Der Chipausrüster ASML stellt die Weichen für die kommenden Jahre. Auf der Hauptversammlung segneten die Aktionäre eine neue Führungsriege ab. Parallel dazu fließen Milliarden an die Anteilseigner zurück. Das beruhigt die Nerven nach den jüngsten Kursschwankungen.
Neue Gesichter und satte Dividenden
An der Spitze des niederländischen Konzerns gibt es Bewegung. Marco Pieters rückt als neuer Technikchef in den Vorstand auf. Finanzchef Roger Dassen und Operations-Leiter Frédéric Schneider-Maunoury behalten ihre Posten. Der Aufsichtsrat bekommt ebenfalls Zuwachs. Benjamin Loh zieht in das Gremium ein. Er bringt Erfahrung als ehemaliger Chef von ASM International mit.
Die Aktionäre beschlossen außerdem großzügige Kapitalmaßnahmen. Für das abgelaufene Jahr zahlt ASML eine Gesamtdividende von 7,50 Euro je Aktie. Hinzu kommt ein massives Rückkaufprogramm. Das Management darf künftig bis zu zehn Prozent des Grundkapitals erwerben. Im ersten Quartal kaufte der Konzern bereits eigene Papiere für rund 1,1 Milliarden Euro.
Margensorgen bremsen den Kurs
Operativ lieferte ASML zuletzt starke Zahlen. Der Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 7,15 Euro. Das übertraf die Erwartungen der Analysten. Dennoch reagierte der Markt zunächst nervös. Die Aktie rutschte nach der Zahlenvorlage kurzzeitig ab. Der Grund: ein schwacher Ausblick.
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Für das zweite Quartal erwartet das Management einen leichten Rückgang der Profitabilität. Die Bruttomarge soll auf 51 bis 52 Prozent fallen. Im Vorquartal lag sie noch einen Prozentpunkt höher.
Inzwischen haben Anleger diesen Dämpfer verdaut. Die ASML-Aktie notiert aktuell bei rund 1.235 Euro. Damit verbucht das Papier seit Jahresbeginn ein Plus von 25 Prozent. Der Abstand zum Rekordhoch bleibt gering.
Gewichte verschieben sich
Der KI-Boom treibt die Nachfrage nach den teuren EUV-Lithografiesystemen an. Sie machten zuletzt zwei Drittel der Systemverkäufe aus. Geografisch zeigt sich allerdings ein starker Wandel. Südkorea stieg zum wichtigsten Markt auf. Das Land steht nun für 45 Prozent der Umsätze.
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Das Chinageschäft schrumpft indes deutlich. Der Anteil fiel von 36 auf 19 Prozent. Hier wirken sich die strengeren Exportkontrollen aus. ASML-Chef Christophe Fouquet sieht den Konzern dennoch gut gerüstet. Die aktuelle Jahresprognose decke mögliche Folgen der Handelsbeschränkungen ab.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Unternehmen einen Umsatz zwischen 36 und 40 Milliarden Euro an. Die entscheidende Hürde bleibt das zweite Halbjahr. Dann muss ASML beweisen, dass die starke KI-Nachfrage aus Asien und den USA die chinesischen Ausfälle vollständig kompensiert.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1.241 € | 1.216,6 € | 24,40 € | +2,01% | 24.04./21:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| NL0010273215 | A1J4U4 | 1.327 € | 571,50 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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1.241 € | +2,01% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 1.459,23 $ | +3,86% | 24.04.26 |
| München | 1.253,6 € | +3,38% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 1.240,8 € | +2,78% | 24.04.26 |
| Hamburg | 1.246,2 € | +2,75% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 1.240 € | +2,67% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 1.249,4 € | +1,81% | 24.04.26 |
| Hannover | 1.246,6 € | +1,50% | 24.04.26 |
| Xetra | 1.245 € | +1,45% | 24.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 415 | ASML Holding | 20.04.26 |
| 9 | VanEck Vectors Semiconductor. | 25.04.21 |








