Die virtuelle Hauptversammlung von CompuGroup Medical hat die Marschrichtung für die kommenden Monate zementiert. Das Koblenzer E-Health-Unternehmen setzt alles auf eine Karte: künstliche Intelligenz und die Cloud. Anleger bewerten nun, ob die massiven Investitionen die erhoffte Trendwende bei der Profitabilität bringen.
Cloud-Transformation im Fokus
Im Zentrum der neuen Strategie steht die Marke „CGM ONE“. Das Unternehmen baut sein Portfolio konsequent zu vernetzten Plattformen um. Besonders KI-gestützte Dienste wie der „DokuAssistent“ sollen Arztpraxen von administrativen Lasten befreien.
Erste Erfolge dieser technologischen Offensive zeigen sich bereits in Großprojekten. So schloss CompuGroup Mitte April eine Partnerschaft mit dem Universitätsklinikum Heidelberg ab. Dabei wurden veraltete SAP-Systeme durch moderne Krankenhausinformationssysteme ersetzt. Solche Migrationen sichern dem Konzern langfristige Einnahmen im institutionellen Bereich.
Investitionen drücken auf das Ergebnis
Die Geschäftszahlen für 2025 belegen eine Rückkehr zum Wachstum. Der Umsatz kletterte auf 1,213 Milliarden Euro, was einem organischen Plus von 5 Prozent entspricht.
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Allerdings hinterlassen die hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung Spuren in der Bilanz. Das EBITDA sank im vergangenen Jahr um 11 Prozent auf 195 Millionen Euro. Neben den Investitionen belasteten einmalige Transaktionskosten das operative Ergebnis.
Die einzelnen Sparten entwickelten sich dabei höchst unterschiedlich. Während das Krankenhausgeschäft (HIS) organisch um 10 Prozent zulegte, wuchsen die Apotheken (PCS) um 7 Prozent. Das größte Segment, die Arztpraxen (AIS), verzeichnete indes nur ein mageres Plus von 1 Prozent.
Neue Führung für den Heimatmarkt
Um die Marktführerschaft in Deutschland zu festigen, hat Thorsten Herrmann im April die Leitung des hiesigen Geschäfts übernommen. Er soll insbesondere den Roll-out neuer Komponenten für die Telematikinfrastruktur vorantreiben. Hierbei stehen das neue TI-Gateway und der TI-Messenger im Fokus der Behördenzulassungen.
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An der Börse stabilisierte sich das Papier zuletzt bei 26,95 Euro. Damit hielt die Aktie zum Wochenschluss über wichtigen charttechnischen Marken. Konkrete Finanzdaten zum ersten Quartal 2026 legt das Management im Laufe des zweiten Quartals vor.
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