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Die Analysten der Rating-Agentur Moody´s stufen die Langzeitkreditwürdigkeit der Deutschen Telekom (WKN 555750) und deren Tochterunternehmen Deutsche Telekom Finance B.V. von "Aa2" auf "A2" herunter.
Die Herabstufung begründen die Wertpapierexperten mit ihrer Entscheidung, dass das Risikoprofil des Telekommunikationskonzern gestiegen sei, nachdem das Unternehmen in der vergangenen Zeit Übernahmen im Volumen von 94 Mrd. Euro getätigt habe, die man zu 64 Prozent aus Eigenkapital finanziert hätte. Hinzu kämen die 15,5 Mrd. Euro für UMTS-Lizenzen. Ferner spiegele das Rating die Erwartung wider, dass die operativen Gewinnmargen weiter unter Druck bleiben würden, weil der Mobilfunk- und Festnetzmarkt im Heimatmarkt stark umkämpft bleibe. Allerdings seien die Perspektiven solide.
Das Management ist nach Ansicht der Analysten verpflichtet, Vermögenswerte zu verkaufen, um die Geldbestände zu erhöhen, wie es durch die jüngsten Teilverkäufe des Kabel-TV-Netzes und der Anteile an Global One und WIND geschehen sei. Der Überschuss der Verkaufserlöse von 40 Mrd. Euro solle zum Schuldenabbau verwendet werden. Die Schulden würden im laufenden Jahr einen Höchststand von etwa 65 Mrd. Euro erreichen.
Gleichzeitig bemängele man auch unzulängliche Tarifstruktur in der Vergangenheit. Dies hätte es der Konkurrenz ermöglicht, sich nach der Deregulierung auf dem rentablen Telekommunikationsmarkt zu etablieren. Das hatte eine konsequente Änderung der Tarife im deutschen Festnetz und eine Erhöhung der Zugangsgebühr zur Folge. Diese Veränderungen würden kurzfristig die Gewinne reduzieren, sollten sich allerdings mittelfristig positiv auswirken. Das Ausmaß hänge von der Preiselastizität und der Reaktion der Mitbewerber ab.
Auch die Kosten von T-Mobile zur Kundengewinnung hätten einen negativen Effekt auf die operativen Gewinnmargen gehabt, trotz der Verdoppelung des Kundenstamms auf 14 Mio. in den vergangenen 12 Monaten. Die Herausforderung sei nun, diese Zahl zu halten, um eine steigende Abwanderung zu vermeiden. Zudem müsse die Mobilfunk-Tochter den Abwärtstrend im APRU, dem durchschnittlichen Ertrag pro Nutzer, stoppen, um das Sinken der Gewinnmargen aufzuhalten.
Als positiv bewerten die Analysten, dass die Bonner ihre Position als Hauptanbieter von Telekommunikationslösungen behalten würden. Darüber hinaus dürfte die Gesellschaft von Alleinverkaufsrechten auf dem Inlandsmarkt profitieren. Von der einzigartigen Position als einer der weltgrößten ISDN-Anbieter könne schließlich eine erfolgreiche Konzentration auf die Geschäftsbereiche Internet, Mobilfunk und Internetzugang erwartet werden.
Die Herabstufung begründen die Wertpapierexperten mit ihrer Entscheidung, dass das Risikoprofil des Telekommunikationskonzern gestiegen sei, nachdem das Unternehmen in der vergangenen Zeit Übernahmen im Volumen von 94 Mrd. Euro getätigt habe, die man zu 64 Prozent aus Eigenkapital finanziert hätte. Hinzu kämen die 15,5 Mrd. Euro für UMTS-Lizenzen. Ferner spiegele das Rating die Erwartung wider, dass die operativen Gewinnmargen weiter unter Druck bleiben würden, weil der Mobilfunk- und Festnetzmarkt im Heimatmarkt stark umkämpft bleibe. Allerdings seien die Perspektiven solide.
Gleichzeitig bemängele man auch unzulängliche Tarifstruktur in der Vergangenheit. Dies hätte es der Konkurrenz ermöglicht, sich nach der Deregulierung auf dem rentablen Telekommunikationsmarkt zu etablieren. Das hatte eine konsequente Änderung der Tarife im deutschen Festnetz und eine Erhöhung der Zugangsgebühr zur Folge. Diese Veränderungen würden kurzfristig die Gewinne reduzieren, sollten sich allerdings mittelfristig positiv auswirken. Das Ausmaß hänge von der Preiselastizität und der Reaktion der Mitbewerber ab.
Auch die Kosten von T-Mobile zur Kundengewinnung hätten einen negativen Effekt auf die operativen Gewinnmargen gehabt, trotz der Verdoppelung des Kundenstamms auf 14 Mio. in den vergangenen 12 Monaten. Die Herausforderung sei nun, diese Zahl zu halten, um eine steigende Abwanderung zu vermeiden. Zudem müsse die Mobilfunk-Tochter den Abwärtstrend im APRU, dem durchschnittlichen Ertrag pro Nutzer, stoppen, um das Sinken der Gewinnmargen aufzuhalten.
Als positiv bewerten die Analysten, dass die Bonner ihre Position als Hauptanbieter von Telekommunikationslösungen behalten würden. Darüber hinaus dürfte die Gesellschaft von Alleinverkaufsrechten auf dem Inlandsmarkt profitieren. Von der einzigartigen Position als einer der weltgrößten ISDN-Anbieter könne schließlich eine erfolgreiche Konzentration auf die Geschäftsbereiche Internet, Mobilfunk und Internetzugang erwartet werden.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 27,42 € | 28,79 € | -1,37 € | -4,76% | 22.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005557508 | 555750 | 34,44 € | 26,00 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
27,56 € | -4,77% | 22.04.26 |
| Düsseldorf | 27,60 € | -3,83% | 22.04.26 |
| Hamburg | 27,53 € | -4,64% | 22.04.26 |
| Xetra | 27,42 € | -4,76% | 22.04.26 |
| Frankfurt | 27,63 € | -4,79% | 22.04.26 |
| Stuttgart | 27,52 € | -4,81% | 22.04.26 |
| München | 27,53 € | -5,20% | 22.04.26 |
| Hannover | 27,61 € | -6,57% | 22.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 32,00 $ | -9,48% | 22.04.26 |
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