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Olaf Kayser, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, stuft die Aktie der HypoVereinsbank (HVB) (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) unverändert mit "Underperformer" ein.
Nach den sehr guten Q3-Zahlen setze die HVB ihren Restrukturierungskurs fort. Gestern sei die erste Verkaufstransaktion aus dem Not leidenden Immobilienportfolio im Volumen von 1,8 Mrd. Euro bekannt gegeben worden. Käufer sei Goldman Sachs, der Kaufpreis sei nicht veröffentlicht worden, allerdings würden durch die Transaktion keine zusätzlichen Abschreibungen anfallen. Abschluss werde Q1/2006 sein, so dass sich der Bestand an "Non-Performing-Loans" dann auf 11 Mrd. Euro reduziere. Für 2006 plane die HVB mindestens einen weiteren Verkauf.
Das Ergebnis Q4/2005 werde voraussichtlich durch eine Restrukturierungsrückstellung belastet, deren Höhe noch unbestimmt sei. Fakt sei, dass sich die HVB derzeit mit ihrer zukünftigen Mutter UniCredito in der Diskussion befinde, wie die erwarteten Integrationskosten von 1,3 Mrd. Euro auf die einzelnen Konzernteile verbucht würden. Eine solche Rückstellung hätten die Analysten der LRP in ihrer Gewinnschätzung bislang noch nicht berücksichtigt, gleichzeitig hätten sie auch von einer ansonsten erforderlichen Erhöhung ihrer Gewinnschätzung für 2005 Abstand genommen.
Mit dem heutigen Tag laufe die Umtauschfrist in Aktien der UniCredito endgültig ab. Folglich werde die HVB-Aktie ab 14.11. wieder ein Eigenleben haben und sei nicht mehr an den UniCredito-Kurs gekoppelt.
Mit einem KGV (2006e) von 15,3 halten die Analysten der LRP die Aktie der HypoVereinsbank für ausreichend bewertet und sehen die HVB mit dem Kursziel bei 23,00 Euro weiterhin als "Underperformer".
Nach den sehr guten Q3-Zahlen setze die HVB ihren Restrukturierungskurs fort. Gestern sei die erste Verkaufstransaktion aus dem Not leidenden Immobilienportfolio im Volumen von 1,8 Mrd. Euro bekannt gegeben worden. Käufer sei Goldman Sachs, der Kaufpreis sei nicht veröffentlicht worden, allerdings würden durch die Transaktion keine zusätzlichen Abschreibungen anfallen. Abschluss werde Q1/2006 sein, so dass sich der Bestand an "Non-Performing-Loans" dann auf 11 Mrd. Euro reduziere. Für 2006 plane die HVB mindestens einen weiteren Verkauf.
Mit dem heutigen Tag laufe die Umtauschfrist in Aktien der UniCredito endgültig ab. Folglich werde die HVB-Aktie ab 14.11. wieder ein Eigenleben haben und sei nicht mehr an den UniCredito-Kurs gekoppelt.
Mit einem KGV (2006e) von 15,3 halten die Analysten der LRP die Aktie der HypoVereinsbank für ausreichend bewertet und sehen die HVB mit dem Kursziel bei 23,00 Euro weiterhin als "Underperformer".
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