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Lauda-Königshofen (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "Finanzen & Börse" ist die Aktie der Deutschen Bank interessant.
Mit großer Spannung würden die Quartalszahlen der Deutschen Bank erwartet. Gebe es eine böse Überraschung wie wenige Tage zuvor bei Merrill Lynch? Hinzu sei gekommen, dass die Bank of England unlängst vor der Gefahr einer weiteren Schockwelle an den Aktienmärkten gewarnt habe. Wie das "Handelsblatt" berichtet habe, sehe die britische Zentralbank das Finanzsystem mit der "größten Herausforderung seit mehreren Jahrzehnten" konfrontiert. Jede Menge Unsicherheitsfaktoren also vor der Zahlen-Bekanntgabe der Deutschen Bank. Doch allen Unkenrufen zum Trotz habe die Deutsche Bank überraschen können - positiv überraschen können.
Konkret: Die Deutsche Bank habe im dritten Quartal einen Gewinn nach Steuern von 1,6 Mrd. Euro erzielt. Aufgrund positiver Steuereffekte, unter anderem durch die Unternehmenssteuer-Reform, sei der Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um bemerkenswerte 31 Prozent gestiegen. Bemerkenswert auch: Anfang Oktober habe Vorstandschef Josef Ackermann von einem Quartalsgewinn in Höhe von 1,4 Mrd. Euro gesprochen. Somit habe man über den Erwartungen gelegen, die Ackermann selbst lanciert habe.
"Das dritte Quartal 2007 war geprägt von außerordentlichen Turbulenzen an den Finanzmärkten. Unser Investment Banking wurde durch diese sehr schwierigen Marktverhältnisse im Ergebnis stark beeinträchtigt", habe Josef Ackermann gestanden. "Unsere Strategie ist klar: Wir halten Kurs! Wir haben das vierte Quartal gut begonnen und sind weiterhin davon überzeugt, dass wir unsere gesetzten Ziele für 2008 unter der Annahme normal funktionierender Märkte erreichen werden", habe der Boss der Deutschen Bank Zuversicht versprüht.
Einige risikofreudige Anleger, die voreilig auf eine Erholungsrally bei der Deutschen Bank gesetzt hätten, dürften nach Bekanntgabe der Zahlen erleichtert aufgeatmet haben. Es habe keinen Mega-Flop wie bei Merrill Lynch gegeben. Ganz im Gegenteil: Der altbekannte, aber immer noch effektive Börsen-Trick, erst einmal tiefzustapeln, um dann positiv zu überraschen, sei gut angekommen. Die Aktie der Deutschen Bank sei am Mittwoch nach oben geschossen und sei zum DAX-Helden des Tages geworden. Das Vertrauen in die Aktie scheine nach den Finanzmarkt-Wirren der letzten Wochen und Monate wieder zurückzukehren. Dies sei auch einer gut funktionierenden Krisen-PR zu verdanken. Frühzeitig sei die Deutsche Bank mit Vorstandschef Ackermann an der Spitze offensiv und offen mit den Folgen der Hypothekenkrise umgegangen.
Gehe man davon aus, dass die Deutsche Bank ihre Ziele für 2008 erreiche, sei das Papier mit einem KGV08e von 8,2 durchaus günstig bewertet. Dies auch vor dem Hintergrund, dass Banken-Aktien wegen des risikobehafteten Investment-Geschäfts traditionell einem Bewertungsabschlag gegenüber anderen Branchen unterliegen würden. Etwas Risikobewusstsein müssten Anleger bei einem Engagement in die Aktie der Deutschen Bank aber weiterhin mitbringen. Das wahre Ausmaß der Hypothekenkrise würden wir wohl erst im kommenden Frühjahr erfahren, wenn die Banken ihre Jahresabschlüsse für 2007 publizieren würden.
