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Ruhig sei es an der Börse in der letzten Zeit um die Kassenschlager von Bernd Eichingers Entertainment-Gesellschaft, der Constantin Film AG (WKN 580080) geworden, berichten die Analysten von Stockworld.
Nach einem Ausgabepreis von 29 Euro hätten die Anteilsscheine des erfolgreichsten deutschen Produzenten und unabhängigen Spielfilm-Verleihers mit sage und schreibe 80 Euro am 13. September das Licht der Börsenwelt erblickt. Nach der anfänglichen Sektlaune habe dann allerdings ziemlich schnell Katerstimmung geherrscht, denn der Aktienkurs habe seitdem fast nur eine Richtung - nach Süden - gekannt! Der Kursverfall sei jedoch keine „unendliche Geschichte“, denn im Bereich von 34 Euro scheine sich mittlerweile ein recht tragfähiger Boden ausgebildet zu haben.
Seit mehr als zwanzig Jahren sei das Medienunternehmen im Filmverleih und in der Filmproduktion erfolgreich und gelte über die heimischen Grenzen hinaus als das Synonym für das deutsche Filmgeschäft. Fünf der zehn besucherstärksten deutschen Filme seit 1977 seien von Constantin Film produziert worden, darunter Kassenknüller wie Der bewegte Mann oder Werner – Beinhart. Seit 1977 habe der Börsenneuling 23 der 50 erfolgreichsten deutschen Filme in die Kinos gebracht, unter ihnen Das Boot, Werner – Das muss kesseln oder Rossini. Auch die internationalen Eigenproduktionen von Constantin hätten mit Welterfolgen wie Die unendliche Geschichte, Der Name der Rose oder Das Geisterhaus Furore gemacht. Als einziger deutscher Filmhersteller sei Constantin in der deutschen, europäischen und internationalen englischsprachigen Produktion und Co-Produktion von Spielfilmen aktiv. Zudem sei die Gesellschaft seit mehr als acht Jahren mit einer Niederlassung in Hollywood, dem „Mekka des Film-Business“, vertreten und verfüge somit über eine direkte Schnittstelle zum gewaltigen US-Entertainment-Markt.
Constantin Film sei das einzige deutsche „Full-Service-Medienhaus“, das alle Kernbereiche der Filmherstellung und Filmverwertung schon seit Jahren abdecke. Die Bandbreite reiche von internationalen und deutschen Kinoproduktionen, TV-Produktion, Kinoverleih bis hin zum Lizenzhandel. Diese Plattform sehe Eichinger als ideale Basis, um die Kapazitäten des Kerngeschäfts durch Kooperationen und Akquisitionen zu verstärken. Schon vor dem Börsenstart sei diese Strategie mit Mehrheitsbeteiligungen von jeweils 51 Prozent an den Produktionsfirmen Olga Film GmbH (Männer, Bandits), Moovie-The art of entertainment (Rosa Roth, Der Solist) und der Engram Pictures GmbH untermauert worden. Als großer Coup könne sich die 25-prozentige Beteiligung des Neuer Markt-Highflyers EM.TV herausstellen, der die Constantin-Produktionen im internationalen TV vermarkten wolle. Darüber hinaus habe Constantin weitere erfolgreiche Kinoproduktionen a la Werner – Beinhart mit den sympathischen EM.TV-Trickfilmcharakteren fest eingeplant. So habe die Constantin-Führungsetage auch die Expansion in artverwandte Geschäftsbereiche fest ins Visier genommen. Zu den traditionellen Vertriebsschienen Kino – Video – DVD – Pay-TV und Free-TV wolle der Erfolgsproduzent vor allem auf das Gebiet der gewinnträchtigen Auswertung von Nebenrechten vorstoßen. Dazu zählten Filmmusik, Musik zur Serie, Filmfotobuch, aber auch die sogenannten Neuen Medien wie das Internet mit Film-Homepage, Internet-TV und Chat-Foren, Kontaktseiten zu TV-Stars und eCommerce-Produkten.
Herausragende Eigenschaften des Trendsetters im Kino- und TV-Bereich seien zweifellos die hervorragenden langjährigen internationalen Kontakte. Durch die Kombination aus Eigenproduktion und der Fremdtitelakquise von nationalen und internationalen Lizenzgebern erreiche Constantin die größtmögliche Unabhängigkeit vom Filmangebot und der nach oben gerichteten Preisspirale auf dem Weltmarkt. Positiv werten die Analysten das von Constantin im deutschen Fernsehen etablierte Lizenzmodell. Constantin produziere auf eigene Rechnung und vergebe lediglich begrenzte Ausstrahlungsrechte an die verschiedenen TV-Sender. Somit könnten die Münchener uneingeschränkt und zeitlich unbegrenzt über alle Lizenzrechte verfügen und optimal verwerten – natürlich mit entsprechender Steigerung der Gewinnmarge. Neben der Erweiterung des Geschäftsbereiches und dem damit verbundenen Wandel zu einem „Mini-Major“ nach US-Vorbild werde vor allem die Kooperation mit EM.TV und der einflussreichen Kirch-Gruppe weiteres Ertragspotenzial und eine größere Planungssicherheit geben. Außerdem ermögliche der „gute Draht“ zum Medien-Giganten Kirch den günstigen Einkauf lukrativer Blockbuster-Filmrechte. Das erste Highlight werde hieraus der Straßenfeger The Sixth Sense mit Bruce Willis sein, der kurz vor dem Jahrhundertwechsel in die deutschen Kinos komme und in den USA bereits mehr als 270 Millionen US-Dollar eingespielt habe.
