Fresnillo Aktie: Zahlenfokus im April




17.04.26 17:55
Börse Global

Fresnillo Aktie: Zahlenfokus im April

Fresnillo schwimmt im Geld, allerdings bremst die Geologie den Rekordlauf des mexikanischen Bergbaukonzerns. Nach einem Ausnahmejahr 2025 mit Milliardenumsätzen blicken Investoren nun gespannt auf die Förderbänder in Mexiko. Die Produktion stockt, während die Edelmetallpreise hoch bleiben.


Der Aktienkurs legte am Freitag deutlich zu und stieg um über sieben Prozent auf 43,88 Euro. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der vergangenen Monate fort. Allein im letzten Jahr kletterte der Wert um rund 267 Prozent.


Das vergangene Geschäftsjahr markierte einen finanziellen Höhepunkt. Fresnillo erwirtschaftete einen Umsatz von 4,56 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis erreichte 2,80 Milliarden US-Dollar.


Trotz der vollen Kassen mit fast zwei Milliarden US-Dollar Nettoliquidität dämpft der Ausblick die Erwartungen. Das Management senkte die Prognose für 2026 bereits im Vorfeld. Grund sind schmalere Erzadern an wichtigen Standorten, die den Abbau technisch anspruchsvoller machen.

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Die Folge: Der Markt reagiert sensibel auf jede Abweichung von der Förderquote. Für das laufende Jahr peilt der Konzern eine Silberproduktion zwischen 42,0 und 46,5 Millionen Unzen an. Beim Gold liegt das Ziel bei maximal 550.000 Unzen.


Kurz gesagt: ein operativer Kraftakt. Anleger warten nun gespannt auf den ersten Quartalsbericht des Jahres. Er dient als erster Realitätscheck für die korrigierte Prognose.


Fokus auf Erzgehalte und Kosten

Besonders die Erzgehalte in den Minen Saucito und Fresnillo stehen unter Beobachtung. Diese schwankten zuletzt stark. Parallel dazu muss das Joint Venture Juanicipio die Rückgänge bei älteren Anlagen auffangen.


Neben der Fördermenge rücken die Kosten in den Mittelpunkt. Das Unternehmen kalkuliert für das Budget 2026 mit einer Kosteninflation von sechs Prozent. Investitionen in neue Projekte in Chile und Peru sollen langfristig für neues Wachstum sorgen.

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Der Bergbausektor profitiert parallel dazu von den geopolitischen Spannungen, die die Nachfrage nach Edelmetallen stützen. Für einen Primärproduzenten wie Fresnillo wirken sich bereits kleine Preissprünge massiv auf die Margen aus.


Die Veröffentlichung der Produktionszahlen Ende April liefert die nötigen Fakten zur operativen Stabilität. Bestätigen die Daten den positiven Trend bei Juanicipio, rückt das 52-Wochen-Hoch bei knapp 50 Euro wieder in Reichweite.


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