Monatelang hing das wichtigste Projekt von Nexus Uranium in der Schwebe. Dreimal wurde die entscheidende Anhörung im US-Bundesstaat South Dakota verschoben, lokaler Widerstand bremste die Pläne aus. Jetzt gibt es Gewissheit für das Chord-Projekt. Der zuständige Ausschuss hat die Verhandlung für Mai 2026 angesetzt. Für das kanadische Explorationsunternehmen endet damit eine zermürbende Hängepartie.
An der Börse spiegelt sich die lange Unsicherheit deutlich wider. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 49 Prozent seines Wertes eingebüßt und notiert aktuell bei 0,63 Euro. Die hohe Schwankungsbreite von über 80 Prozent zeigt, wie nervös der Markt das regulatorische Tauziehen bewertet.
Lokaler Experte soll Wogen glätten
Das Datum vom 18. bis 22. Mai 2026 in Hot Springs markiert die finale Hürde auf bundesstaatlicher Ebene. Stimmt die Behörde zu, muss die Explorationsgenehmigung laut Gesetz innerhalb von 30 Tagen erteilt werden. Nexus steht bereits in den Startlöchern.
Das Bohrprogramm für den Sommer 2026 ist vollständig finanziert. Geplant sind knapp vierzig Bohrungen auf eine maximale Tiefe von 700 Fuß. Neue Straßen müssen dafür nicht gebaut werden.
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Um weitere Verzögerungen zu verhindern, holt das Management strategische Verstärkung an Bord. Mark Hollenbeck rückt in den Beirat auf. Er bringt nicht nur jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der In-situ-Rückgewinnung (ISR) mit. Als ehemaliger Bürgermeister der nahen Gemeinde Edgemont und lokaler Rancher soll er vor allem den Dialog mit der kritischen Bevölkerung moderieren. Genau dieser Widerstand hatte die vorherigen Termine platzen lassen.
Expansion kostet Geld
Parallel zur Klärung in South Dakota weitet Nexus sein Portfolio aus. Anfang April schloss das Unternehmen die Übernahme des Arizona Strip Projekts ab. Dieses umfasst mehrere Uran-Ziele in Mohave County.
Solche Zukäufe erfordern Kapital. Zur Finanzierung der Expansion und der weiteren Projektentwicklung hat Nexus ein neues Aktienausgabeprogramm (At-the-Market) aufgelegt. Bis zu zehn Millionen US-Dollar kann das Unternehmen darüber am Markt einsammeln. Aktionäre müssen sich entsprechend auf eine Verwässerung ihrer Anteile einstellen.
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Das makroökonomische Umfeld spielt dem Explorer derweil in die Karten. Der Uranmarkt weist ein jährliches Angebotsdefizit von rund 50 Millionen Pfund auf. Im gleichen Schritt treibt der Energiehunger neuer KI-Rechenzentren die Nachfrageprognosen massiv nach oben. Ob Nexus diese Lücke bedienen kann, entscheidet sich im Mai 2026. Fällt in Hot Springs das positive Urteil, rollen wenige Wochen später die Bohrer an.
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