Ein fast vergessenes Rekordhoch aus der Dotcom-Ära ist Geschichte. Intel übertraf am Freitag die Marke von 75 US-Dollar aus dem Jahr 2000. Auslöser für den historischen Kurssprung waren Quartalszahlen, die den Markt auf dem falschen Fuß erwischten. An der deutschen Börse schloss das Papier bei 69,09 Euro und markierte ein neues Jahreshoch. Seit Januar hat sich der Wert der Aktie mehr als verdoppelt.
KI-Boom treibt das Geschäft
Der Konzern meldete für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von 13,58 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten im Vorfeld mit deutlich weniger gerechnet. Besonders der Gewinn je Aktie überraschte positiv. Mit 0,29 US-Dollar übertraf Intel die pessimistischen Schätzungen um ein Vielfaches.
Haupttreiber dieser Entwicklung ist das Rechenzentrums- und KI-Geschäft. Die Nachfrage nach Prozessoren für neue KI-Infrastrukturen wächst rasant. Auch das klassische PC-Geschäft lieferte stabile Beiträge zum Gesamtergebnis. Personell stellt sich der Konzern ebenfalls neu auf. Finanzchef David A. Zinsner übernimmt ab sofort zusätzliche Aufgaben in der Buchhaltung. Er füllt damit eine Lücke im Führungsteam.
Tesla als Großkunde und Fabrik-Rückkauf
Abseits der Finanzdaten sorgte eine strategische Partnerschaft für Aufsehen. Tesla wird der erste externe Großkunde für Intels neue Chip-Fertigungstechnologie. Die Bauteile fließen in ein neues KI-Projekt des Autobauers in Texas.
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Parallel dazu holt sich Intel die volle Kontrolle über eine wichtige Fabrik zurück. Das Unternehmen kauft einen Anteil von der Investmentgesellschaft Apollo für 14,2 Milliarden US-Dollar. Intel hatte diesen Anteil erst zwei Jahre zuvor günstiger verkauft. Marktbeobachter werten den teuren Rückkauf dennoch als Zeichen finanzieller Stärke.
Analysten erhöhen Kursziele
Mehrere Investmentbanken reagierten sofort auf die Zahlen und hoben ihre Bewertungen an:
- Evercore ISI: "Outperform" mit Kursziel 111 US-Dollar
- Benchmark: Kursziel 105 US-Dollar
- Roth Capital: Kursziel 100 US-Dollar
- Citigroup: "Strong-Buy" mit Kursziel 95 US-Dollar
Für das laufende zweite Quartal rechnet das Management mit weiteren Zuwächsen. Der Umsatz soll auf bis zu 14,8 Milliarden US-Dollar steigen. Das übertrifft die bisherigen Markterwartungen klar.
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Die Folge: Der fundamentale Rückenwind bleibt stark. Im Hintergrund stärkt auch die Politik dem Konzern den Rücken. Die US-Regierung hält mittlerweile eine milliardenschwere Beteiligung an Intel. Solange die neuen Partnerschaften im Foundry-Geschäft wachsen, stützt das den aktuellen Aufwärtstrend.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 83,055 $ | 82,53 $ | 0,525 $ | +0,64% | 27.04./19:18 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US4581401001 | 855681 | 87,10 $ | 18,97 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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70,92 € | +0,70% | 19:32 |
| Hamburg | 71,79 € | +4,57% | 18:41 |
| Düsseldorf | 71,71 € | +3,79% | 16:30 |
| München | 70,37 € | +3,33% | 15:25 |
| Hannover | 71,30 € | +3,06% | 19:05 |
| Frankfurt | 71,59 € | +2,26% | 19:14 |
| AMEX | 83,80 $ | +1,63% | 19:14 |
| Stuttgart | 70,99 € | +1,21% | 19:16 |
| Xetra | 71,03 € | +1,01% | 17:35 |
| NYSE | 83,24 $ | +0,82% | 19:16 |
| Nasdaq | 83,14 $ | +0,74% | 19:17 |
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