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Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Vor allem für antizyklisch ausgerichtete und wertorientierte Investoren dürfte die Daimler-Aktie (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) auf dem aktuellen Niveau kaufenswert sein, so die Experten vom "Geldanlage-Report".
Schlechte Nachrichten und kein Ende bei Daimler: Am Freitag sei bekannt geworden, dass Mercedes, das Aushängeschild von Daimler, im Mai einen Absatzrückgang habe hinnehmen müssen: Es seien 111.100 Mercedes, Smarts und Maybachs weniger im Vergleich zum Mai 2007 verkauft worden. Immerhin umgerechnet vier Prozent.
Teilweise könne der Rückgang laut Mercedes auf einen Modellwechsel in der A- und B-Klasse zurückgeführt werden. In diesem Fall würden nämlich viele Käufer warten, bis die neuen Modelle auf den Markt kämen. Auch die Tatsache, dass in den ersten fünf Monaten 2007 alles in allem 548.800 Autos mehr verkauft worden seien, relativiere die Nachricht. Speziell beim Smart hätten die Verkäufe deutlich angezogen.
Dennoch: Die weltweit gestiegenen Spritpreise würden beim Premium-Karossen-Hersteller Spuren hinterlassen. Der Ölpreis habe innerhalb von zwei Tagen nahezu sämtliche Verluste wettgemacht und nähere sich wieder seinem Allzeit-Hoch bei 135 US-Dollar je Barrel.
Zugleich hätten Warnstreiks am Freitag das operative Geschäft in Daimlers größtem Werk in Sindelfingen zeitweise lahmgelegt. Hintergrund sei das nahende Ende der staatlichen Förderung der Altersteilzeit 2009. Gewerkschafter würden hier eine Finanzierungslücke und damit schlechtere Konditionen bei einem frühzeitigen Ausstieg der Mitarbeiter fürchten.
Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen komme es in der Branche nun zu bisher kaum für möglich gehaltenen Kooperationen. So habe das "Wall Street Journal Europe" bereits im Mai über eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen Daimler und BMW in den verschiedensten Bereichen berichtet. Manager und Ingenieure würden "auf allen Ebenen" gemeinsame Projekte prüfen.
Konkret würde es dabei um einen gemeinsamen Einkauf bei Teilen wie Sitzrahmen oder Klimaanlagen gehen. Auch über gemeinsame Komponenten bei den Motoren würde inzwischen verhandelt.
Der Hintergrund sei klar: Die Verhandlungsposition gegenüber den Zulieferern solle beim Einkauf weiter verbessert werden. Bereits seit Längerem würden die beiden Konkurrenten bei der Entwicklung eines Hybridantriebes zusammenarbeiten.
Vom Höchstkurs im Oktober 2007 habe die Daimler-Aktie inzwischen über 40 Prozent verloren. Die Analysten würden bereits seit Wochen nahezu durchweg zum Kauf der Aktie raten. Jochen Gehrke von der Deutschen Bank gefalle insbesondere die verbesserte Kostenposition von Daimler. Die Implementierung der Modul-Strategie würde hier enorme Einsparungspotenziale bringen.
Zugleich habe Finanzvorstand Bodo Uebber den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr nochmals bestätigt. Demnach liege das aktuelle 2008er-KGV von Daimler nach den jüngsten Kursrückgängen gerade einmal noch bei 7,6. Auch die Dividendenrendite von 4,5 Prozent könne sich mehr als sehen lassen. Das Kursziel von Gehrke liege bei 80 Euro! Vom aktuellen Kurs aus ergäbe dies ein Potenzial von 77 Prozent.
Auch die Commerzbank, die Credit Suisse, die Hamburger Sparkasse, die SEB, die Nord LB, Independent Research und zahlreiche andere Analystenhäuser würden zum Kauf der Aktie raten. Lediglich Merrill Lynch-Analyst Harald Hendrikse nehme eine neutrale Haltung ein. In einer Branchenstudie habe man die Gewinnschätzungen für die gesamte Branche nach unten korrigiert. Es sei fraglich, ob es den Herstellern in diesem Umfeld gelänge, die Preise anzuheben.
Allerdings dürfte auch die zuletzt wieder aufgeflammte Kreditkrise Druck auf die im Allgemeinen relativ hoch verschuldeten Autobauer bringen. Wenn sich die Finanzierungsbedingungen verschlechtern würden, würden auch Investitionen unattraktiver, was wiederum das Wachstum hemme.
Der Vorteil von Daimler: Nach dem Verkauf von Chrysler weise man eine vergleichsweise wenig gehebelte Bilanz auf und sei somit weniger anfällig für Finanzierungsprobleme.
Im aktuellen Kurs seien bereits jede Menge Negativfaktoren eingepreist. Dank starker Kosteneinsparungen sollte der Stuttgarter Autobauer sicher durch das schwierige Umfeld navigieren.
Vor allem für antizyklisch ausgerichtete und wertorientierte Investoren dürfte die Daimler-Aktie auf dem aktuellen Niveau kaufenswert sein, so die Experten vom "Geldanlage-Report". (Ausgabe vom 07.06.2008) (09.06.2008/ac/a/d)
Schlechte Nachrichten und kein Ende bei Daimler: Am Freitag sei bekannt geworden, dass Mercedes, das Aushängeschild von Daimler, im Mai einen Absatzrückgang habe hinnehmen müssen: Es seien 111.100 Mercedes, Smarts und Maybachs weniger im Vergleich zum Mai 2007 verkauft worden. Immerhin umgerechnet vier Prozent.
