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Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bewerten die Aktie von Constantin Film (WKN 580080) mit Outperformer.
Vor dem Hintergrund, dass sich der Markt für Spielfilmlizenzen zu einem Käufermarkt gewandelt habe und Filme aus Filmpaket-Verträgen (Output-Deals) in der Vergangenheit überwiegend gefloppt seien, habe Constantin seine Output-Deals reduziert. Constantin werde den Fokus auf Eigenproduktionen legen, bei denen zum einen höhere Margen erzielbar seien und die zum anderen auch eine bessere Risikostruktur in der Auswertung aufweisen würden. Der herausragende Erfolg der internationalen Eigenproduktion "Resident Evil" bestätige die Strategie des Unternehmens. Die Produktion für einen zweiten Teil des Films sei bereits geplant; Drehbeginn werde voraussichtlich im 1. Halbjahr 2003 sein. Das Budget werde bei ca. 30 bis 40 Mio. USD liegen.
Constantin plane, jährlich 20 Filme in die Kinos zu bringen. Die grobe Aufteilung umfasse ca. zehn Eigenproduktionen, zwei Filme aus Output-Deals, fünf Filme aus First Look- und Single Picture-Deals sowie drei Filme aus Serviceverträgen. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe Constantin einen Nettoverlust von 7,4 Mio. Euro eingefahren.
Begründet worden sei dies mit Währungsverlusten über insgesamt 2 Mio. Euro und "Altlasten" aus dem ersten Halbjahr (Abschreibung der Beteiligung an Escape Artists, Rückabwicklung eines Lizenzvertrages mit der Kirch-Gruppe) sowie latenter Steuern infolge gestiegener Eigenproduktionen. Der Umsatz habe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10% auf 94,7 Mio. Euro zugelegt. Der Anteil der Eigenproduktionen sei stark gesteigert worden, so dass diese einen Umsatzbeitrag von 74 Mio. Euro erbracht hätten. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe bei 2,1 Mio. Euro nach -5,8 Mio. Euro im Vorjahr gelegen.
Bei isolierter Betrachtung des dritten Quartals hätten sich ein EBIT-Rückgang von 2,2 auf 1,1 Mio. Euro und ein rückläufiger Umsatz von 31,2 Mio. Euro im Vergleich zu 40,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum ergeben. Der Fehlbetrag habe bei -1,3 (Vorjahr: +2,2) Mio. Euro gelegen. Für das Gesamtjahr erwarte das Unternehmen trotz des schwierigen Marktumfeldes weiterhin ein moderates Umsatzwachstum und eine EBIT-Steigerung von 2 bis 5%. Nach neun Monaten sei bereits eine Marge von 2,2% erreicht worden.
Der Schweizer Filmrechtehändler Highlight Communications habe mit Constantin eine Zusammenarbeit für den Kinoverleih in Deutschland vereinbart. Ab dem 1. Januar werde Constantin die Kinoauswertung von Highlight-Filmen in Rahmen eines Servicevertrages übernehmen.
Highlight habe ihren Anteil an Constantin auf 25% erhöht. Das Schweizer Unternehmen habe bereits Mitte Mai einen Anteil von 23% von der Kirch Beteiligungs GmbH und aus dem Streubesitz erworben. Der Kaufpreis habe 29,3 Mio. Euro betragen und sei sowohl in bar (22,7 Mio. Euro) als auch in Highlight-Aktien entrichtet worden. Eine weitere Aufstockung der Anteile durch Highlight sei durchaus denkbar. Die restlichen Anteile würden unverändert von Bernd Eichinger (25%) und EM.TV (16,4%) gehalten.
Mit der US-Firma Freestyle Pictures habe Constantin Film International einen Produktions- und Finanzierungsvertrag über die Dauer von drei Jahren geschlossen. Freestyle Pictures werde für Constantin Film International Kinoproduktionen herstellen, die gemeinsam finanziert und international vertrieben würden. Daraus erhoffe sich Constantin den Ausbau der internationalen Produktionskapazitäten in den USA.
