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Wegen der dramatischen Lage bei Chrysler (WKN 710000) wurden früher als geplant wesentliche Eckdaten der Sanierung bekannt, so die Analysten der BfG-Bank.
Innerhalb der nächsten drei Jahre würden 26.000 Stellen oder 20% der Gesamtbelegschaft abgebaut. Die Freisetzung von 19.000 Arbeitern und 6.800 Angestellten (darunter 1.800 Leihkräfte) solle sich über eine Kombination aus Ruhestandsvereinbarungen, Sonderpro-grammen, Entlassungen und Fluktuation im Rahmen der bestehenden Tarifverträge vollziehen. Dabei sei der größte Teil des geplanten Stellenabbaus über Ruhestands-vereinbarungen vorgesehen. Nach den Erwartungen des Managements von Chrysler würden 75 % des vorgesehenen Personalabbaus bis Ende 2001 erreicht sein.
Der bestehende Vertrag mit der amerikanischen Gewerkschaft UAW garantiere den Mitarbeitern der Chrysler Group 95% des Nettoeinkommens bis September 2003. Die Kosten für die Vorruhestandsregelung würden sich wie folgt aufteilen. In den ersten 42 Wochen komme die amerikanische Arbeitslosenunterstützung für 50-55% des Nettoeinkommens auf, die Differenz zu 95% des Nettoeinkommens müsse Daimler-Chrysler tragen. Danach müsse Daimler-Chrysler allein für die Bezahlung von 95% des Nettoeinkommens aufkommen. Der angekündigte Personalabbau dürfe somit Daimler-Chrysler teuer zu stehen kommen.
Das Angebot über freiwillige Vorruhestandsregelungen auszuscheiden, gelte für zwei Gruppen von Betriebsangehörigen: für Mitarbeiter, die weniger als 85.000 USD pro Jahr verdienen würden, wenigstens 52 Jahre alt seien und dem Betrieb länger als 10 Jahre angehörten sowie für Beschäftigte, die mehr als 85.000 USD jährlich verdienen würden, älter als 55 Jahre seien und dem Betrieb länger als 10 Jahre angehörten. Das den betroffenen Mitarbeitern unterbreitete Angebot gelte bis Ende Februar 2001. Offen bleibe, mit welchem Betrag Chrysler den Mitarbeitern das vorzeitige Ausscheiden versüßen wolle.
Von der Akzeptanz dieses Vorruhestandsangebots hänge es ab, wie viele Beschäftigte über betriebsbedingte Kündigungen danach entlassen werden müssten. Der geplante Stellenabbau dürfe Daimler-Chrysler Schätzungen zufolge einen einstelligen Milliardenbetrag kosten. Den vollständigen Restrukturierungsplan mit allen Details und die Höhe des gesamten Sanierungsaufwands werde das Unternehmen auf seiner Bilanzpressekonferenz am 26. Februar bekannt geben.
Umfassende Maßnahmen seien auch in der Produktion zur Anpassung der Kapazität und Verbesserung der Kostenstruktur geplant. Zum Abbau von Überkapazitäten sollten die Arbeitsschichten (in 5 Werken) und Bandgeschwindigkeiten (in 2 Werken) reduziert, sowie sechs Produktionsstätten über die nächsten zwei Jahre stillgelegt werden. Am stärksten betroffen von der geplanten Schließung seien Werke in Mexiko, Argentinien und Brasilien. In den USA werde lediglich ein Motorenwerk in Detroit geschlossen.
Der vorgesehene Stellenabbau und die Schließung von sechs Werken führe insgesamt zu einer Reduzierung der Produktionskapazität von rd. 15%. Auf der Einkaufsseite habe Chrysler bereits zu Jahresbeginn ein Programm zur Senkung der Materialkosten eingeleitet, dessen Kernpunkt die Forderung an die Lieferanten sei, die Preise um 5% zu senken. Darüber hinaus werde eine weitere Einsparung von 10% beim Materialaufwand in Zusammenarbeit mit den Zulieferern in den nächsten beiden Jahren angestrebt.
Mit diesem umfassenden Maßnahmenbündel werde die Chrysler Group mittel- bis langfristig wesentlich die Kostenstruktur verbessern und damit die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität wieder herstellen. Chrysler werde nach Aussagen von Unternehmenschef Schrempp nach milliardenschweren Verlusten im zweiten Halbjahr 2000 auch im laufenden Jahr wegen der Absatzkrise auf dem US-Automobilmarkt in der Verlustzone bleiben. Die Sanierung des amerikanischen Unternehmensteils könne sich auf zwei bis vier Jahre erstrecken.
Trotz der derzeitigen gravierenden Ertragsprobleme von Chrysler sei Daimler-Chrysler im Gegensatz zu vielen Wachstumswerten nach wie vor ein profitabler und finanzstarker Konzern. Mit Mercedes Benz habe der Konzern eine weltweit bekannte Premium-Marke im Portfolio. Die hohe Dividendenrendite von 4,6% (6,6% incl. Körperschaftssteuergutschrift) bei Annahme einer unveränderten Dividende je Aktie von 2,35 € für das Geschäftsjahr 2000 dürfe nicht zuletzt den Aktienkurs unterstützen.
Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher kaufen.
Innerhalb der nächsten drei Jahre würden 26.000 Stellen oder 20% der Gesamtbelegschaft abgebaut. Die Freisetzung von 19.000 Arbeitern und 6.800 Angestellten (darunter 1.800 Leihkräfte) solle sich über eine Kombination aus Ruhestandsvereinbarungen, Sonderpro-grammen, Entlassungen und Fluktuation im Rahmen der bestehenden Tarifverträge vollziehen. Dabei sei der größte Teil des geplanten Stellenabbaus über Ruhestands-vereinbarungen vorgesehen. Nach den Erwartungen des Managements von Chrysler würden 75 % des vorgesehenen Personalabbaus bis Ende 2001 erreicht sein.
Der bestehende Vertrag mit der amerikanischen Gewerkschaft UAW garantiere den Mitarbeitern der Chrysler Group 95% des Nettoeinkommens bis September 2003. Die Kosten für die Vorruhestandsregelung würden sich wie folgt aufteilen. In den ersten 42 Wochen komme die amerikanische Arbeitslosenunterstützung für 50-55% des Nettoeinkommens auf, die Differenz zu 95% des Nettoeinkommens müsse Daimler-Chrysler tragen. Danach müsse Daimler-Chrysler allein für die Bezahlung von 95% des Nettoeinkommens aufkommen. Der angekündigte Personalabbau dürfe somit Daimler-Chrysler teuer zu stehen kommen.
Das Angebot über freiwillige Vorruhestandsregelungen auszuscheiden, gelte für zwei Gruppen von Betriebsangehörigen: für Mitarbeiter, die weniger als 85.000 USD pro Jahr verdienen würden, wenigstens 52 Jahre alt seien und dem Betrieb länger als 10 Jahre angehörten sowie für Beschäftigte, die mehr als 85.000 USD jährlich verdienen würden, älter als 55 Jahre seien und dem Betrieb länger als 10 Jahre angehörten. Das den betroffenen Mitarbeitern unterbreitete Angebot gelte bis Ende Februar 2001. Offen bleibe, mit welchem Betrag Chrysler den Mitarbeitern das vorzeitige Ausscheiden versüßen wolle.
Umfassende Maßnahmen seien auch in der Produktion zur Anpassung der Kapazität und Verbesserung der Kostenstruktur geplant. Zum Abbau von Überkapazitäten sollten die Arbeitsschichten (in 5 Werken) und Bandgeschwindigkeiten (in 2 Werken) reduziert, sowie sechs Produktionsstätten über die nächsten zwei Jahre stillgelegt werden. Am stärksten betroffen von der geplanten Schließung seien Werke in Mexiko, Argentinien und Brasilien. In den USA werde lediglich ein Motorenwerk in Detroit geschlossen.
Der vorgesehene Stellenabbau und die Schließung von sechs Werken führe insgesamt zu einer Reduzierung der Produktionskapazität von rd. 15%. Auf der Einkaufsseite habe Chrysler bereits zu Jahresbeginn ein Programm zur Senkung der Materialkosten eingeleitet, dessen Kernpunkt die Forderung an die Lieferanten sei, die Preise um 5% zu senken. Darüber hinaus werde eine weitere Einsparung von 10% beim Materialaufwand in Zusammenarbeit mit den Zulieferern in den nächsten beiden Jahren angestrebt.
Mit diesem umfassenden Maßnahmenbündel werde die Chrysler Group mittel- bis langfristig wesentlich die Kostenstruktur verbessern und damit die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität wieder herstellen. Chrysler werde nach Aussagen von Unternehmenschef Schrempp nach milliardenschweren Verlusten im zweiten Halbjahr 2000 auch im laufenden Jahr wegen der Absatzkrise auf dem US-Automobilmarkt in der Verlustzone bleiben. Die Sanierung des amerikanischen Unternehmensteils könne sich auf zwei bis vier Jahre erstrecken.
Trotz der derzeitigen gravierenden Ertragsprobleme von Chrysler sei Daimler-Chrysler im Gegensatz zu vielen Wachstumswerten nach wie vor ein profitabler und finanzstarker Konzern. Mit Mercedes Benz habe der Konzern eine weltweit bekannte Premium-Marke im Portfolio. Die hohe Dividendenrendite von 4,6% (6,6% incl. Körperschaftssteuergutschrift) bei Annahme einer unveränderten Dividende je Aktie von 2,35 € für das Geschäftsjahr 2000 dürfe nicht zuletzt den Aktienkurs unterstützen.
Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher kaufen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 49,775 € | 50,58 € | -0,805 € | -1,59% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007100000 | 710000 | 62,34 € | 47,90 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
49,965 € | -0,43% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 50,14 € | +0,16% | 24.04.26 |
| München | 50,44 € | -0,34% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 49,96 € | -0,52% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 58,575 $ | -0,53% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 50,17 € | -0,75% | 24.04.26 |
| Hannover | 49,805 € | -1,22% | 24.04.26 |
| Hamburg | 50,00 € | -1,56% | 24.04.26 |
| Xetra | 49,775 € | -1,59% | 24.04.26 |
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