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Manfred Jakob, Analyst der SEB, stuft die Aktie der HypoVereinsbank mit "hold" ein.
Das Unternehmen habe die Zahlen zum 3.Quartal 2005 vorgelegt. Der Gewinn vor Steuern habe bei 603 Mio. Euro (nach 114 Mio. Euro), der Gewinn nach Steuern bei 324 Mio. Euro (nach 10 Mio. Euro) gelegen. Das Zinsüberschuss sei um +1,7% auf 1,4 Mrd. Euro, das Provisionsüberschuss um +24,5% auf 860 Mio. Euro gestiegen. Das Handelsergebnis habe 278 Mio. Euro (nach 113 Mio. Euro) betragen.
Da die Aktie nur noch einen free float von knapp 6% habe und die Aktie mit Beschluss des Arbeitskreises Aktie der Deutsche Börse AG vom 05.12. mit Wirkung zum 19.12.05 aus den DAX genommen werde, würden die Analysten der SEB das Coverage in dieser Aktie einstellen.
Q3 habe eine deutliche Fortsetzung des Ertrags-Turnarounds gezeigt. Die Risikovorsorge habe weiter zurückgefahren werden können. Sehr gut habe sich das (natürlich) das GF Österreich/CEE entwickelt. In den ersten 9 Monaten habe die HVB einen Gewinn von 890 Mio. Euro eingefahren, womit das Jahresziel von 1,1 Mrd. Euro nahezu schon erreicht sei. Damit würden bereits im Jahre 2005 die Kapitalkosten verdient. Durch die Fusion sei nun ein auf die Region (Süd)-Deutschland-Österreich-(Nord)Italien konzentriertes Kreditinstitut ("Bank der Regionen") entstanden. In Ost- und Mitteleuropa sei die gemeinsame Gruppe klar die Nr. 1. Das zukünftige gemeinsame Gewinnsteigerungspotenzial sei beachtlich.
Es sei zur Ausgliederung von weiteren Risiken aus Hypothekendarlehen in Höhe von 4,78 Mrd. Euro (Rekordvolumen) gekommen. In Q4 seien auch NPL’s in Höhe von 1,8 Mrd. Euro an Goldman Sachs verkauft worden. Die HypoVereinsbank prüfe derzeit die Auslagerung des Zahlungsverkehrs (an die Deutsche Postbank). Auf jeden Fall wolle die HypoVereinsbank hier und bei der Wertpapierabwicklung weitere Kosten sparen.
Die Entwicklung GF Deutschland sei immer noch verhalten. Die Voll-Übernahme der polnischen BPH durch UniCredito und die Verschmelzung mit Pekao sei noch nicht genehmigt. Operative Entscheidungen würden dadurch erstmal blockiert. In Q4 erwarte man eine Restrukturierungs-Rückstellung.
In Analogie zur UniCredito-Empfehlung - allerdings mit einem Abschlag von 10% (aufgrund der abnehmenden Liquidität der Aktie) - würden die Analysten der SEB das Kursziel für die HypoVereinsbank auf 27,00 Euro veranschlagen.
Die Analysten der SEB bewerten die Aktie der HypoVereinsbank mit dem Rating "hold".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das Unternehmen habe die Zahlen zum 3.Quartal 2005 vorgelegt. Der Gewinn vor Steuern habe bei 603 Mio. Euro (nach 114 Mio. Euro), der Gewinn nach Steuern bei 324 Mio. Euro (nach 10 Mio. Euro) gelegen. Das Zinsüberschuss sei um +1,7% auf 1,4 Mrd. Euro, das Provisionsüberschuss um +24,5% auf 860 Mio. Euro gestiegen. Das Handelsergebnis habe 278 Mio. Euro (nach 113 Mio. Euro) betragen.
Da die Aktie nur noch einen free float von knapp 6% habe und die Aktie mit Beschluss des Arbeitskreises Aktie der Deutsche Börse AG vom 05.12. mit Wirkung zum 19.12.05 aus den DAX genommen werde, würden die Analysten der SEB das Coverage in dieser Aktie einstellen.
Q3 habe eine deutliche Fortsetzung des Ertrags-Turnarounds gezeigt. Die Risikovorsorge habe weiter zurückgefahren werden können. Sehr gut habe sich das (natürlich) das GF Österreich/CEE entwickelt. In den ersten 9 Monaten habe die HVB einen Gewinn von 890 Mio. Euro eingefahren, womit das Jahresziel von 1,1 Mrd. Euro nahezu schon erreicht sei. Damit würden bereits im Jahre 2005 die Kapitalkosten verdient. Durch die Fusion sei nun ein auf die Region (Süd)-Deutschland-Österreich-(Nord)Italien konzentriertes Kreditinstitut ("Bank der Regionen") entstanden. In Ost- und Mitteleuropa sei die gemeinsame Gruppe klar die Nr. 1. Das zukünftige gemeinsame Gewinnsteigerungspotenzial sei beachtlich.
Die Entwicklung GF Deutschland sei immer noch verhalten. Die Voll-Übernahme der polnischen BPH durch UniCredito und die Verschmelzung mit Pekao sei noch nicht genehmigt. Operative Entscheidungen würden dadurch erstmal blockiert. In Q4 erwarte man eine Restrukturierungs-Rückstellung.
In Analogie zur UniCredito-Empfehlung - allerdings mit einem Abschlag von 10% (aufgrund der abnehmenden Liquidität der Aktie) - würden die Analysten der SEB das Kursziel für die HypoVereinsbank auf 27,00 Euro veranschlagen.
Die Analysten der SEB bewerten die Aktie der HypoVereinsbank mit dem Rating "hold".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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