Coinbase: $2,2 Milliarden Klage aus New York




24.04.26 18:05
Börse Global

Coinbase: $2,2 Milliarden Klage aus New York

Wisconsin macht Ernst. Am 24. April 2026 reichte der dortige Generalstaatsanwalt Josh Kaul Klage gegen Coinbase und vier weitere Handelsplattformen ein. Der Vorwurf: illegaler Glücksspielbetrieb über sogenannte Prediction Markets.


Wetten als Finanzprodukt — oder als Glücksspiel?

Kern des Streits sind „Event Contracts" — Verträge, mit denen Nutzer auf Ereignisausgänge wetten können, etwa den Ausgang des NCAA-Turniers. Wisconsin sieht darin verschleiertes Glücksspiel. Kaul formulierte es direkt: „Unlauteres Verhalten dünner zu verpacken macht es nicht rechtmäßig." Der Staat vergleicht die Gebühren- und Auszahlungsstruktur der Plattformen mit Casino-Betrieb.


Neben Coinbase stehen Kalshi, Polymarket, Robinhood und Crypto.com im Visier. Wisconsin will per einstweiliger Verfügung den Betrieb stoppen. Hintergrund: Gouverneur Evers hat Sportwetten im Bundesstaat auf Stammesland beschränkt.

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Klagen häufen sich, Rechtslage bleibt unklar

Wisconsin ist nicht allein. Am 21. April hatte New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James bereits Klage gegen Coinbase und Gemini eingereicht — mit einer Forderung von mindestens 2,2 Milliarden Dollar. Coinbase zog den Fall einen Tag später in ein Bundesgericht. Das Argument: Prediction Markets fallen unter die Zuständigkeit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) — also unter Bundesrecht, nicht Staatsrecht.


Ein Berufungsgericht hatte zuvor Kalshi in einer ähnlichen Frage Recht gegeben. Nevada und New York klassifizieren die Kontrakte trotzdem weiter als illegale Wetten. Juristen halten es für möglich, dass der Konflikt zwischen Bundes- und Staatsrecht letztlich vor dem Supreme Court landet.


Kurs unter Druck, technisches Bild gespalten

Die Aktie reagiert auf den wachsenden Gegenwind. Mit einem Minus von rund 14 Prozent seit Jahresbeginn notiert Coinbase deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Der RSI liegt bei 30,6 — ein Niveau, das technische Analysten als überverkauft einstufen.


Das eigentliche Risiko ist rechtlicher Natur. Sollten mehrere Bundesstaaten mit ihrer Glücksspiel-Klassifizierung durchkommen, droht ein Flickenteppich aus regionalen Verboten. Für Coinbase würde das bedeuten: ein wichtiges Wachstumssegment fällt in Teilen des größten Markts weg. Die nächste Weichenstellung kommt schnell — Coinbases Antrag auf Verlegung des New-Yorker-Verfahrens in ein Bundesgericht dürfte in den kommenden Wochen entschieden werden.


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