Zusätzlich würden mit American Pie, Nur wir 2, Sleepy Hollow und dem Kinoevent des Jahres Mission to Mars zahlreiche Kino-Highlights im ersten Quartal 2000 bevorstehen, so dass Constantin allein in diesem kurzen Zeitraum mit einem Umsatz an den deutschen Kinokassen von über 100 Millionen DM rechne!
Mit Blick auf die Ausnahmestellung des weltweiten Markennamens Constantin und Bernd Eichinger, den bereits eingegangenen sowie noch geplanten Kooperationen und Akquisitionen und den kürzlich vorgelegten guten Quartalszahlen biete sich jetzt langfristig daher wieder ein sehr interessantes Einstiegsniveau.
Nach einem Ausgabepreis von 29 Euro hätten die Anteilsscheine des erfolgreichsten deutschen Produzenten und unabhängigen Spielfilm-Verleihers mit sage und schreibe 80 Euro am 13. September das Licht der Börsenwelt erblickt. Nach der anfänglichen Sektlaune habe dann allerdings ziemlich schnell Katerstimmung geherrscht, denn der Aktienkurs habe seitdem fast nur eine Richtung - nach Süden - gekannt! Der Kursverfall sei jedoch keine „unendliche Geschichte“, denn im Bereich von 34 Euro scheine sich mittlerweile ein recht tragfähiger Boden ausgebildet zu haben.
Seit mehr als zwanzig Jahren sei das Medienunternehmen im Filmverleih und in der Filmproduktion erfolgreich und gelte über die heimischen Grenzen hinaus als das Synonym für das deutsche Filmgeschäft. Fünf der zehn besucherstärksten deutschen Filme seit 1977 seien von Constantin Film produziert worden, darunter Kassenknüller wie Der bewegte Mann oder Werner – Beinhart. Seit 1977 habe der Börsenneuling 23 der 50 erfolgreichsten deutschen Filme in die Kinos gebracht, unter ihnen Das Boot, Werner – Das muss kesseln oder Rossini. Auch die internationalen Eigenproduktionen von Constantin hätten mit Welterfolgen wie Die unendliche Geschichte, Der Name der Rose oder Das Geisterhaus Furore gemacht. Als einziger deutscher Filmhersteller sei Constantin in der deutschen, europäischen und internationalen englischsprachigen Produktion und Co-Produktion von Spielfilmen aktiv. Zudem sei die Gesellschaft seit mehr als acht Jahren mit einer Niederlassung in Hollywood, dem „Mekka des Film-Business“, vertreten und verfüge somit über eine direkte Schnittstelle zum gewaltigen US-Entertainment-Markt.
Herausragende Eigenschaften des Trendsetters im Kino- und TV-Bereich seien zweifellos die hervorragenden langjährigen internationalen Kontakte. Durch die Kombination aus Eigenproduktion und der Fremdtitelakquise von nationalen und internationalen Lizenzgebern erreiche Constantin die größtmögliche Unabhängigkeit vom Filmangebot und der nach oben gerichteten Preisspirale auf dem Weltmarkt. Positiv werten die Analysten das von Constantin im deutschen Fernsehen etablierte Lizenzmodell. Constantin produziere auf eigene Rechnung und vergebe lediglich begrenzte Ausstrahlungsrechte an die verschiedenen TV-Sender. Somit könnten die Münchener uneingeschränkt und zeitlich unbegrenzt über alle Lizenzrechte verfügen und optimal verwerten – natürlich mit entsprechender Steigerung der Gewinnmarge. Neben der Erweiterung des Geschäftsbereiches und dem damit verbundenen Wandel zu einem „Mini-Major“ nach US-Vorbild werde vor allem die Kooperation mit EM.TV und der einflussreichen Kirch-Gruppe weiteres Ertragspotenzial und eine größere Planungssicherheit geben. Außerdem ermögliche der „gute Draht“ zum Medien-Giganten Kirch den günstigen Einkauf lukrativer Blockbuster-Filmrechte. Das erste Highlight werde hieraus der Straßenfeger The Sixth Sense mit Bruce Willis sein, der kurz vor dem Jahrhundertwechsel in die deutschen Kinos komme und in den USA bereits mehr als 270 Millionen US-Dollar eingespielt habe.
Zusätzlich würden mit American Pie, Nur wir 2, Sleepy Hollow und dem Kinoevent des Jahres Mission to Mars zahlreiche Kino-Highlights im ersten Quartal 2000 bevorstehen, so dass Constantin allein in diesem kurzen Zeitraum mit einem Umsatz an den deutschen Kinokassen von über 100 Millionen DM rechne!
Mit Blick auf die Ausnahmestellung des weltweiten Markennamens Constantin und Bernd Eichinger, den bereits eingegangenen sowie noch geplanten Kooperationen und Akquisitionen und den kürzlich vorgelegten guten Quartalszahlen biete sich jetzt langfristig daher wieder ein sehr interessantes Einstiegsniveau.
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