Operativ jagt ein Rekord den nächsten. Juristisch droht ein Debakel. Bei Super Micro Computer prallen derzeit zwei extreme Welten aufeinander. Die kommenden Tage zwingen den Server-Hersteller, Farbe zu bekennen.
Schwere Vorwürfe der US-Justiz
Mitte März eskalierte die Lage. Das US-Justizministerium veröffentlichte eine Anklage gegen drei Personen aus dem Unternehmensumfeld. Darunter befindet sich auch Mitgründer Yih-Shyan Liaw. Der Vorwurf wiegt schwer. Sie sollen KI-Server im Wert von rund 2,5 Milliarden US-Dollar illegal nach China umgeleitet haben.
Die Börse reagierte damals panisch. Der Aktienkurs brach an einem einzigen Tag um ein Drittel ein. Inzwischen formieren sich geschädigte Aktionäre. Bis zum 26. Mai läuft die Frist für Sammelklagen an einem kalifornischen Bundesgericht. Anwaltskanzleien erhöhen derzeit massiv den Druck.
Extreme Kursschwankungen prägen den Handel
Diese juristische Unsicherheit sorgt für heftige Ausschläge. Die annualisierte Volatilität liegt bei massiven 122 Prozent. Am Freitag schloss das Papier nach einem Rebound bei 29,08 US-Dollar. Das entspricht einem Tagesplus von fast neun Prozent.
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Der Absturz im Frühjahr drückte den Kurs zuvor massiv nach unten. Trotz der leichten Erholung bleibt das Chartbild angespannt. Die Aktie notiert deutlich unter ihrer langfristigen Durchschnittslinie. Ein RSI-Wert von 24 signalisiert aktuell einen stark überverkauften Zustand.
Analysten sind angesichts der Risiken tief gespalten. Neun Experten raten zum Halten. Die Kursziele reichen von 22 bis 64 US-Dollar. Diese enorme Spanne spiegelt die fundamentale Unsicherheit auf dem Markt wider.
Quartalszahlen als Härtetest
Am 5. Mai muss das Management nun operativ liefern. Super Micro präsentiert die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsquartal. Die eigene Prognose legt die Messlatte hoch. Das Unternehmen peilt einen Umsatz von mindestens 12,3 Milliarden US-Dollar an.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Profitabilität. Im Vorquartal übertraf der Umsatz die Erwartungen deutlich. Die Bruttomarge brach allerdings auf sechs Prozent ein. Für das aktuelle Quartal hat der Vorstand eine leichte Erholung in Aussicht gestellt.
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Das operative Geschäft wächst rasant. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet der Konzern Erlöse von über 40 Milliarden US-Dollar.
Die kommenden Wochen definieren die Richtung. Am 5. Mai beweisen die Quartalszahlen, ob das operative Geschäft der Krise trotzt. Hält die Marge nicht stand, droht der nächste Rückschlag. Parallel dazu sorgt die Klagefrist Ende Mai für anhaltenden juristischen Gegenwind.
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