Telia hat das erste Quartal 2026 mit einer klaren Botschaft abgeschlossen: Der schwedische Telekommunikationskonzern übertraf die Markterwartungen bei den zentralen Kennzahlen und schickte die Aktie heute um knapp 3 Prozent nach oben.
Starkes Heimatmarkt, solide Flanken
Das Kerngeschäft in Schweden lief rund. Die Serviceumsätze legten dort um 3 Prozent zu, das bereinigte EBITDA sogar um 6,4 Prozent — und übertraf den Analystenkonsens um 2,6 Prozentpunkte. Rückenwind kam auch von der im Februar abgeschlossenen Übernahme des Breitbandanbieters Bredband2, dessen Integration nach Unternehmensangaben planmäßig verläuft und bereits erste Umsatzsynergien liefert.
Finnland und Norwegen lieferten kein Glanzstück, aber deutlich mehr als zuletzt. In Finnland stabilisierten sich die Serviceumsätze bei einem Plus von 0,3 Prozent, das EBITDA kletterte um 1,3 Prozent — trotz anhaltend hartem Wettbewerb im Mobilfunkkonsumentenbereich. Norwegen steht noch mitten im Turnaround: Serviceumsätze gaben minimal um 0,1 Prozent nach, das EBITDA sank um 2,9 Prozent, lag damit aber trotzdem über den Erwartungen. Im Februar startete Norwegen zudem als erstes Land mit kommerziellem 5G Standalone — ein technologischer Schritt, der das Angebot für Geschäftskunden künftig differenzieren dürfte.
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Freier Cashflow überrascht positiv
Konzernweit stiegen die Serviceumsätze um 2,1 Prozent auf vergleichbarer Basis, das bereinigte EBITDA verbesserte sich um 4 Prozent auf 7,9 Milliarden Schwedische Kronen. Besonders der freie Cashflow fiel mit 1,9 Milliarden Kronen besser aus als erwartet — getragen von höherem EBITDA, gesunkenen Investitionsausgaben und einem überraschend positiven Beitrag aus dem Working Capital von 900 Millionen Kronen.
Der Nettogewinn sprang von 510 Millionen auf 1,664 Milliarden Kronen, was einem Ergebnis je Aktie von 0,42 Kronen entspricht nach 0,13 Kronen im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stieg die Verschuldungsquote leicht auf 2,07x — Folge der Bredband2-Akquisition. Ein fälliger Hybridanleihe über 500 Millionen Euro wurde durch eine günstigere Schwedische-Kronen-Tranche von 2,4 Milliarden ersetzt, was die künftige Zinslast senkt.
Der Ausblick für das Gesamtjahr 2026 bleibt unverändert: Serviceumsatzwachstum von rund 2 Prozent, EBITDA-Wachstum von rund 3 Prozent und ein freier Cashflow von rund 9 Milliarden Kronen — mit dem mittelfristigen Ziel von mindestens 10 Milliarden bis 2027.
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| 4,465 € | 4,382 € | 0,083 € | +1,89% | 24.04./21:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| SE0000667925 | 938475 | 4,57 € | 2,93 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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4,465 € | +1,89% | 24.04.26 |
| Hamburg | 4,464 € | +4,10% | 24.04.26 |
| Hannover | 4,437 € | +3,69% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 4,416 € | +3,64% | 24.04.26 |
| München | 4,416 € | +3,32% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 4,436 € | +2,61% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 4,449 € | +2,44% | 24.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 5 | Telia AB SK3.20(WKN:938475. | 26.07.23 |
| Löschen | 20.06.22 | |
| 3 | TeliaSonera: Fundamentaldaten | 12.11.15 |








