Starkes Wachstum, explodierende Kurse – bei IREN scheint die KI-Wette voll aufzugehen. Die Aktie hat sich seit ihrem Jahrestief um über 65 Prozent erholt. Ein milliardenschwerer Deal mit Microsoft treibt die Fantasie der Börsianer. Parallel dazu droht jedoch eine massive Verwässerung der Anteile.
Umsatzsprung durch Microsoft-Deal
Der Ausblick auf die kommenden Jahre stützt den aktuellen Höhenflug. Analysten rechnen für das laufende Jahr mit einem Umsatzsprung von fast 100 Prozent auf gut eine Milliarde US-Dollar. Im nächsten Jahr sollen die Erlöse sogar auf fast drei Milliarden US-Dollar klettern.
Haupttreiber ist eine Vereinbarung mit Microsoft aus dem vergangenen Jahr. Dieser Vertrag über 200 Megawatt Rechenzentrumsleistung sichert IREN verlässliche Einnahmen mit hohen Margen. Das Unternehmen baut seine Infrastruktur massiv aus. Die Gesamtkapazität in Nordamerika steigt damit auf 4,5 Gigawatt.
Die Sechs-Milliarden-Dollar-Frage
Trotz der starken Zahlen bleibt ein strukturelles Risiko. IREN hat einen aktualisierten Prospekt für ein Aktienverkaufsprogramm eingereicht. Dieses sogenannte ATM-Programm erlaubt den Verkauf neuer Aktien im Wert von bis zu sechs Milliarden US-Dollar.
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Das Management kann die Papiere flexibel über Investmentbanken an den Markt bringen. Ein vorheriges Programm spülte bereits eine Milliarde US-Dollar in die Kasse. Damals verkaufte das Unternehmen rund 66 Millionen Aktien.
Die Folge: Aktionäre fürchten eine Verwässerung ihrer Anteile. Das frische Kapital fließt zwar in den Ausbau der Rechenzentren und neue Hardware. Dennoch könnte die steigende Aktienzahl den Gewinn je Aktie belasten. Das gilt selbst bei erreichten Wachstumszielen.
Abkehr vom reinen Bitcoin-Mining
Der Wandel vom Krypto-Schürfer zum KI-Infrastrukturanbieter kostet viel Geld. IREN hat kürzlich Verträge für über 50.000 neue Nvidia-Grafikprozessoren unterzeichnet. Damit wächst die Flotte auf insgesamt 150.000 Einheiten.
Das Management erwartet aus diesem Segment bis Ende 2026 einen annualisierten Umsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar. Die Strategie zahlt sich an der Börse bereits aus. Während IREN am Freitag bei hohem Handelsvolumen nahe der Marke von 53 US-Dollar notierte, schwächelten klassische Branchenkollegen.
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Aktien von Mara Holdings und Riot Platforms verzeichneten leichte Kursverluste. Der Markt belohnt den klaren Fokus auf Künstliche Intelligenz mit einem spürbaren Bewertungsaufschlag gegenüber reinen Bitcoin-Minern.
Am 7. Mai legt IREN die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Investoren erwarten dann konkrete Details zur Umsetzung der milliardenschweren Kapitalmaßnahme. Das Management muss belegen, dass das rasante Umsatzwachstum die drohende Verwässerung überkompensiert.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 50,625 $ | 52,015 $ | -1,39 $ | -2,67% | 24.04./23:43 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| AU0000185993 | A3C7R6 | 76,87 $ | 5,73 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
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43,255 € | -2,78% | 24.04.26 |
| Hamburg | 46,00 € | +12,75% | 24.04.26 |
| München | 45,35 € | +1,09% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 43,80 € | -0,61% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 43,315 € | -0,67% | 24.04.26 |
| AMEX | 50,565 $ | -2,48% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 50,625 $ | -2,67% | 24.04.26 |
| NYSE | 50,565 $ | -2,78% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 43,125 € | -2,97% | 24.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 61 | Iris Energy das Mining-Unterneh. | 12.03.26 |








