Airbus: Q1-Zahlen am 28. April




26.04.26 06:00
Börse Global

Airbus: Q1-Zahlen am 28. April

398 Nettobestellungen in einem Quartal — und trotzdem steht Airbus unter Druck. Am Dienstag, 28. April, legt der Flugzeugbauer seine Erstquartalszahlen vor. Der Markt erwartet keine Glanzleistung.


Weniger Auslieferungen, mehr Gegenwind

Das zentrale Problem ist bekannt: Airbus lieferte im ersten Quartal 2026 nur 114 Maschinen aus, nach 136 im Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei der A320neo-Familie aus — 81 Flugzeuge statt zuvor 106. Das drückt die Fixkostenabsorption und belastet den freien Cashflow, der zusätzlich durch einen geplanten Lageraufbau für die Produktionshochlauf-Phase leidet.


Erschwerend kommt der Währungseffekt hinzu. Eine Verschlechterung des FX-Hedgekurses um einen US-Cent schlägt sich auf Jahresbasis mit rund 150 Millionen Euro auf das Ergebnis nieder. Hinzu kommen steigende Forschungs- und Entwicklungsausgaben gegenüber 2025.


Triebwerksproblem bremst Hochlauf

Ein strukturelles Thema dürfte die Analysten beim Call besonders beschäftigen: Pratt & Whitney liefert nicht die zugesagte Triebwerksmenge, was Airbus' Produktionshochlauf bei der A320-Familie direkt bremst. Als Folge rechnet Airbus damit, die Schmalrumpf-Produktion erst Ende 2027 auf 70 bis 75 Flugzeuge pro Monat zu steigern — mit einer Stabilisierung bei 75 Stück danach.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Airbus?



Das Jahresziel steht dennoch: rund 870 Auslieferungen, ein bereinigtes EBIT von etwa 7,5 Milliarden Euro und ein freier Cashflow vor Kundenfinanzierung von rund 4,5 Milliarden Euro. Ob das Management diese Guidance am Dienstag bestätigt oder anpasst, ist die entscheidende Frage des Abends.


Orderbücher als Gegengewicht

Was die kurzfristige Schwäche relativiert: Die Nachfrage ist ungebrochen. AerCap orderte 100 zusätzliche A320neo-Maschinen — die größte Einzelbestellung des Leasingriesen bei Airbus für diesen Typ. China Eastern Airlines buchte 101 weitere Jets, Juneyao Air 25. Delta Air Lines sicherte sich neben 34 A321neos auch 16 A330-900s und 15 A350-900s, Atlas Air bestätigte 20 A350-Frachter. Der Auftragsbestand nähert sich damit 8.800 Flugzeugen.


Einen partiellen Ergebnispuffer bieten die Sparten Defence & Space und Helicopters, die im ersten Quartal Umsatzwachstum von rund 8 beziehungsweise 4 Prozent erzielen sollen.

Anzeige

Airbus vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.



Die Aktie notiert rund 13 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts und hat seit Jahresbeginn knapp 16 Prozent verloren — der Markt hat die Erwartungen also bereits deutlich zurückgeschraubt. Ob der Dienstag eine Bodenbildung einleitet, hängt vor allem davon ab, wie klar das Management den Weg zur Jahreszielerfüllung skizziert.


Anzeige

Airbus-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Airbus-Analyse vom 26. April liefert die Antwort:


Die neusten Airbus-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Airbus-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.


Airbus: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...






 
 
hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
48,99 $ 48,73 $ 0,26 $ +0,53% 01.01./01:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US0092791005 A1XBMK 64,35 $ 38,86 $
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
Frankfurt 41,20 € +0,98%  24.04.26
Nasdaq OTC Other 48,99 $ +0,53%  24.04.26
Düsseldorf 41,60 € +0,48%  24.04.26
Stuttgart 41,60 € +0,48%  24.04.26
München 41,80 € 0,00%  24.04.26
  = Realtime
Aktien des Tages

Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
Es ist noch kein Thema vorhanden.
RSS Feeds




Bitte warten...