Teilweise könne der Rückgang laut Mercedes auf einen Modellwechsel in der A- und B-Klasse zurückgeführt werden. In diesem Fall würden nämlich viele Käufer warten, bis die neuen Modelle auf den Markt kämen. Auch die Tatsache, dass in den ersten fünf Monaten 2007 alles in allem 548.800 Autos mehr verkauft worden seien, relativiere die Nachricht. Speziell beim Smart hätten die Verkäufe deutlich angezogen.
Dennoch: Die weltweit gestiegenen Spritpreise würden beim Premium-Karossen-Hersteller Spuren hinterlassen. Der Ölpreis habe innerhalb von zwei Tagen nahezu sämtliche Verluste wettgemacht und nähere sich wieder seinem Allzeit-Hoch bei 135 US-Dollar je Barrel.
Zugleich hätten Warnstreiks am Freitag das operative Geschäft in Daimlers größtem Werk in Sindelfingen zeitweise lahmgelegt. Hintergrund sei das nahende Ende der staatlichen Förderung der Altersteilzeit 2009. Gewerkschafter würden hier eine Finanzierungslücke und damit schlechtere Konditionen bei einem frühzeitigen Ausstieg der Mitarbeiter fürchten.
Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen komme es in der Branche nun zu bisher kaum für möglich gehaltenen Kooperationen. So habe das "Wall Street Journal Europe" bereits im Mai über eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen Daimler und BMW in den verschiedensten Bereichen berichtet. Manager und Ingenieure würden "auf allen Ebenen" gemeinsame Projekte prüfen.
Konkret würde es dabei um einen gemeinsamen Einkauf bei Teilen wie Sitzrahmen oder Klimaanlagen gehen. Auch über gemeinsame Komponenten bei den Motoren würde inzwischen verhandelt.
Vom Höchstkurs im Oktober 2007 habe die Daimler-Aktie inzwischen über 40 Prozent verloren. Die Analysten würden bereits seit Wochen nahezu durchweg zum Kauf der Aktie raten. Jochen Gehrke von der Deutschen Bank gefalle insbesondere die verbesserte Kostenposition von Daimler. Die Implementierung der Modul-Strategie würde hier enorme Einsparungspotenziale bringen.
Zugleich habe Finanzvorstand Bodo Uebber den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr nochmals bestätigt. Demnach liege das aktuelle 2008er-KGV von Daimler nach den jüngsten Kursrückgängen gerade einmal noch bei 7,6. Auch die Dividendenrendite von 4,5 Prozent könne sich mehr als sehen lassen. Das Kursziel von Gehrke liege bei 80 Euro! Vom aktuellen Kurs aus ergäbe dies ein Potenzial von 77 Prozent.
Auch die Commerzbank, die Credit Suisse, die Hamburger Sparkasse, die SEB, die Nord LB, Independent Research und zahlreiche andere Analystenhäuser würden zum Kauf der Aktie raten. Lediglich Merrill Lynch-Analyst Harald Hendrikse nehme eine neutrale Haltung ein. In einer Branchenstudie habe man die Gewinnschätzungen für die gesamte Branche nach unten korrigiert. Es sei fraglich, ob es den Herstellern in diesem Umfeld gelänge, die Preise anzuheben.
Allerdings dürfte auch die zuletzt wieder aufgeflammte Kreditkrise Druck auf die im Allgemeinen relativ hoch verschuldeten Autobauer bringen. Wenn sich die Finanzierungsbedingungen verschlechtern würden, würden auch Investitionen unattraktiver, was wiederum das Wachstum hemme.
Der Vorteil von Daimler: Nach dem Verkauf von Chrysler weise man eine vergleichsweise wenig gehebelte Bilanz auf und sei somit weniger anfällig für Finanzierungsprobleme.
Im aktuellen Kurs seien bereits jede Menge Negativfaktoren eingepreist. Dank starker Kosteneinsparungen sollte der Stuttgarter Autobauer sicher durch das schwierige Umfeld navigieren.
Vor allem für antizyklisch ausgerichtete und wertorientierte Investoren dürfte die Daimler-Aktie auf dem aktuellen Niveau kaufenswert sein, so die Experten vom "Geldanlage-Report". (Ausgabe vom 07.06.2008) (09.06.2008/ac/a/d)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 50,18 € | 50,58 € | -0,40 € | -0,79% | 23.04./20:20 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007100000 | 710000 | 62,30 € | 47,95 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
50,18 € | -0,79% | 20:19 |
| Hamburg | 50,79 € | +0,51% | 19:03 |
| Nasdaq OTC Other | 59,47 $ | +0,34% | 18:24 |
| Xetra | 50,58 € | +0,16% | 17:35 |
| Stuttgart | 50,47 € | -0,26% | 20:06 |
| München | 50,61 € | -0,28% | 14:01 |
| Düsseldorf | 50,22 € | -0,59% | 19:31 |
| Hannover | 50,42 € | -0,81% | 08:20 |
| Frankfurt | 50,07 € | -1,26% | 19:44 |
= Realtime
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