32 Milliarden Franken Auftragsbestand, ein Reingewinn der sich verdoppelt hat — und trotzdem empfiehlt nur einer von neun Analysten die Aktie zum Kauf. Bei Stadler Rail klaffen Fundamentaldaten und Marktstimmung weit auseinander.
Prominente Köpfe für den Verwaltungsrat
Zur Generalversammlung am 5. Mai zieht erfahrene Industrieprominenz in den Verwaltungsrat ein. Sabrina Soussan, ehemals Co-Chefin von Siemens Mobility, und Michael Schöllhorn, aktueller CEO von Airbus Defence and Space, ersetzen Christoph Franz und Wojciech Kostrzewa. Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler setzt damit gezielt auf Expertise in internationalen Großprojekten.
Das passt zur Dimension des Auftragsbuches. Darunter allein ein Gemeinschaftsprojekt mit Siemens für 226 S-Bahn-Züge in Kopenhagen — Volumen: rund drei Milliarden Euro.
Erste Lokomotive rollt auf Testgleis
Parallel zeigt Stadler am selben Tag operative Fortschritte. In Albuixech bei Valencia tauchte die erste EuroLight-Dual-Lokomotive für Trenitalia auf den Testgleisen auf. Der Rahmenvertrag stammt aus Februar 2023 und sieht bis zu 50 Einheiten vor. Der erste Abrufauftrag umfasst 13 Lokomotiven, dazu kommt ein zehnjähriger Wartungsvertrag.
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Die Fahrzeuge leisten 3.000 kW elektrisch und 1.800 kW im Dieselmodus. Sie sollen im gesamten italienischen Netz für Pannenhilfe und Wagenzugbetrieb eingesetzt werden.
Ambitionierte Ziele, offene Flanken
Für 2026 peilt das Management einen Umsatz deutlich über fünf Milliarden Franken sowie eine EBIT-Marge von über fünf Prozent an. Der Umsatz stieg 2025 um 13 Prozent auf 3,7 Milliarden Franken — das Ziel ist also ein massiver Sprung.
Allerdings bleiben strukturelle Belastungen. An neu konstruierten Drehgestellen des Modells TINA traten Lärm- und Vibrationsprobleme auf. 25 Fahrzeuge müssen bis Ende 2026 auf eigene Kosten nachgerüstet werden. Der freie Cashflow bleibt negativ. Finanzchef Raphael Widmer rechnet selbst für 2026 nicht mit einer Trendwende beim Nettoumlaufvermögen.
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Die Dividende steigt auf 0,50 Franken je Aktie — nach drei Kürzungen seit dem Börsengang ein Signal, das Aktionäre registrieren dürften. Zahlbar am 11. Mai, Ex-Tag ist der 8. Mai.
Den nächsten konkreten Beweis für operative Fortschritte liefert der Halbjahresbericht im August 2026. Dann muss das Management zeigen, ob das Effizienzprogramm in Berlin-Pankow — inklusive erhöhter Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden — tatsächlich Margen bewegt.
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| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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24,80 € | -1,27% | 17.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 20 | Stadler Rail AG - Thread! | 14.11.24 |








