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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Gold steigt im Vorfeld des neuen 3-Jahres-Tenders der EZB heute Morgen auf über 1.790 USD je Feinunze und damit den höchsten Stand seit Mitte November, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Umfragen von Bloomberg zufolge werde die EZB abermals die Geldschleusen öffnen und den europäischen Banken heute weitere 470 Mrd. Euro zur Verfügung stellen. Der erste 3-Jahres-Tender der EZB im Dezember habe ein Volumen von 489 Mrd. Euro gehabt. Sollte der Betrag höher ausfallen, dürfte Gold die psychologisch wichtige Marke von 1.800 USD je Feinunze überwinden. Unterdessen habe die Vereinigung der russischen Goldproduzenten für Januar im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Goldproduktion um 19% auf 9 Tonnen berichtet. Diese absolut betrachtet und saisonal bedingt geringe Produktion sollte aller Voraussicht nach nicht auf den Weltmarkt gelangen, sondern zur Diversifizierung der Währungsreserven im Land verbleiben.
Silber sei gestern um mehr als 4% nach oben gesprungen und handle heute Morgen auf einem 5-Monatshoch von mehr als 37 USD je Feinunze. Das Edelmetall profitiere dabei von Zuflüssen in ETFs, die ihre Bestände nahezu auf das höchste Niveau seit Anfang Mai ausgeweitet hätten. Zugleich sei Silber dank seines hybriden Charakters - Werterhalt sowie Partizipation an einem Wirtschaftsaufschwung - attraktiv. Das viel beachtete Gold/Silber-Verhältnis sei daher auf gut 48 und somit den niedrigsten Wert seit Ende September gefallen. (29.02.2012/ac/a/m)
Umfragen von Bloomberg zufolge werde die EZB abermals die Geldschleusen öffnen und den europäischen Banken heute weitere 470 Mrd. Euro zur Verfügung stellen. Der erste 3-Jahres-Tender der EZB im Dezember habe ein Volumen von 489 Mrd. Euro gehabt. Sollte der Betrag höher ausfallen, dürfte Gold die psychologisch wichtige Marke von 1.800 USD je Feinunze überwinden. Unterdessen habe die Vereinigung der russischen Goldproduzenten für Januar im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Goldproduktion um 19% auf 9 Tonnen berichtet. Diese absolut betrachtet und saisonal bedingt geringe Produktion sollte aller Voraussicht nach nicht auf den Weltmarkt gelangen, sondern zur Diversifizierung der Währungsreserven im Land verbleiben.
Silber sei gestern um mehr als 4% nach oben gesprungen und handle heute Morgen auf einem 5-Monatshoch von mehr als 37 USD je Feinunze. Das Edelmetall profitiere dabei von Zuflüssen in ETFs, die ihre Bestände nahezu auf das höchste Niveau seit Anfang Mai ausgeweitet hätten. Zugleich sei Silber dank seines hybriden Charakters - Werterhalt sowie Partizipation an einem Wirtschaftsaufschwung - attraktiv. Das viel beachtete Gold/Silber-Verhältnis sei daher auf gut 48 und somit den niedrigsten Wert seit Ende September gefallen. (29.02.2012/ac/a/m)
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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