Strategy will sein komplexes Finanzierungsmodell weiterentwickeln — und setzt dabei auf ein Instrument, das es in dieser Form noch nicht gibt. CEO Phong Le schlägt vor, das STRC-Vorzugspapier in den weltweit ersten halbmonatlichen Dividendenzahler umzuwandeln. Ein ungewöhnlicher Schritt, der zeigt, wie weit das Unternehmen sein Bitcoin-Akkumulationsmodell ausbaut.
Wie die neue Dividendenstruktur funktionieren soll
Der Plan sieht 24 Ausschüttungen pro Jahr vor — jeweils zum 15. und zum Monatsende. Den aktuellen Zinssatz von 11,5 % will Strategy dabei beibehalten. Das erklärte Ziel: typische Kursrückgänge nach dem Ex-Dividendentag abmildern und die Volatilität des Wertpapiers dämpfen. Der Vorschlag liegt derzeit bei der US-Börsenaufsicht SEC zur Prüfung.
Das STRC-Instrument ist kein Randprodukt. Rund 86 % des jüngsten großen Bitcoin-Kaufs wurden darüber finanziert. Zwischen dem 13. und 19. April erwarb Strategy 34.164 Bitcoin für etwa 2,54 Milliarden US-Dollar — und konnte dabei die Verwässerung der Stammaktien begrenzen. Das Management misst den Erfolg dieser Strategie an der Kennzahl „BTC Gain", die die Netto-Bitcoin-Akkumulation pro verwässerter Aktie abbildet.
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Bilanzrisiken durch Fair-Value-Bewertung
Die wachsende Abhängigkeit von Vorzugspapieren und die Krypto-Volatilität verlangen neue Risikoeinschätzungen. Seit der Umstellung auf Fair-Value-Bilanzierung 2025 schlagen Bitcoin-Kursbewegungen direkt auf das berichtete Nettoeinkommen durch. Analysten erwarten für das erste Quartal 2026 trotz eines Bitcoin-Bestands von 815.061 BTC — bewertet mit über 62 Milliarden US-Dollar — ein negatives Ergebnis je Aktie von rund 35,56 US-Dollar. Ein positives EPS wird erst für das zweite Quartal prognostiziert.
Die Aktie reagierte am Mittwoch mit erhöhter Volatilität auf die Nachrichtenlage. Mit einem Plus von rund 5 % auf 147,50 Euro liegt der Kurs zwar deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt, notiert aber noch rund 25 % unter dem 200-Tage-Schnitt — ein Spiegelbild der tiefen Verunsicherung, die Strategy seit dem Hoch von fast 392 Euro im Juli 2025 begleitet.
Quartalszahlen als nächster Prüfstein
Am 5. Mai legt Strategy die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor. Erwartet wird ein Umsatz von rund 127 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von etwa 12 % gegenüber dem Vorjahr entspräche. Entscheidender als die Umsatzlinie dürfte jedoch sein, wie das Management die Fair-Value-Verluste kommuniziert — und ob der Markt die STRC-Umstrukturierung als Stabilitätssignal oder als weiteres Komplexitätsrisiko wertet.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 179,34 $ | 163,94 $ | 15,40 $ | +9,39% | 23.04./01:14 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US5949724083 | 722713 | 457,22 $ | 104,18 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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153,40 € | +9,57% | 22.04.26 |
| Frankfurt | 153,16 € | +9,45% | 22.04.26 |
| NYSE | 179,43 $ | +9,45% | 22.04.26 |
| Nasdaq | 179,34 $ | +9,39% | 22.04.26 |
| AMEX | 179,04 $ | +9,26% | 22.04.26 |
| München | 152,72 € | +8,67% | 22.04.26 |
| Düsseldorf | 152,22 € | +8,34% | 22.04.26 |
| Stuttgart | 153,40 € | +7,60% | 22.04.26 |
| Hamburg | 153,12 € | +7,27% | 22.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
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