Ethereum: Spot-ETFs bringen 633 Millionen Dollar ein




25.04.26 03:45
Börse Global

Ethereum: Spot-ETFs bringen 633 Millionen Dollar ein

Millionen an gestohlenen Ether fließen auf den Markt, aber der Kurs zuckt kaum. Während der Drahtzieher des Balancer-Exploits nach Monaten der Stille wieder Krypto-Assets abverkauft, saugen institutionelle Investoren den Verkaufsdruck einfach auf.


Der Fluchtweg über THORChain

Der Angriff auf das DeFi-Protokoll Balancer im November 2025 kostete fast 120 Millionen Dollar. Fünf Monate lang blieb der Täter inaktiv. Nun bewegt er die Beute. Der Hacker wandelte in den vergangenen Tagen 4.873 Ether über das Cross-Chain-Netzwerk THORChain in Bitcoin um.


Um Spuren zu verwischen, stückelt der Akteur die Transaktionen. THORChain dient dabei als idealer Fluchtweg. Das Protokoll ermöglicht direkte Swaps ohne zentrale Kontrollinstanzen und erschwert die forensische Nachverfolgung erheblich. Da die verbundenen Wallets noch immer zweistellige Millionenbeträge in Ether halten, werten Beobachter dies als möglichen Auftakt einer größeren Verkaufswelle.


Institutionelle Käufer stabilisieren den Kurs

Normalerweise sorgen solche Liquidierungen für spürbare Kursrutsche. Aktuell notiert Ethereum bei rund 2.319 US-Dollar und verzeichnet auf Wochensicht nur ein leichtes Minus von gut einem Prozent. Seit Jahresbeginn steht zwar ein Verlust von knapp 23 Prozent auf der Tafel, der aktuelle Verkaufsdruck bricht die Marktstruktur jedoch nicht.

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Die Stabilität hat einen klaren Grund: Spot-ETFs fangen das Angebot auf. Am Mittwoch verzeichneten die Fonds den zehnten Tag in Folge Netto-Zuflüsse. Allein in dieser Phase sammelten sie 633 Millionen Dollar ein. Zugpferd bleibt der iShares Ethereum Trust von BlackRock, der den Löwenanteil des verwalteten ETF-Vermögens von 13,7 Milliarden Dollar stellt.


Gemischte Fundamentaldaten

Abseits der Kapitalströme zeigt das Netzwerk ein zweigeteiltes Bild. Das Total Value Locked (TVL) hat sich seit dem vergangenen August auf 45 Milliarden Dollar halbiert. Auch die DApp-Umsätze fielen im April deutlich zurück.


Im Netzwerk selbst steigt indes die reine Nutzung. Im ersten Quartal 2026 verzeichnete Ethereum mit über 200 Millionen Transaktionen einen historischen Rekordwert. Die Entwickler treiben den Ausbau der Infrastruktur weiter voran. Für das erste Halbjahr 2026 steht das Glamsterdam-Upgrade an, das die Skalierbarkeit durch höhere Gas-Limits verbessern soll.

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Im zweiten Halbjahr folgt mit Hegotá der nächste technische Schritt. Das Update bereitet das Netzwerk auf Post-Quanten-Sicherheit vor. Bis zur Implementierung bleibt das Kräftemessen zwischen dem Balancer-Hacker und den institutionellen ETF-Käufern der bestimmende Faktor für die Preisentwicklung.


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