Nichts desto trotz halten die Experten von "Finanzen & Börse" die Aktie der Deutschen Bank, nach Bekanntgabe der Quartalszahlen, für eine durchaus interessante Spekulation auf eine Kurs-Erholung. (Ausgabe 41 vom 03.11.2007)
(05.11.2007/ac/a/d)
Mit großer Spannung würden die Quartalszahlen der Deutschen Bank erwartet. Gebe es eine böse Überraschung wie wenige Tage zuvor bei Merrill Lynch? Hinzu sei gekommen, dass die Bank of England unlängst vor der Gefahr einer weiteren Schockwelle an den Aktienmärkten gewarnt habe. Wie das "Handelsblatt" berichtet habe, sehe die britische Zentralbank das Finanzsystem mit der "größten Herausforderung seit mehreren Jahrzehnten" konfrontiert. Jede Menge Unsicherheitsfaktoren also vor der Zahlen-Bekanntgabe der Deutschen Bank. Doch allen Unkenrufen zum Trotz habe die Deutsche Bank überraschen können - positiv überraschen können.
Konkret: Die Deutsche Bank habe im dritten Quartal einen Gewinn nach Steuern von 1,6 Mrd. Euro erzielt. Aufgrund positiver Steuereffekte, unter anderem durch die Unternehmenssteuer-Reform, sei der Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um bemerkenswerte 31 Prozent gestiegen. Bemerkenswert auch: Anfang Oktober habe Vorstandschef Josef Ackermann von einem Quartalsgewinn in Höhe von 1,4 Mrd. Euro gesprochen. Somit habe man über den Erwartungen gelegen, die Ackermann selbst lanciert habe.
Einige risikofreudige Anleger, die voreilig auf eine Erholungsrally bei der Deutschen Bank gesetzt hätten, dürften nach Bekanntgabe der Zahlen erleichtert aufgeatmet haben. Es habe keinen Mega-Flop wie bei Merrill Lynch gegeben. Ganz im Gegenteil: Der altbekannte, aber immer noch effektive Börsen-Trick, erst einmal tiefzustapeln, um dann positiv zu überraschen, sei gut angekommen. Die Aktie der Deutschen Bank sei am Mittwoch nach oben geschossen und sei zum DAX-Helden des Tages geworden. Das Vertrauen in die Aktie scheine nach den Finanzmarkt-Wirren der letzten Wochen und Monate wieder zurückzukehren. Dies sei auch einer gut funktionierenden Krisen-PR zu verdanken. Frühzeitig sei die Deutsche Bank mit Vorstandschef Ackermann an der Spitze offensiv und offen mit den Folgen der Hypothekenkrise umgegangen.
Gehe man davon aus, dass die Deutsche Bank ihre Ziele für 2008 erreiche, sei das Papier mit einem KGV08e von 8,2 durchaus günstig bewertet. Dies auch vor dem Hintergrund, dass Banken-Aktien wegen des risikobehafteten Investment-Geschäfts traditionell einem Bewertungsabschlag gegenüber anderen Branchen unterliegen würden. Etwas Risikobewusstsein müssten Anleger bei einem Engagement in die Aktie der Deutschen Bank aber weiterhin mitbringen. Das wahre Ausmaß der Hypothekenkrise würden wir wohl erst im kommenden Frühjahr erfahren, wenn die Banken ihre Jahresabschlüsse für 2007 publizieren würden.
Nichts desto trotz halten die Experten von "Finanzen & Börse" die Aktie der Deutschen Bank, nach Bekanntgabe der Quartalszahlen, für eine durchaus interessante Spekulation auf eine Kurs-Erholung. (Ausgabe 41 vom 03.11.2007)
(05.11.2007/ac/a/d)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 27,06 € | 27,225 € | -0,165 € | -0,61% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005140008 | 514000 | 34,26 € | 21,70 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
27,09 € | +0,82% | 24.04.26 |
| NYSE | 31,81 $ | +1,34% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 31,80 $ | +1,34% | 24.04.26 |
| AMEX | 31,76 $ | +1,19% | 24.04.26 |
| Hannover | 27,08 € | +0,91% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 27,065 € | +0,91% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 27,045 € | +0,90% | 24.04.26 |
| Hamburg | 27,035 € | +0,63% | 24.04.26 |
| Xetra | 27,06 € | -0,61% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 27,055 € | -0,75% | 24.04.26 |
| München | 26,96 € | -2,07% | 24.04.26 |
= Realtime
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