ENS Labs bricht mit seinen ursprünglichen Plänen für ein eigenes Layer-2-Netzwerk. Stattdessen konzentriert sich das Team hinter dem Ethereum Name Service nun vollständig auf das ENSv2-Upgrade direkt auf der Ethereum-Basis-Layer. Die Entscheidung markiert eine strategische Kehrtwende, die durch die veränderte Kostenstruktur im Ethereum-Ökosystem möglich wurde.
Effizienzsprung macht eigenes Netzwerk überflüssig
Das Ende des Projekts „Namechain“ wurde Anfang 2026 besiegelt. Ausschlaggebend war das Fusaka-Upgrade im Vorjahr, das das Gas-Limit auf 60 Millionen anhob. In der Folge brachen die Registrierungskosten auf dem Mainnet um rund 99 Prozent ein.
Aktuell kostet eine Registrierung im Durchschnitt weniger als 0,05 US-Dollar. Damit entfällt die technische Notwendigkeit, ein separates Netzwerk mit hohem operativem Aufwand zu betreiben. Das Protokoll nutzt nun wieder die volle Sicherheit der Ethereum-Hauptkette, ohne die Nutzer mit hohen Gebühren zu belasten.
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Technische Neuausrichtung mit ENSv2
Mit ENSv2 führt das Protokoll ein hierarchisches Registersystem ein. Jede .eth-Adresse fungiert künftig als eigenes Register, was Nutzern mehr Kontrolle über Sub-Names gibt. Parallel dazu bleibt das System mit über 60 Blockchains kompatibel, um die Interoperabilität zu gewährleisten.
Der Markt reagiert differenziert auf den Umbau. Während Werbeaktionen für kostenlose Registrierungen die Zahl der Halter steigerten, sank die spekulative Liquidität. Coinbase setzte im April 2026 den Handel mit unbefristeten ENS-Terminkontrakten aus.
Fokus auf Nutzerfreundlichkeit und DNS-Integration
Das Ziel der Entwickler ist eine Nutzererfahrung, die an E-Commerce-Plattformen wie Shopify erinnert. Technische Hürden wie Token-Swaps oder das Bridging zwischen verschiedenen Netzwerken sollen für Endanwender im Hintergrund verschwinden. Dies soll vor allem Nutzer ansprechen, die bisher kaum Berührungspunkte mit Krypto-Assets hatten.
Der Fokus verschiebt sich nun auf das Doma-Protokoll, das derzeit im Testnet läuft. Es soll klassische Internet-Domains als vollwertige ENS-Namen integrieren. Der Übergang der neuen App von der Alpha-Phase in den stabilen Live-Betrieb markiert den nächsten wichtigen Meilenstein für die Neuausrichtung des Protokolls.
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