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Mainz (aktiencheck.de AG) - Olaf Kayser, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, bewertet die Aktie der Deutschen Bank unverändert mit "Outperformer".
Auf dem Investor day der Deutschen Bank (5./6.10.2006) habe diese den Eintritt in Phase 3 ihrer Management Agenda verkündet. Nach Abschluss der Phase 1 in 2003, die die Fokussierung auf das Kerngeschäft und Trennung von Randaktivitäten beinhaltet habe, habe sich der Branchenprimus in Phase 2 auf ein profitables Wachstum konzentriert, mit dem Ziel, eine Eigenkapitalrendite von 25% vor Steuern zu erreichen, was 2005 gelungen sei. Phase 3 definiere erstmals ein absolutes Gewinnziel. Bis 2008 solle das Vorsteuerergebnis auf 8,4 Mrd. Euro gesteigert werden (2005: 6,1 Mrd. Euro). Gleichzeitig halte die Bank weiterhin an einem nachhaltigen ROE von 25% vor Steuern über den Zyklus sowie einem zweistelligen EPS-Wachstum p.a. fest.
Der Ergebnisanstieg solle überwiegend aus dem Bereich Private Clients und Asset Management (PCAM) kommen, wobei der Expansions-Schwerpunkt neben den USA insbesondere auf die Emerging Markets (Indien, China, Russland) gerichtet sei. Weiteres Ergebnispotenzial sehe die Deutsche Bank im Global Transaction Banking, während die starke Position im Investment Banking gesichert werden solle. Die bisherige Akquisitionsstrategie bleibe auch in Phase 3 bestehen, wonach die Suche nach überschaubaren Akquisitionsobjekten fortgesetzt werde, sofern diese Werte schaffen und zur Gesamtstrategie der Bank passen würden. Folglich liege der Schwerpunkt weiterhin auf organischem Wachstum.
Die Analysten der LRP würden das Ergebnisziel von 8,4 Mrd. Euro vor Steuern bis 2008, was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate von 11% entspreche, nicht für zu ambitioniert halten. Ihre Schätzung für 2008 habe bislang bei 8,2 Mrd. Euro gelegen. Darin unberücksichtigt geblieben seien die Ergebnisauswirkungen der im Jahr 2006 getätigten Akquisitionen (Berliner Bank, Norisbank, Mortgage IT, UFG), die bis 2008 zusammen einen Ergebnisbeitrag von 300 Mio. Euro vor Steuern leisten sollten. Entsprechend würden die Analysten der LRP ihr EBT 2008 auf 8,5 Mrd. Euro erhöhen. Dies erscheine zunächst kaum spektakulär, aus den folgenden Gründen rechne man dennoch mit positiven Auswirkungen auf den Aktienkurs: Einerseits liege der Konsens für 2008 nur bei 7,7 Mrd. Euro vor Steuern, weshalb kurzfristig mit Gewinnrevisionen nach oben zu rechnen sei.
Andererseits würden die 8,4 Mrd. Euro keine Obergrenze darstellen, sondern CEO Ackermann habe dieses Gewinnziel als sehr realistisch beurteilt und halte bei anhaltend positivem Rückenwind von den Kapitalmärkten auch Größenordnungen von deutlich über 9 Mrd. Euro für denkbar. Dies verdeutliche die Dimensionen, in die die Deutsche Bank wachse und zeige, dass, trotz eines erwarteten Rekordergebnisses in 2006, das Gewinnpotenzial der Bank längst noch nicht ausgeschöpft sei. Die Analysten der LRP würden ihre EPS-Schätzung erhöhen: 2006e: 10,00 Euro (unverändert), 2007e: 10,50 Euro (10,20 Euro), 2008e: 11,40 Euro (10,90 Euro). Der faire Wert in ihrem Wertschöpfungsmodell steige somit auf 118 Euro. Folglich würden sie ihr Kursziel bis Ende 2007 von 108,00 Euro auf 118,00 Euro anheben.
Die Deutsche Bank habe auf ihrem Investor day überzeugend darstellen können, wie der Konzern in Zukunft weiter wachsen könne. Im Fokus stehe hierbei der Ausbau des zweiten Unternehmensbereichs PCAM, der aufgrund der starken Position im Investment Banking in H1/06 lediglich 22% zum Vorsteuerergebnis beigetragen habe. Nach den Ergebnisplanungen der Deutschen Bank solle dieser Anteil bis 2008 auf rund 30% steigen. Wesentlich beitragen werde hierzu der Ausbau des Konsumentenfinanzierungsgeschäftes sowie die Expansion in Nordamerika und den wachstumsstarken Regionen Asiens sowie in ausgewählten Emerging Markets.
Dabei profitiere die Deutsche Bank nicht zuletzt von ihrer starken Investment Banking-Plattform, über die sich gleichzeitig Synergien für PCAM realisieren lassen würden. Durch einen höheren Ergebnisbeitrag aus dem weniger volatilen Unternehmensbereich PCAM gewinne das Konzernergebnis der Deutschen Bank in Zukunft etwas mehr an Stabilität.
