20,74 Milliarden Yuan Nettogewinn in nur drei Monaten. Der weltgrößte Batteriehersteller CATL untermauert seine Vormachtstellung mit massiven Zuwächsen. Die Chinesen profitieren von der anhaltenden Nachfrage nach Elektroautos. Um diese Margen langfristig zu sichern, greift der Konzern nun tief in die Tasche.
Gewinnsprung und Rekordhoch
Im ersten Quartal 2026 kletterte der Umsatz um über die Hälfte auf umgerechnet 17,9 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn stieg fast im gleichen Takt um knapp 50 Prozent. Das operative Geschäft brummt. Die Bruttomarge liegt bei robusten 24,8 Prozent.
Die Börse feiert diese Zahlen. Am Freitag schloss die Aktie mit einem Plus von 5,3 Prozent bei 453,98 Yuan. Damit notiert das Papier exakt auf einem neuen 52-Wochen-Hoch. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein sattes Kursplus von fast 13 Prozent.
Milliarden für eigene Minen
Rohstoffpreise schwanken stark und bedrohen die Margen. Lithium fiel 2025 zeitweise auf 60.000 Yuan pro Tonne. Anfang 2026 schoss der Preis wieder auf über 160.000 Yuan hoch.
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Um diese Preisrisiken auszuschalten, gründet der Vorstand die Tochtergesellschaft Era Resources Group. CATL investiert rund 4,4 Milliarden US-Dollar in diese neue Einheit. Das Ziel: die eigene Erkundung und Verarbeitung kritischer Mineralien.
Der Konzern sichert sich so den direkten Zugriff auf Lithium, Nickel und Kobalt. Bereits jetzt hält CATL wichtige Kupfer- und Kobaltminen im Kongo. Hinzu kommen wertvolle Nickel-Assets in Indonesien.
Globale Marktmacht wächst
Die vertikale Integration stützt die aggressive Expansion. Zwischen Januar und Februar 2026 baute CATL seinen globalen Marktanteil auf 42,1 Prozent aus. Im chinesischen Heimatmarkt kontrolliert das Unternehmen im ersten Quartal sogar 47,7 Prozent des Sektors.
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Parallel dazu wächst der globale Markt für Elektroautos weiter. In Großbritannien fielen die Preise für neue E-Autos im April erstmals unter das Niveau von Verbrennern. Auch in Kanada steigen die Verkaufszahlen dank neuer staatlicher Anreize rasant an.
Indem CATL eine eigene Rohstoffkette aufbaut, schließt der Konzern eine strategische Lücke. Die Abhängigkeit von externen Lieferanten sinkt drastisch. Gelingt die Integration der neuen Minen-Tochter reibungslos, schützt das Unternehmen seine operative Marge nachhaltig vor künftigen Preisschocks am Rohstoffmarkt.
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