Cyclonschäden behoben, Produktion wiederhergestellt — und das in einem globalen LNG-Markt, der gerade unter erheblichem Druck steht. Chevron hat seine australische Wheatstone-Anlage zum 24. April vollständig reaktiviert. Der Zeitpunkt ist günstig, denn der weltweite LNG-Markt kämpft mit einer Versorgungskrise, die sich so schnell nicht auflösen wird.
Globale Knappheit als Rückenwind
Die Internationale Energieagentur meldet einen Rückgang der globalen LNG-Versorgung um 20 Prozent. Hauptursache ist die Unterbrechung des Transits durch die Straße von Hormus. Allein dort fallen rund 10 Milliarden Kubikmeter LNG-Lieferungen pro Monat aus. Beschädigte Infrastruktur in Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten verschärft die Lage — Analysten rechnen mit einer Erholung dieser Kapazitäten erst in einigen Jahren.
Chevron-CEO Mike Wirth warnte zuletzt vor weiteren Folgen für den Energiemarkt. Kerosinmärkte in Europa und Asien verknappen sich rapide. In Nordamerika sind die Kerosinpreise im Jahresvergleich um 80 Prozent gestiegen. Das trifft auch den Luftverkehr: Wirth zufolge könnte das Flugangebot in den kommenden Wochen spürbar schrumpfen.
Starke Produktion, solide Finanzen
Chevron produziert derzeit rund 4.045 Tausend Barrel Öläquivalent pro Tag. Im Gesamtjahr 2025 stieg die weltweite Produktion um 12 Prozent. Treiber war vor allem das US-Geschäft, das um 16 Prozent zulegte und ein Rekordniveau erreichte.
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Finanziell steht der Konzern stabil da. Im zuletzt berichteten Quartal erwirtschaftete Chevron 10,8 Milliarden Dollar aus dem operativen Geschäft. Davon flossen rund 6,4 Milliarden Dollar an die Aktionäre — über Dividenden und Aktienrückkäufe. Für 2026 peilt das Unternehmen einen freien Cashflow von rund 6 Milliarden Dollar aus dem Tengizchevroil-Projekt an — vorausgesetzt, Brent-Rohöl bleibt nahe 70 Dollar je Barrel.
In Venezuela hat Chevron parallel dazu einen Asset-Tausch abgeschlossen, der das Engagement im Schwerstölgeschäft der Region ausweitet.
Kurs unter dem 50-Tage-Schnitt
An der Börse notiert die Aktie bei 157,46 Euro — rund 4 Prozent unterhalb des 50-Tage-Durchschnitts und gut 14 Prozent vom 52-Wochen-Hoch entfernt. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Plus von rund 18 Prozent zu Buche. Der RSI liegt bei 41, was auf eine leicht überverkaufte Lage hindeutet, ohne klares Kaufsignal zu liefern.
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Scotiabank hat zuletzt ein Kursziel von 187 Dollar genannt. Der Analystenkonsens liegt mit rund 211 Dollar deutlich höher — getragen von Chevrons starker Cashflow-Basis und der Erwartung, dass die globale LNG-Knappheit die Preise noch länger stützt.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 185,21 $ | 187,60 $ | -2,39 $ | -1,27% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US1667641005 | 852552 | 214,71 $ | 133,77 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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157,50 € | -1,88% | 24.04.26 |
| München | 160,04 € | 0,00% | 24.04.26 |
| Hannover | 157,64 € | -0,56% | 24.04.26 |
| Hamburg | 157,46 € | -0,66% | 24.04.26 |
| Xetra | 157,56 € | -0,72% | 24.04.26 |
| NYSE | 185,21 $ | -1,27% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 185,10 $ | -1,33% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 157,66 € | -1,67% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 156,74 € | -1,89% | 24.04.26 |
| AMEX | 183,85 $ | -1,92% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 156,88 € | -2,32% | 24.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 29 | Chevron ( WKN: 852552 ) | 13.04.26 |
| 88 | chevron riesen aktienrückkaufpro. | 27.10.23 |
| Löschung | 14.06.22 | |
| 5 | chevron - das umweltschwein | 07.08.21 |








