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Manfred Jakob, Analyst der SEB, stuft die E.ON-Aktie (ISIN DE0007614406 / WKN 761440) im aktuellen "AnlageFlash" mit "buy" ein.
Die Aufsichtsräte von E.ON und RAG hätten gestern ein Eckpunktepapier verabschiedet, wonach die RAG das von E.ON gehaltene 43%-Paket an Degussa von E.ON übernehmen wolle. Vereinbart worden sei ein Kaufpreis von 2,8 Mrd. Euro bzw. 31,50 Euro je Degussa-Aktie. Die Transaktion solle - vorbehaltlich der üblichen Zustimmungen (unter anderem auch Bundesregierung, Land NRW) bis zum 01.07.2006 abgeschlossen werden. Die RAG, die bereits 50,1% an Degussa halte, beabsichtige die Komplettübernahme und wolle den freien Degussa-Aktionären ein freiwilliges öffentliches Angebot in Höhe von 42 Euro je Aktie offerieren. Diese Angebotsunterlagen wolle die RAG im Januar veröffentlichen.
Der Verkauf des Degussa-Paketes seitens E.ON sei erwartet worden. Der Verkaufspreis in Höhe der vereinbarten 2,8 Mrd. Euro liege allerdings etwas unter den bisherigen Erwartungen. Dennoch werde E.ON hiermit einen Buchgewinn von rund 500 Mio. Euro einfahren. Die E.ON-Aktionäre sollten wie erwartet von diesem Sondererlös profitieren. Damit dürften die E.ON-Aktionäre - je nach Fortschritt der Verhandlungen - bereits zur kommenden Hauptversammlung mit einer Sonderdividende von 4,25 Euro je Aktie rechnen.
Des Weiteren habe E.ON gestern Abend auch den neuen 3-Jahres-Investitionsplan bekannt gegeben. Danach werde Europas führender Energieversorger in den kommenden 3 Jahren insgesamt 18,6 Mrd. Euro investieren. Dabei seien etwa 16,3 Mrd. Euro für Sachanlagen vorgesehen. Der Großteil entfalle auf Modernisierung und den Neubau von Kraftwerken und Netzen. Etwa 1,2 Mrd. Euro hiervon dürften in Erneuerbare Energien fließen.
Ansonsten stünden derzeit zum Jahreswechsel Strompreiserhöhungen an. Diverse Länder hätten bereits die ersten Strompreiserhöhungen genehmigt, andere Länder würden derzeit die Anträge prüfen. Die Erhöhungen würden sich bislang auf durchschnittlich 2,5% belaufen. Der Verband VDEW habe die Preisanträge als "legitim" verteidigt.
E.ON schwimme derzeit regelmäßig in Cash, sei schuldenfrei, und stehe daher Gewehr bei Fuß, um im Kerngeschäft Strom und Gas weitere "kleinere" Zukäufe tätigen zu können. Dies werde jedoch - wie man zuletzt durch die abgesagte Offerte für Scottish Power erfahren habe - aber nicht zu jedem Preis geschehen. Sollte sich in nächster Zeit keine "Gelegenheit" im Versorgungssektor ergeben, sei E.ON klar überkapitalisiert. Vorstellbar seien auch Aktienrückkäufe. Die E.ON-Aktie sei nach wie vor der Favorit der Analysten der SEB im Utility-Sektor. Bei einem 2007er KGV von 11,8 sei die Aktie nach wie vor interessant.
Die Analysten der SEB erhöhen ihr 12-Monatskursziel auf 96,00 Euro und bewerten die Aktie von E.ON mit dem Rating "buy".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Aufsichtsräte von E.ON und RAG hätten gestern ein Eckpunktepapier verabschiedet, wonach die RAG das von E.ON gehaltene 43%-Paket an Degussa von E.ON übernehmen wolle. Vereinbart worden sei ein Kaufpreis von 2,8 Mrd. Euro bzw. 31,50 Euro je Degussa-Aktie. Die Transaktion solle - vorbehaltlich der üblichen Zustimmungen (unter anderem auch Bundesregierung, Land NRW) bis zum 01.07.2006 abgeschlossen werden. Die RAG, die bereits 50,1% an Degussa halte, beabsichtige die Komplettübernahme und wolle den freien Degussa-Aktionären ein freiwilliges öffentliches Angebot in Höhe von 42 Euro je Aktie offerieren. Diese Angebotsunterlagen wolle die RAG im Januar veröffentlichen.
Der Verkauf des Degussa-Paketes seitens E.ON sei erwartet worden. Der Verkaufspreis in Höhe der vereinbarten 2,8 Mrd. Euro liege allerdings etwas unter den bisherigen Erwartungen. Dennoch werde E.ON hiermit einen Buchgewinn von rund 500 Mio. Euro einfahren. Die E.ON-Aktionäre sollten wie erwartet von diesem Sondererlös profitieren. Damit dürften die E.ON-Aktionäre - je nach Fortschritt der Verhandlungen - bereits zur kommenden Hauptversammlung mit einer Sonderdividende von 4,25 Euro je Aktie rechnen.
Ansonsten stünden derzeit zum Jahreswechsel Strompreiserhöhungen an. Diverse Länder hätten bereits die ersten Strompreiserhöhungen genehmigt, andere Länder würden derzeit die Anträge prüfen. Die Erhöhungen würden sich bislang auf durchschnittlich 2,5% belaufen. Der Verband VDEW habe die Preisanträge als "legitim" verteidigt.
E.ON schwimme derzeit regelmäßig in Cash, sei schuldenfrei, und stehe daher Gewehr bei Fuß, um im Kerngeschäft Strom und Gas weitere "kleinere" Zukäufe tätigen zu können. Dies werde jedoch - wie man zuletzt durch die abgesagte Offerte für Scottish Power erfahren habe - aber nicht zu jedem Preis geschehen. Sollte sich in nächster Zeit keine "Gelegenheit" im Versorgungssektor ergeben, sei E.ON klar überkapitalisiert. Vorstellbar seien auch Aktienrückkäufe. Die E.ON-Aktie sei nach wie vor der Favorit der Analysten der SEB im Utility-Sektor. Bei einem 2007er KGV von 11,8 sei die Aktie nach wie vor interessant.
Die Analysten der SEB erhöhen ihr 12-Monatskursziel auf 96,00 Euro und bewerten die Aktie von E.ON mit dem Rating "buy".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 19,105 € | 18,955 € | 0,15 € | +0,79% | 22.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000ENAG999 | ENAG99 | 20,39 € | 14,55 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
19,115 € | +0,87% | 22.04.26 |
| Frankfurt | 19,145 € | +1,32% | 22.04.26 |
| Hannover | 19,145 € | +1,11% | 22.04.26 |
| Stuttgart | 19,115 € | +1,11% | 22.04.26 |
| Düsseldorf | 19,085 € | +1,06% | 22.04.26 |
| Xetra | 19,105 € | +0,79% | 22.04.26 |
| Hamburg | 19,125 € | +0,45% | 22.04.26 |
| München | 19,085 € | +0,45% | 22.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 21,015 $ | -1,57% | 27.03.26 |
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