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Apple Outperformer




02.07.07 15:28
Finanzen & Börse

Lauda-Königshofen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Finanzen & Börse" sehen die Aktie von Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985) als Outperformer.

Erst iPod, jetzt iPhone. Der US-Technologiekonzern Apple gebe Vollgas. Bis heute sollten etwa 100 Mio. Exemplare des iPods in verschiedenen Versionen verkauft worden sein. Doch das sei wohl noch lange nicht das Ende. Der populäre MP3-Spieler bleibe wohl ein Verkaufsschlager. Doch kaum sei der Rummel um das iPod etwas abgeklungen, bringe Apple das nächste Mega-Produkt auf den Markt. Die Rede sei vom iPhone.

Einem kleinen und leichten Handheld-Gerät, welches mehrere Produkte in einem vereine. "Apple erfindet mit dem iPhone das Mobiltelefon neu", habe die Überschrift einer Pressemitteilung des US-Konzerns gelautet. In den USA gebe es bereits einen wahren Hype um das iPhone. Nach Medienberichten hätten schon zu Beginn der vergangenen Woche die ersten Kaufinteressenten vor dem Apple-Laden in New York kampiert. Das Ganze bei brütender Hitze und, obwohl der Verkauf erst am vergangenen Freitagabend gestartet sei.

Was also könne das iPhone alles? "iPhone ist ein wegweisendes und magisches Produkt, das jedem anderen Mobiltelefon um buchstäblich fünf Jahre voraus ist", spare Steve Jobs, CEO von Apple, nicht an Superlativen. Jobs weiter: "Wir sind alle mit dem ultimativen Zeigegerät geboren worden - unseren Fingern - und iPhone nutzt sie, um die revolutionärste Benutzeroberfläche seit der Maus zu schaffen". Im Klartext: Das iPhone verfüge nur über einen Bedienknopf. Statt dem bei Mobiltelefonen noch üblichen Tastenfeld warte das neueste Produkt von Apple mit einem Touchscreen auf.

Mit dem iPhone könne man natürlich nicht nur mobil telefonieren. Mit dem Gerät könne man auch im Internet surfen. Allerdings könne es kein schnelles Internet via UMTS-Funktechnik empfangen, das in Europa Standard sei. Dies sei sicherlich ein Manko. Das iPhone sei auch ein gutes Stück iPod. So könne man den gesamten iPod-Inhalt wie zum Beispiel Musik, Hörbücher, Musikvideos oder Spielfilme auch über das iPhone abspielen. Allerdings verfüge das iPhone mit 4 bzw. 8 Gigabyte (GB) über eine geringere Speicherkapazität als die größte Version des iPods.

Der Akku des neuesten Apple-Schlagers erscheine als leistungsfähig. Nach Auskunft des Unternehmens solle die Batterie satte 250 Stunden im Stand-by-Modus durchhalten, oder 8 Stunden Telefonieren oder 24 Stunden Musik hören. Zudem beinhalte das iPhone eine Kamera mit 2 Megapixel. Mit dem großformatigen Display könnten die Bilder auch prima auf dem Gerät wiedergegeben werden. Gleiches gelte auch für das Abspielen von Spielfilmen oder Musikvideos. Das iPhone sei auch für den mobilen E-Mail-Einsatz geeignet und übernehme so die Funktion eines "Blackberry". Wobei hier der Touchscreen wohl eher hinderlich sein dürfte - mit einer konventionellen Tastatur könne man letzten Endes wohl doch schneller schreiben. "Das iPhone ist ein typisches Apple-Produkt: In einzelnen Bereichen ist es keineswegs besser als die Konkurrenz. Aber die Gesamterscheinung stimmt", so das Testurteil von "Welt Online".

Stelle sich also die Frage, ob das iPhone wirklich zum großen Umsatzbringer für Apple werde. Oder ob der momentane Hype um das neue Produkt schon bald wieder abebbe. Mit einem Verkaufspreis von 599 US-Dollar für die Version mit 8 GB erscheine das neue Gerät durchaus als teurer Spaß. Zumal US-amerikanische Nutzer noch einmal mindestens 60 Dollar pro Monat an Exklusiv-Partner AT&T für eine Flat Rate bezüglich Telefonieren und Internet abdrücken müssten.

Dem deutschen Markt drohe ebenfalls ein Exklusiv-Partner. Als Favoriten würden Vodafone und T-Mobile gehandelt. Abgesehen von den hohen Anschaffungskosten und auch abgesehen von der monatlich zu bezahlenden Flat Rate, dürfte das iPhone wieder viele Konsumenten in seinen Bann ziehen. Das iPhone sei im Vergleich zu anderen Produkten stylisch, einzigartig und trendy. Ein Ding zum Vorzeigen und Präsentieren - und das dürfte viele zum Kauf bewegen. Auf Sicht von 18 Monaten wolle Apple weltweit 10 Mio. Geräte verkaufen. Dies erscheine als ambitioniert, aber nicht als unrealistisch.

Die Experten von "Finanzen & Börse" sehen Apple als Outperformer, sprich als Aktie, die sich besser entwickeln dürfte als der Gesamtmarkt. (Ausgabe 24 vom 30.06.2007) (02.07.2007/ac/a/a)







 
 
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