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Deutsche Bank "buy"




16.05.07 16:29
Oppenheim DerivateWelt

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Sal. Oppenheim stufen die Aktie der Deutschen Bank in der aktuellen Ausgabe von "Oppenheim DerivateWelt" mit dem Rating "buy" ein.

Am 8. Mai habe die Deutsche Bank ihre Unternehmenszahlen für das erste Quartal 2007 präsentiert. Das Vorsteuerergebnis sei um 22 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro angestiegen, während der Gewinn nach Steuern sogar um 29 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro angezogen habe - beides Rekordwerte für ein erstes Quartal. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres seien die Erträge der Deutschen Bank gegenüber dem Vorjahresquartal um 20 Prozent auf 9,6 Mrd. Euro geklettert. Den Löwenanteil habe dabei wie gewohnt der Geschäftsbereich Corporate and Investment Banking mit 6,7 Mrd. Euro beigesteuert, was einer Quote von 69,8 Prozent entsprochen habe. Der Anteil dieses Segments am gesamten Vorsteuerergebnis des Konzerns sei mit 2,4 Mrd. Euro bzw. 75 Prozent sogar noch höher ausgefallen.

Besonders positiv sei auch der Umstand zu werten gewesen, dass die Aufwand-Ertrag-Relation von 67,4 Prozent auf 65,9 Prozent zurückgegangen sei. Trotz höherer Erträge und Gewinne habe die Personalaufwandsquote bei 45,2 Prozent stagniert, während die Sachaufwandsquote von 22,2 Prozent auf 20,7 Prozent zurückgegangen sei. Mit einer um 2,4 Prozentpunkte höheren Eigenkapitalrendite vor Steuern von 44,6 Prozent habe die Bank die eigene Zielmarke von 25 Prozent deutlich übertroffen. Und auch bei einer nachsteuerlichen Betrachtung habe sich die Eigenkapitalrendite spürbar verbessert, und zwar von 22,6 auf 24,8 Prozent.

Nicht ganz so rund sei es in den ersten drei Monaten beim Geschäft mit Privatkunden (PCAM) gelaufen, wo sich beim Vorsteuerergebnis trotz eines 3%igen Umsatzanstiegs ein Rückgang um 10 Prozent auf 481 Mio. Euro eingestellt habe. Einen noch stärkeren Einbruch habe der Unternehmensbereich Asset und Wealth Management (AWM) verzeichnet. Dort habe das Vorsteuerergebnis mit 188 Mio. Euro seinen Vorjahreswert sogar um 19 Prozent unterschritten. Insgesamt habe die Deutsche Bank mit dem vorgelegten Zahlenwerk die Erwartungen des Marktes deutlich übertroffen, und dies trotz gestiegener Volatilitäten an den internationalen Finanzmärkten und der Immobilienkrise in den USA.

Hinsichtlich des weiteren Jahresverlaufs erwarte Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann auch in Zukunft positive wirtschaftliche Rahmenbedingungen. In wichtigen Schwellenländern würden seiner Meinung nach gute Voraussetzungen bestehen, um die hohen Wachstumsraten beizubehalten. Angesichts solcher Aussichten dürfte sich die Kritik an dem Kurs der Bank auf der Hauptversammlung am 24. Mai in Grenzen halten.

Nach der Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen dürfte die diesjährige Hauptversammlung der Deutschen Bank am 24. Mai in der Frankfurter Festhalle relativ harmonisch verlaufen. So sollten die Aktionäre von der positiven Geschäftsentwicklung in Form einer von 2,50 auf 4,00 Euro erhöhten Dividende profitieren. Dies entspreche einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 60 Prozent. Im Vergleich zur Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2002 belaufe sich der Zuwachs sogar auf 207 Prozent. Die deutliche Dividendenerhöhung habe dazu geführt, dass trotz des massiven Aufwärtstrends der Aktie die Deutsche Bank aktuell eine erheblich höhere Dividendenrendite aufweise als vor einem Jahr.

Die vorgelegten Quartalszahlen hätten auch den Analysten der Oppenheim Research GmbH ausgesprochen gut gefallen. Sie hätten vor allem das "exzellente" Resultat im Geschäftsbereich Investment Banking positiv hervorgehoben. Angesichts der aktuell sehr starken Verfassung der Kapitalmärkte würden die Analysten die Wahrscheinlichkeit als relativ hoch einstufen, dass die Deutsche Bank auch in Zukunft positive Nachrichten liefern werde. Zwei Tage nach Bekanntwerden der aktuellen Quartalszahlen hätten sie ihre Gewinnschätzungen nach oben angepasst: Beim Gewinn pro Aktie für das Jahr 2007 um 15 Prozent auf 12,43 Euro und für das Jahr 2008 um 2 Prozent auf 13,18 Euro. Den fairen Wert der Aktie hätten sie von 120 auf 125 Euro revidiert.

Die Analysten von Sal. Oppenheim bewerten in der aktuellen Ausgabe der "Oppenheim DerivateWelt" die Deutsche Bank-Aktie mit dem Rating "buy". (Ausgabe 10 vom 16.05.2007) (16.05.2007/ac/a/d)

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