Mit der geänderten Strategie, sich stärker auf Eigenproduktionen zu konzentrieren und die internationale Produktionstätigkeit zu verstärken, habe Constantin den richtigen Weg für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung eingeschlagen. Unter den Medienunternehmen erachten die Analysten der Stadtsparkasse Köln Constantin als eines der am besten positionierten und erfolgreichsten Unternehmen, das langfristig über gute Entwicklungsmöglichkeiten verfügen sollte.
Das Rating der Analysten de Stadtsparkasse Köln für die Aktie von Constantin Film lautet Outperformer.
Vor dem Hintergrund, dass sich der Markt für Spielfilmlizenzen zu einem Käufermarkt gewandelt habe und Filme aus Filmpaket-Verträgen (Output-Deals) in der Vergangenheit überwiegend gefloppt seien, habe Constantin seine Output-Deals reduziert. Constantin werde den Fokus auf Eigenproduktionen legen, bei denen zum einen höhere Margen erzielbar seien und die zum anderen auch eine bessere Risikostruktur in der Auswertung aufweisen würden. Der herausragende Erfolg der internationalen Eigenproduktion "Resident Evil" bestätige die Strategie des Unternehmens. Die Produktion für einen zweiten Teil des Films sei bereits geplant; Drehbeginn werde voraussichtlich im 1. Halbjahr 2003 sein. Das Budget werde bei ca. 30 bis 40 Mio. USD liegen.
Constantin plane, jährlich 20 Filme in die Kinos zu bringen. Die grobe Aufteilung umfasse ca. zehn Eigenproduktionen, zwei Filme aus Output-Deals, fünf Filme aus First Look- und Single Picture-Deals sowie drei Filme aus Serviceverträgen. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe Constantin einen Nettoverlust von 7,4 Mio. Euro eingefahren.
Begründet worden sei dies mit Währungsverlusten über insgesamt 2 Mio. Euro und "Altlasten" aus dem ersten Halbjahr (Abschreibung der Beteiligung an Escape Artists, Rückabwicklung eines Lizenzvertrages mit der Kirch-Gruppe) sowie latenter Steuern infolge gestiegener Eigenproduktionen. Der Umsatz habe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10% auf 94,7 Mio. Euro zugelegt. Der Anteil der Eigenproduktionen sei stark gesteigert worden, so dass diese einen Umsatzbeitrag von 74 Mio. Euro erbracht hätten. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe bei 2,1 Mio. Euro nach -5,8 Mio. Euro im Vorjahr gelegen.
Der Schweizer Filmrechtehändler Highlight Communications habe mit Constantin eine Zusammenarbeit für den Kinoverleih in Deutschland vereinbart. Ab dem 1. Januar werde Constantin die Kinoauswertung von Highlight-Filmen in Rahmen eines Servicevertrages übernehmen.
Highlight habe ihren Anteil an Constantin auf 25% erhöht. Das Schweizer Unternehmen habe bereits Mitte Mai einen Anteil von 23% von der Kirch Beteiligungs GmbH und aus dem Streubesitz erworben. Der Kaufpreis habe 29,3 Mio. Euro betragen und sei sowohl in bar (22,7 Mio. Euro) als auch in Highlight-Aktien entrichtet worden. Eine weitere Aufstockung der Anteile durch Highlight sei durchaus denkbar. Die restlichen Anteile würden unverändert von Bernd Eichinger (25%) und EM.TV (16,4%) gehalten.
Mit der US-Firma Freestyle Pictures habe Constantin Film International einen Produktions- und Finanzierungsvertrag über die Dauer von drei Jahren geschlossen. Freestyle Pictures werde für Constantin Film International Kinoproduktionen herstellen, die gemeinsam finanziert und international vertrieben würden. Daraus erhoffe sich Constantin den Ausbau der internationalen Produktionskapazitäten in den USA.
Mit der geänderten Strategie, sich stärker auf Eigenproduktionen zu konzentrieren und die internationale Produktionstätigkeit zu verstärken, habe Constantin den richtigen Weg für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung eingeschlagen. Unter den Medienunternehmen erachten die Analysten der Stadtsparkasse Köln Constantin als eines der am besten positionierten und erfolgreichsten Unternehmen, das langfristig über gute Entwicklungsmöglichkeiten verfügen sollte.
Das Rating der Analysten de Stadtsparkasse Köln für die Aktie von Constantin Film lautet Outperformer.
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