Newron SpA hat seine Jahreshauptversammlung abgehalten und gleichzeitig eine wichtige Finanzierungsweiche gestellt. Das Mailänder Biopharma-Unternehmen verlängerte die Laufzeit seiner EIB-Kreditverträge — ein Signal, dass die teure Phase-III-Studie für Evenamide weiterlaufen soll.
EIB-Verlängerung schafft Spielraum
Am 19. März 2026 einigte sich Newron mit der Europäischen Investitionsbank auf eine Verlängerung aller ausstehenden Tranchen aus dem Finanzierungsvertrag von 2018. Neue Fälligkeit: Juni 2028. Das gibt dem Unternehmen Luft, während es die ENIGMA-TRS-Studie vorantreibt — ein globales Phase-III-Programm für Evenamide bei therapieresistenter Schizophrenie.
Die Forschungskosten stiegen 2025 auf 15,1 Millionen Euro, nach 13,6 Millionen im Vorjahr. Das zeigt, wie intensiv die Studie läuft.
Liquidität verbessert, Verlust trotzdem hoch
Der Jahresabschluss 2025 zeigt ein gemischtes Bild. Newron verbuchte einen Nettoverlust von 13,2 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2024 stand ein Gewinn von 15,8 Millionen Euro in den Büchern — getragen von einmaligen Lizenzzahlungen, die 2025 wegfielen. Der Umsatz sank entsprechend deutlich.
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Die Liquidität hat sich dennoch verbessert. Per Ende 2025 verfügte Newron über liquide Mittel von 28,9 Millionen Euro, gegenüber 9,8 Millionen zu Jahresbeginn. Das reicht nach Unternehmensangaben, um die laufenden Programme durch 2026 zu finanzieren.
Hauptversammlung mit Wermutstropfen
Die HV vom 23. April verlief zweigeteilt. Aktionäre wählten George Garibaldi und Paolo Zocchi als neue unabhängige Aufsichtsratsmitglieder. Sie ersetzen Patrick Langlois und Luca Benatti, die aus dem Gremium ausschieden.
Der außerordentliche Teil der Versammlung scheiterte am fehlenden Quorum. Kapitalbezogene Ermächtigungen blieben damit vorerst unentschieden — sie müssen zu einem späteren Zeitpunkt erneut zur Abstimmung gestellt werden.
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Kurs weit unter Jahreshoch
An der Börse notiert Newron derzeit bei 17,05 Euro — rund 48 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 32,95 Euro aus dem Januar. Seit Jahresbeginn hat die Aktie fast 36 Prozent verloren. Der 200-Tage-Durchschnitt liegt mit 17,30 Euro knapp über dem aktuellen Kurs und könnte als nächster Widerstand wirken.
Ob die EIB-Verlängerung und die verbesserte Liquidität ausreichen, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, hängt maßgeblich von den nächsten Studiendaten zu Evenamide ab. Positive Ergebnisse aus ENIGMA-TRS wären der entscheidende Katalysator für eine Neubewertung.
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 265 | newron pharma | 25.03.26 |
| 1 | Zambon Pharma | 28.02.14 |








