Nintendo verkauft Konsolen in historischem Tempo, an der Börse herrscht indes Katerstimmung. Die Switch 2 bricht zwar interne Absatzrekorde, die Profitabilität bereitet Investoren jedoch Sorgen. Das sorgt für eine angespannte Ausgangslage vor den anstehenden Jahreszahlen.
Hardware-Boom und Margen-Dilemma
Die operative Entwicklung liest sich auf den ersten Blick makellos. Bis Ende Dezember verkaufte der japanische Konzern über 17 Millionen Einheiten der neuen Switch 2. Das macht sie zur am schnellsten verkauften Hardware der Unternehmensgeschichte. Der Umsatz verdoppelte sich in den ersten drei Quartalen des abgelaufenen Geschäftsjahres nahezu.
Allerdings trübt ein genauerer Blick auf die Kostenstruktur das Bild. Die Produktion der Switch 2 ist in einem von Chipknappheit geprägten Marktumfeld deutlich teurer als beim Vorgängermodell. Nintendo erzielt pro verkaufter Konsole eine geringere Gewinnmarge.
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Absturz an der Börse
Diese Margenbedenken spiegeln sich unmissverständlich im Kursverlauf wider. Am Freitag rutschte die Aktie mit einem Minus von über vier Prozent auf ihr 52-Wochen-Tief bei 42,06 Euro. Vom Allzeithoch bei rund 85 Euro im vergangenen August hat sich der Wert damit halbiert. Die anfängliche Euphorie rund um den Konsolenstart ist einer nüchternen Neubewertung gewichen.
Dritthersteller im Fokus
Parallel dazu testet das Unternehmen in dieser Woche die Zugkraft seines Software-Ökosystems. Mit "Skyrim" und "Fallout 4" erscheinen zwei namhafte Bethesda-Titel zeitgleich für die Switch 2. Gerade die Premiere der Fallout-Hauptreihe auf einer Nintendo-Konsole markiert einen wichtigen Meilenstein für die Plattform.
Die weitere Pipeline für das laufende Jahr wirkt offiziell noch dünn. Branchenbeobachter rechnen erst im Juni mit der nächsten großen "Nintendo Direct"-Präsentation. Folgende Titel sind für die Switch 2 bereits bestätigt, warten aber noch auf ein konkretes Datum:
- Fire Emblem: Fortune's Weave
- Elden Ring: Tarnished Edition
- Borderlands 4
- Valheim
Am 8. Mai legt Nintendo die vollständigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Der Bericht liefert den ersten umfassenden Einblick, wie stark die gestiegenen Hardware-Kosten den Jahresgewinn belasten. Die vorgelegten Margen definieren die finanzielle Basis für den weiteren Lebenszyklus der Konsole.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 42,885 € | 44,32 € | -1,435 € | -3,24% | 24.04./21:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| JP3756600007 | 864009 | 85,82 € | 42,34 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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42,885 € | -3,24% | 24.04.26 |
| München | 42,88 € | -2,47% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 42,89 € | -2,52% | 24.04.26 |
| Hamburg | 42,58 € | -3,13% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 42,505 € | -3,19% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 49,92 $ | -3,60% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 42,06 € | -4,15% | 24.04.26 |
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