüllen können. Statt der ausgewiesenen 642 Mio. EUR hätte die Bank einen Gewinn nach Steuern und Minderheitsanteilen von 1.163 Mio. EUR erzielt, wären nicht die Sonderbelastungen in Höhe von 693 Mio. EUR angefallen, die sich aus Kosten für den Konzernumbau (546 Mio. EUR) und Sonderabschreibungen für das Kreditportfolio (147 Mio. EUR) zusammensetzen würden.
Die Risikovorsorge sei wieder einmal höher als vom Konsens geschätzt ausgefallen. Ebenso habe der Anstieg der Verwaltungskosten negativ überrascht. Hauptgewinnbringer bleibe die österreichische Tochter Bank Austria mit ihrem Schwerpunkt Osteuropa. Es scheine fast sicher, dass die UniCredit noch in diesem Jahr die Bank Austria aus der HVB ausgliedern und sich direkt einverleiben werde. Aufgrund der Übernahme durch die UniCredit habe sich der Streubesitz der HVB auf gerade noch 6% reduziert. Deswegen sei der Wert auch vom DAX in den MDAX abgestiegen. Die Aktie bleibe angesichts des geringen Streubesitzes und der sich erst langsam abzeichnenden Unternehmensausrichtung innerhalb des UniCredit-Konzerns anfällig für Spekulationen und eine erhöhte Volatilität.
Die Analysten der Nord LB bewerten die Aktie der HypoVereinsbank weiterhin mit "verkaufen".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
Aktuell
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