Vivendi hat die Transformation zur Investmentholding fast beendet. Nach der Abspaltung großer Sparten wie Canal+ konzentriert sich der Konzern nun auf strategische Beteiligungen. Die Aktionäre erhielten am Freitag ihre Dividende für das vergangene Geschäftsjahr.
Die Aktie schloss die Handelswoche bei 2,16 Euro ab. Trotz eines Kursplus von rund 25 Prozent im letzten Monat liegt das Papier seit Jahresbeginn noch acht Prozent im Minus. Der Börsenwert der gelisteten Beteiligungen betrug Ende März etwa 4,4 Milliarden Euro.
Gameloft stützt das operative Geschäft
Das operative Geschäft ruht derzeit fast ausschließlich auf der Tochter Gameloft. Die Spieleschmiede setzte im ersten Quartal 68 Millionen Euro um. Dies entspricht einem organischen Wachstum von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Besonders das Segment für PC und Konsolen entwickelte sich positiv. Hier verzeichnete das Unternehmen ein zweistelliges Plus von elf Prozent. Das Management verlagert das Portfolio verstärkt auf hochwertige Plattformen und bekannte Marken. Neue Titel sollen noch in diesem Jahr erscheinen.
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Dividende und Aktienrückkauf genehmigt
Die Hauptversammlung segnete alle 22 Vorschläge der Verwaltung ab. Neben der Bar-Dividende von 0,04 Euro je Aktie darf Vivendi nun eigene Anteile zurückkaufen. Das Programm umfasst bis zu zehn Prozent des Grundkapitals.
Der maximale Kaufpreis für den Rückkauf liegt bei vier Euro pro Aktie. Die Konzernführung will diese Anteile entweder einziehen oder für künftige Zukäufe nutzen. Solche Transaktionen könnten die Position als Investmentholding weiter stärken.
Fokus auf Kosten und neue Sparten
Vivendi agiert nun primär als Verwalter von Minderheitsanteilen. Die wichtigste Position bleibt die Beteiligung an der Universal Music Group. Deren Kursverlauf beeinflusst die Bilanz des Konzerns massiv.
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Parallel dazu baut das Unternehmen die neue Tochtergesellschaft „V Collection“ auf. Diese spezialisiert sich auf Medien und kulturelle Inhalte im Luxussegment. Hierfür kaufte Vivendi zuletzt mehrere Fachverlage auf.
Im Juni beginnt der Konzern mit einer Umstrukturierung der Zentrale. Das Management will die Verwaltungskosten bis 2027 deutlich senken. Zudem plant das Unternehmen, die Übernahme der Prisma Group bis Mitte 2026 abzuschließen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,156 € | 2,248 € | -0,092 € | -4,09% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| FR0000127771 | 591068 | 3,58 € | 1,66 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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2,162 € | +0,28% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 2,152 € | +2,09% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 2,158 € | +0,94% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 2,164 € | +0,74% | 24.04.26 |
| München | 2,166 € | -0,64% | 24.04.26 |
| Hamburg | 2,148 € | -1,10% | 24.04.26 |
| Hannover | 2,148 € | -1,10% | 24.04.26 |
| Xetra | 2,156 € | -4,09% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 2,185 $ | -14,31% | 20.03.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
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| Sonderdividende ? | 24.04.21 | |
| 864 | Vivendi, Sagenhafte Renditen? | 27.05.19 |








