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Deutsche Bank interessant




03.12.08 09:02
Geldanlage-Report

Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Nach Meinung der Experten vom "Geldanlage-Report" ist die Aktie der Deutschen Bank derzeit interessant.

Wer in der jetzigen Phase die Kapitalausstattung habe, um Zukäufe zu tätigen, lege die Grundlage für den künftigen Erfolg. Auf die Deutsche Bank treffe das zu.

"Einige Neupositionierungen und Anpassungen werden notwendig sein, doch wir haben das Potenzial, langfristig Rekordergebnisse des Jahres 2007 wieder zu erreichen." Und: "Wir sind der festen Überzeugung, dass unsere Marktkapitalisierung im aktuellen Umfeld nicht den wahren Unternehmenswert der Deutschen Bank wiedergibt."

Der das sage, sei Josef Ackermann, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank persönlich. Alleine: Es glaube ihm keiner. Die Aktie sei auf anhaltender Talfahrt und habe von den alten Hochs bei über 100 Euro inzwischen über 70 Prozent abgegeben.

Dabei würden die Aussagen des cleveren Schweizers Sinn machen: Keine andere der großen deutschen Privatbanken habe eine Kernkapitalquote von über zehn Prozent. Nur "die Blauen" hätten die finanzielle Flexibilität jetzt massiv zuzukaufen und die angesprochenen "Neupositionierungen und Anpassungen" tatsächlich umzusetzen.

Dabei stünden an erster Stelle die Beteiligung und die später angestrebte Mehrheitsübernahme an der Postbank. Vor dem Hintergrund der zu erwartenden stärkeren Reglementierungen im Bereich Investmentbanking und dem Eigenhandel werde das Privatkundengeschäft zusehends wichtiger. Die Postbank mit ihrer hohen Zahl an Privatkunden und hohen Einlagen sei hier genau das richtige Vehikel, um den Bereich auszubauen.

Weniger bekannt sei eine weitere geplante Übernahme, nämlich die des britischen Eisenbahn-Vermieters Porterbrook. Das sei kein langweiliges Geschäft. Porterbrook Konkurrent Angel Trains habe mit einem ähnlichen Geschäftsmodell bis zuletzt Rekordmargen erwirtschaftet. Die RBS habe Angel Trains 1997 für 408 Millionen britische Pfund gekauft und dann in diesem Jahr für 3,6 Milliarden Pfund weiterverkauft.

Das sei aber vor der Verschlimmerung der Finanzkrise gewesen. Die Deutsche Bank nutze nun die schlechte Stimmung und die Ausverkaufskurse und reiße sich Porterbrook für zwei Millionen Pfund billig unter den Nagel. Skeptiker würden nun befürchten, dass sich jetzt britische Gewerkschaften mit ihrer Forderung die nationale Eisenbahn wieder zu verstaatlichen, durchsetzen könnten.

Damit wäre Porterbrook natürlich in seiner Existenz gefährdet. Höchst unwahrscheinlich, dass es so komme. Aber das Beispiel sei typisch für die momentane Stimmung am Markt: In allen Bereichen werde mit dem Schlimmsten gerechnet und damit sei so ziemlich das schlimmste Szenario bereits im Kurs eingepreist.

Auch das macht die Deutsche Bank-Aktie momentan so interessant, so die Experten vom "Geldanlage-Report". Die Abwärtsrisiken seien weiter schwer abschätzbar. Vieles spreche aber dafür, dass die Deutsche Bank gestärkt aus der Finanzkrise hervorgehen werde. (Analyse vom 03.12.08) (03.12.2008/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
27,225 € 27,835 € -0,61 € -2,19% 23.04./11:23
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0005140008 514000 34,26 € 21,42 €
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
27,22 € -1,61%  11:35
NYSE 32,44 $ 0,00%  01:00
Nasdaq 32,445 $ -0,37%  22.04.26
Düsseldorf 27,415 € -1,47%  08:00
Hamburg 27,275 € -1,64%  10:06
Xetra 27,225 € -2,19%  11:23
München 27,53 € -2,24%  08:00
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