Rekordumsatz trifft auf Gewinneinbruch. Während Hyundai bei den Erlösen neue Bestmarken setzt, drücken US-Zölle und Rohstoffkosten massiv auf die Bilanz. Anleger reagieren dennoch mit Käufen.
Hybrid-Boom stützt den Umsatz
Der Umsatz kletterte im ersten Quartal 2026 um 3,4 Prozent auf 45,94 Billionen Won. Besonders Hybrid-Modelle trieben das Geschäft an. Ihr Anteil am Gesamtabsatz erreichte mit 17,8 Prozent einen neuen Höchstwert. Diese Entwicklung glich den leichten Rückgang beim weltweiten Absatzvolumen teilweise aus.
Zölle belasten das Ergebnis
Das operative Ergebnis sank indes um 30,8 Prozent auf 2,51 Billionen Won. Vor allem neue US-Importzölle belasteten das Ergebnis mit rund 860 Milliarden Won. Hinzu kamen gestiegene Rohstoffpreise durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten.
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Trotz des Gewinnrückgangs markierte die Aktie am Freitag ein neues 52-Wochen-Hoch. Das Papier stieg um 7,25 Prozent auf 31.800 Won.
Fokus auf Robotik und Software
Hyundai baut derweil sein Technik-Geschäft aus. In Georgia soll im dritten Quartal ein neues Zentrum für die Robotik-Tochter Boston Dynamics eröffnen. Das Ziel: Ab 2028 will der Konzern jährlich 30.000 humanoide Atlas-Roboter produzieren. Die kommerzielle Vermarktung soll bereits Ende 2026 starten.
Der Vorstand kündigte eine Quartalsdividende von 2.500 Won je Aktie an. Ein Rückkaufprogramm über 400 Milliarden Won läuft parallel dazu. Im zweiten Halbjahr 2026 steht die Erprobung einer neuen Software-Plattform auf öffentlichen Straßen an.
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