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Die Analysten der Vereins- und Westbank empfehlen die Aktie von E.ON (ISIN DE0007614406 / WKN 761440) zu kaufen.
E.ON verfüge in Deutschland mit 11.522 MW über die größte Kapazität an Atomkraftwerken, die aus heutiger Sicht nicht durch CO2-Reduktionsvorgaben belastet würden. Für diese Kraftwerke verbessere sich die Wirtschaftlichkeit durch steigende Strompreise besonders. Sollten die zusätzlichen Gewinne aus den Atomkraftwerken nicht durch schlechtere Ergebnisse der anderen Energieträger oder durch Abgaben und Steuern abgeschöpft werden - wovon die Analysten ausgehen würden, dürfte E.ON von der CO2-Reduktion in Deutschland am stärksten profitieren, wenngleich der Vorteil durch den Atomausstieg in der Zukunft schmelzen sollte. Im Vergleich zu RWE (125 Mio. Tonnen p.a.) habe die Gesellschaft mit 51 Mio. Tonnen p.a. in Deutschland signifikant niedrigere CO2-Emissionen und deshalb ein niedrigeres Carbon-Risk.
Deutschland verfüge mit mehr als 12.000 MW über den größten Bestand an Windenergieanlagen in der Welt. Ein Großteil der Anlagen stehe mit 5.200 MW im norddeutschen Versorgungsgebiet von E.ON und seien an das Netz des Unternehmens angeschlossen. Das habe im Wesentlichen zwei Effekte für E.ON: Zum einen entstehe zusätzliches Geschäft durch die Bereitstellung von Regelenergie, die teilweise durch E.ON erfolge. Zum anderen stehe ein Ausbau der Netzkapazität an, die heute schon sehr ausgelastet sei und die nach dem Aufbau von Offshore-Windparks auf keinen Fall ausreichen werde.
Im schlechtesten Fall müsse man in Deutschland ohne Ausbau der Transportnetze in 2005 mit einem Black-out rechnen. Da ein Eckpunkt der deutschen Energiepolitik die Profitabilität sei, würden die Analysten davon ausgehen, dass vom Staat geforderte Investitionen über die Strompreise an den Verbraucher weitergegeben würden und E.ON infolge dessen vom Netzausbau profitiere.
E.ON habe in den Zielmärkten Großbritannien, Skandinavien, Deutschland und Osteuropa 49 weitere Akquisitionsziele ins Auge gefasst. Insgesamt stünden dafür weitere 6.569 Mrd. EUR bereit, die das Ziel A Rating nicht gefährden würden. Die Akquisitionsrisiken daraus seien für die Analysten eher untergeordnet, da mit der Übernahme von Midland Electricity E.ON nochmals gezeigt habe, dass die Gesellschaft in der Lage sei Akquisitionen durchzuführen, die den Unternehmenswert steigern würden. Durch die zunehmende Marktdurchdringung in den Zielmärkten steige grundsätzlich das Synergiepotenzial bei Akquisitionen.
Der Strompreis sei in den letzten drei Monaten weiter gestiegen. Die Analysten würden eine Fortsetzung dieses Trends in den nächsten Monaten erwarten. E.ON werde in 2004 den Strom zu höheren Preisen verkaufen als noch im Vorjahr. Bei erwarteten stabilen Kosten der Atomkraftwerke und gleich bleibenden Steinkohlepreisen sollten die Ergebnisse im Stromgeschäft steigen.
Diskussion um die zukünftige Regulierung des deutschen Gasmarktes sei in vollem Gange. Wie genau das geplante Entry/Exit-Modell umgesetzt werde sei noch nicht klar. Aus heutiger Sicht würden die Regelungen weniger als 10% des Ruhrgasgroßhandelsabsatzes in Deutschland betreffen. Darüber hinaus gehe es nur um Netzentgelte, die einen kleinen Teil der Umsatzerlöse ausmachen würden.
Die Analysten würden die möglichen Auswirkungen als wenig bedeutend einschätzen. Gleichzeitig glaube man, dass die Risiken aus der Regulierung eingepreist seien. Man denke, dass die E.ON-Aktie durch die finanzielle Flexibilität, durch organisches- und akquisitionsbedingtes Ergebniswachstum profitieren werde. Aus den Risiken der CO2-Reduktion sehe man wenig Gefahr und bestätige deshalb das Kursziel von EUR 51.
