Ethereum: Wale kaufen, Preis hinkt hinterher




24.04.26 20:45
Börse Global

Ethereum: Wale kaufen, Preis hinkt hinterher

Rekordaktivität im Netz, institutionelle Käufer auf der einen Seite – und ein Kurs, der sich davon wenig beeindruckt zeigt. ETH notiert derzeit bei rund 2.300 Dollar und liegt damit noch immer mehr als 50 Prozent unter dem Allzeithoch von knapp 4.935 Dollar aus dem August 2025.


Fundamentaldaten auf Hochtouren

Die Netzwerkdaten sprechen eine deutliche Sprache. Am 12. April verarbeitete das Ethereum-Mainnet 3,62 Millionen Transaktionen an einem einzigen Tag – ein neues Allzeithoch. Im ersten Quartal 2026 summierten sich die Transaktionen auf über 200 Millionen, ein Plus von 43 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das Stablecoin-Volumen auf Ethereum kletterte auf 180 Milliarden Dollar, was rund 60 Prozent des gesamten globalen Stablecoin-Markts entspricht.


Gleichzeitig sind über 30 Prozent des umlaufenden ETH-Angebots im Staking gebunden – ebenfalls ein historischer Höchststand. Einen weiteren Schub gab die Ethereum Foundation, die 70.000 ETH langfristig festgelegt hat und damit auf wiederkehrende Verkäufe zur Deckung von Betriebskosten verzichtet. Stattdessen generiert sie nun zwischen 3,9 und 5,4 Millionen Dollar jährlich aus diesem Bestand. Weniger Verkaufsdruck, mehr gebundenes Angebot – die Rahmenbedingungen für eine Erholung nehmen Form an.

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Glamsterdam und die Kursziele der Analysten

Hinzu kommt das bevorstehende Glamsterdam-Upgrade, das im ersten Halbjahr 2026 aktiviert werden soll. Es zielt auf eine Transaktionskapazität von 10.000 TPS und soll die Gasgebühren um rund 78 Prozent senken. Für die Wettbewerbsfähigkeit des Netzwerks wäre das ein erheblicher Fortschritt.


Akkumulationswallets haben in den vergangenen 15 Wochen über 6,45 Millionen ETH aufgebaut – ein stilles Signal institutioneller Positionierung. Citi nennt kurzfristig 3.175 Dollar als Ziel, Standard Chartered peilt zum Jahresende 4.000 Dollar an. Auf dem Wochenchart zeigte der MACD zuletzt ein bullisches Crossover – ein Signal, das in vergangenen Zyklen größere Aufwärtsbewegungen eingeleitet hatte.


Technisch bleibt die Lage jedoch angespannt. ETH notiert auf allen übergeordneten Zeitebenen unterhalb der wichtigen gleitenden Durchschnitte. Die Unterstützungszone bei 2.200 Dollar gilt als entscheidend: Ein Bruch darunter würde den Weg in Richtung 2.000 Dollar öffnen. Solange dieser Bereich hält, dürfte das Spannungsfeld zwischen starker Netzwerknutzung und gedrückter Bewertung weiter bestehen – bis einer der beiden Faktoren nachgibt.


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