Mit ihrem neuen Kursziel von 118,00 Euro bis Ende 2007 beurteilen die Analysten der LRP die Aktie der Deutschen Bank weiterhin als Outperformer. (10.10.2006/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Auf dem Investor day der Deutschen Bank (5./6.10.2006) habe diese den Eintritt in Phase 3 ihrer Management Agenda verkündet. Nach Abschluss der Phase 1 in 2003, die die Fokussierung auf das Kerngeschäft und Trennung von Randaktivitäten beinhaltet habe, habe sich der Branchenprimus in Phase 2 auf ein profitables Wachstum konzentriert, mit dem Ziel, eine Eigenkapitalrendite von 25% vor Steuern zu erreichen, was 2005 gelungen sei. Phase 3 definiere erstmals ein absolutes Gewinnziel. Bis 2008 solle das Vorsteuerergebnis auf 8,4 Mrd. Euro gesteigert werden (2005: 6,1 Mrd. Euro). Gleichzeitig halte die Bank weiterhin an einem nachhaltigen ROE von 25% vor Steuern über den Zyklus sowie einem zweistelligen EPS-Wachstum p.a. fest.
Der Ergebnisanstieg solle überwiegend aus dem Bereich Private Clients und Asset Management (PCAM) kommen, wobei der Expansions-Schwerpunkt neben den USA insbesondere auf die Emerging Markets (Indien, China, Russland) gerichtet sei. Weiteres Ergebnispotenzial sehe die Deutsche Bank im Global Transaction Banking, während die starke Position im Investment Banking gesichert werden solle. Die bisherige Akquisitionsstrategie bleibe auch in Phase 3 bestehen, wonach die Suche nach überschaubaren Akquisitionsobjekten fortgesetzt werde, sofern diese Werte schaffen und zur Gesamtstrategie der Bank passen würden. Folglich liege der Schwerpunkt weiterhin auf organischem Wachstum.
Die Analysten der LRP würden das Ergebnisziel von 8,4 Mrd. Euro vor Steuern bis 2008, was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate von 11% entspreche, nicht für zu ambitioniert halten. Ihre Schätzung für 2008 habe bislang bei 8,2 Mrd. Euro gelegen. Darin unberücksichtigt geblieben seien die Ergebnisauswirkungen der im Jahr 2006 getätigten Akquisitionen (Berliner Bank, Norisbank, Mortgage IT, UFG), die bis 2008 zusammen einen Ergebnisbeitrag von 300 Mio. Euro vor Steuern leisten sollten. Entsprechend würden die Analysten der LRP ihr EBT 2008 auf 8,5 Mrd. Euro erhöhen. Dies erscheine zunächst kaum spektakulär, aus den folgenden Gründen rechne man dennoch mit positiven Auswirkungen auf den Aktienkurs: Einerseits liege der Konsens für 2008 nur bei 7,7 Mrd. Euro vor Steuern, weshalb kurzfristig mit Gewinnrevisionen nach oben zu rechnen sei.
Die Deutsche Bank habe auf ihrem Investor day überzeugend darstellen können, wie der Konzern in Zukunft weiter wachsen könne. Im Fokus stehe hierbei der Ausbau des zweiten Unternehmensbereichs PCAM, der aufgrund der starken Position im Investment Banking in H1/06 lediglich 22% zum Vorsteuerergebnis beigetragen habe. Nach den Ergebnisplanungen der Deutschen Bank solle dieser Anteil bis 2008 auf rund 30% steigen. Wesentlich beitragen werde hierzu der Ausbau des Konsumentenfinanzierungsgeschäftes sowie die Expansion in Nordamerika und den wachstumsstarken Regionen Asiens sowie in ausgewählten Emerging Markets.
Dabei profitiere die Deutsche Bank nicht zuletzt von ihrer starken Investment Banking-Plattform, über die sich gleichzeitig Synergien für PCAM realisieren lassen würden. Durch einen höheren Ergebnisbeitrag aus dem weniger volatilen Unternehmensbereich PCAM gewinne das Konzernergebnis der Deutschen Bank in Zukunft etwas mehr an Stabilität.
Mit ihrem neuen Kursziel von 118,00 Euro bis Ende 2007 beurteilen die Analysten der LRP die Aktie der Deutschen Bank weiterhin als Outperformer. (10.10.2006/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 28,12 € | 28,60 € | -0,48 € | -1,68% | 20.04./09:07 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005140008 | 514000 | 34,21 € | 20,42 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
28,12 € | -1,68% | 09:06 |
| AMEX | 33,855 $ | +3,19% | 17.04.26 |
| Xetra | 28,91 € | +3,05% | 17.04.26 |
| Nasdaq | 33,70 $ | +2,70% | 17.04.26 |
| NYSE | 33,69 $ | +2,68% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 28,085 € | +0,59% | 08:00 |
| Hannover | 28,165 € | +0,59% | 08:16 |
| Hamburg | 28,185 € | +0,46% | 08:01 |
| Stuttgart | 28,18 € | -1,35% | 08:46 |
| Frankfurt | 28,00 € | -1,98% | 08:00 |
| München | 28,085 € | -2,82% | 08:00 |
= Realtime
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