Die E.ON-Aktie wird von den Analysten der Vereins- und Westbank zum Kauf empfohlen.
E.ON verfüge in Deutschland mit 11.522 MW über die größte Kapazität an Atomkraftwerken, die aus heutiger Sicht nicht durch CO2-Reduktionsvorgaben belastet würden. Für diese Kraftwerke verbessere sich die Wirtschaftlichkeit durch steigende Strompreise besonders. Sollten die zusätzlichen Gewinne aus den Atomkraftwerken nicht durch schlechtere Ergebnisse der anderen Energieträger oder durch Abgaben und Steuern abgeschöpft werden - wovon die Analysten ausgehen würden, dürfte E.ON von der CO2-Reduktion in Deutschland am stärksten profitieren, wenngleich der Vorteil durch den Atomausstieg in der Zukunft schmelzen sollte. Im Vergleich zu RWE (125 Mio. Tonnen p.a.) habe die Gesellschaft mit 51 Mio. Tonnen p.a. in Deutschland signifikant niedrigere CO2-Emissionen und deshalb ein niedrigeres Carbon-Risk.
Deutschland verfüge mit mehr als 12.000 MW über den größten Bestand an Windenergieanlagen in der Welt. Ein Großteil der Anlagen stehe mit 5.200 MW im norddeutschen Versorgungsgebiet von E.ON und seien an das Netz des Unternehmens angeschlossen. Das habe im Wesentlichen zwei Effekte für E.ON: Zum einen entstehe zusätzliches Geschäft durch die Bereitstellung von Regelenergie, die teilweise durch E.ON erfolge. Zum anderen stehe ein Ausbau der Netzkapazität an, die heute schon sehr ausgelastet sei und die nach dem Aufbau von Offshore-Windparks auf keinen Fall ausreichen werde.
Im schlechtesten Fall müsse man in Deutschland ohne Ausbau der Transportnetze in 2005 mit einem Black-out rechnen. Da ein Eckpunkt der deutschen Energiepolitik die Profitabilität sei, würden die Analysten davon ausgehen, dass vom Staat geforderte Investitionen über die Strompreise an den Verbraucher weitergegeben würden und E.ON infolge dessen vom Netzausbau profitiere.
Der Strompreis sei in den letzten drei Monaten weiter gestiegen. Die Analysten würden eine Fortsetzung dieses Trends in den nächsten Monaten erwarten. E.ON werde in 2004 den Strom zu höheren Preisen verkaufen als noch im Vorjahr. Bei erwarteten stabilen Kosten der Atomkraftwerke und gleich bleibenden Steinkohlepreisen sollten die Ergebnisse im Stromgeschäft steigen.
Diskussion um die zukünftige Regulierung des deutschen Gasmarktes sei in vollem Gange. Wie genau das geplante Entry/Exit-Modell umgesetzt werde sei noch nicht klar. Aus heutiger Sicht würden die Regelungen weniger als 10% des Ruhrgasgroßhandelsabsatzes in Deutschland betreffen. Darüber hinaus gehe es nur um Netzentgelte, die einen kleinen Teil der Umsatzerlöse ausmachen würden.
Die Analysten würden die möglichen Auswirkungen als wenig bedeutend einschätzen. Gleichzeitig glaube man, dass die Risiken aus der Regulierung eingepreist seien. Man denke, dass die E.ON-Aktie durch die finanzielle Flexibilität, durch organisches- und akquisitionsbedingtes Ergebniswachstum profitieren werde. Aus den Risiken der CO2-Reduktion sehe man wenig Gefahr und bestätige deshalb das Kursziel von EUR 51.
Die E.ON-Aktie wird von den Analysten der Vereins- und Westbank zum Kauf empfohlen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 18,955 € | 18,90 € | 0,055 € | +0,29% | 21.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000ENAG999 | ENAG99 | 20,39 € | 14,55 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
18,985 € | +0,26% | 21.04.26 |
| München | 19,00 € | +0,58% | 21.04.26 |
| Hamburg | 19,04 € | +0,45% | 21.04.26 |
| Xetra | 18,955 € | +0,29% | 21.04.26 |
| Düsseldorf | 18,885 € | +0,16% | 21.04.26 |
| Hannover | 18,935 € | +0,13% | 21.04.26 |
| Stuttgart | 18,905 € | 0,00% | 21.04.26 |
| Frankfurt | 18,895 € | -0,08% | 21.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 21,35 $ | -0,17% | 09.03.26 |
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